WordPress & Webwork

Desktop-Wikis

Wikisysteme gibt es mittlerweile in diversen Varianten, auf verschiedenen Plattformen und in vielen Ausführungen. Von den verschiedenen eingesetzten Programmiersprachen ganz zu schweigen.

Es gibt Wikis die für den Betrieb einen Server (z. B. Apache) und auf dem Server die Unterstützung für eine Skriptsprache (Perl, PHP, ASP etc.) brauchen (z. B. PmWiki). Diese können dann entweder online und/oder offline (lokal) betrieben werden.

Manche Wikisysteme kommen mit einem integrierten Webserver und benötigen für den offline Betrieb nur einen Browser (z. B. Instiki).

Und dann gibt es kleine Wikisysteme, ich nenne sie Desktop-Wikis, die brauchen weder einen Server, noch eine Unterstützung für eine Skriptsprache und auch keinen Browser.

Alle drei Wikiarten kann man u. a. auch unter dem namen "Persönliche Wikis" zusammenfassen und eine Liste dieser System findet man unter c2.com/cgi/wiki?PersonalWiki.

Aber zurück zu den Desktop-Wikis. Mich persönlich reizt die Vorstellung, daß man eine kleine aber dennoch nützliche Software nutzen kann, ohne dafür auf dem eigenen Rechner irgendwelche Server, Datenbanken und Interpreter zu installieren. Zumindest auf meinem Win 2000 (SP4).

Und für ein Notizblock mit automatischer Verlinkung und Suchfunktion reichen die Beispiele, die ich gleich vorstellen werde, auf jeden Fall.

Notebook oder Wiki für den USB-Stick

Notebook-Wiki hat mich am meisten überzeugt, weniger durch die Funktionalität sondern durch die Einfachheit. Das Programm ist knapp 2mb groß und wenn man auf die .exe klickt erscheint keine Installationsroutine sondern es öffnet sich direkt das Programm. Auch die Unterseiten werden nicht irgendwo im Admin-Verzeichnis gespeichert sondern in dem Ort wo sich auch die Notebook.exe befindet. Somit ist dieses System geeignet um z. B. auf einem USB-Stick betrieben zu werden.

Ich habe es auf meinem USB-Stick getestet und es klappt wunderbar. Es benötigt am Start etwas länger, aber das liegt glaube ich eher daran, das mein USB-Stick nur das 1.1-Protokoll beherrscht und dadurch automatisch etwas lahmer ist. Aber nachher im Betrieb merkt man keinen Unterschied.

Notebook-Wiki beherrscht grundlegende Textformatierungen (fett, kursiv, durchgestrichen etc.) und Links werden durch eckige Klammern erzeugt z. B. [Link].

Andere Desktop-Wikis

Drei weitere Programme sind mir noch positiv aufgefallen:

WikidPad hat eine hoche Funktionsvielfalt kostet aber 12$. Man kan sich aber eine 30tägige Testversion herunterladen.

SdiDesk hat auch eine hohe Funktionsvielfalt und auch die Möglichkeit der Textformattierung kommt an die "klassischen" Wikis heran. Die Unterseiten und Revisionen werden im Programmunterordner gespeichert. Auch vom "Look & Feeling" erinnert dieses Programm sehr an die bekannten Wikisysteme.

Pepys ist sehr klein und ein nettes Feature ist, das kein Editermodus im klassichen Sinn gibt. Also der man kann die Seiten im Betrachtermodus bearbeiten. Leider werden die Unterseiten im Admin-Verzeichnis gespeichert, was ich persönlich als negativ empfinde, weil dies ein Backup unnötig erschwert.

9 Reaktion(en)

  1. Pingback: C-blog - Bock auf Blog » Artikel aus Peruns Blog II

  2. Pingback: Peruns Blog - Webwork und Internet » Informationsmanagement

  3. Perun

    Wie kann man sich das vorstellen? So wie bei Amaya? Wie kann man dann auf die Links klicken?

    Hmm, so wie bei Notepad, nur das die Links blau und anklickbar sind.

  4. Pingback: Notebook-Wiki 2.10 » Peruns Blog - Webwork und Internet

  5. Pingback: Notebook-Wiki 2.10 » Peruns Blog - Webwork und Internet

  6. Pingback: Notebook-Wiki 2.12 » Peruns Blog - Webwork und Internet

  7. Pingback: NIHIX » Blog Archive » Personal Wiki

Die Kommentare in diesem Beitrag sind geschlossen.