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Langeweile

Von Vladimir am 28. 02. 2005 um 18:57

Manchen Leuten ist es wirklich langweilig. Sonst kann ich mir bestimmte Verhaltensweisen nicht vorstellen. Ich habe das Wiki zu diesem Weblog extra offen gestaltet. Also jeder, auch nicht registriert, konnte kommentieren und neue Beiträge verfassen. Das war so geplant und gewollt. Der Kommentarspam war wirklich minimal und der Spam in Beiträgen war noch weniger. Auch die meisten neuen Beiträge der anonymen Leser waren sinnvoll und produktiv. Aber in letzter Zeit gab es irgendwelche Besserwisser (Vorzugsweise mit der deutschen Telekom unterwegs), die komplette Beiträge rausgelöscht haben und mich darauf hingewisen, daß jeder in diesem Wiki schreiben kann:

Hallo, jeder kann in deinem Wiki schreiben, findest du das gut? Ich habe den Beitrag rausgelöscht um es dir zu zeigen.

Den alten Beitrag wieder reinzuholen ist bei den allermeisten Wiki-Systemen kein Problem, denn die werden nicht gelöscht. Einfach in der History den alten Beitrag wählen und wieder abspeichern.

Letztens bekam ich sogar eine E-Mail mit einem ähnlichen Hinweis. Und immer sind solche "nützlichen" Hinweise anonym geschehen bzw. mit falscher E-Mail-Adresse. Haben die Leute etwas zu verbergen?

Ich glaube hier hat jemand das Konzept eines offenen Wikis nicht verstanden und/oder fühlt sich zum höheren berufen. Mein Ratschlag an solche Leute: wenn es euch Langweilig ist, dann liest doch ein Buch, schaut euch ein Film an oder liest mal in einschlägigen Quellen was das Wiki-Prinzip ist.

Über konstruktive Hinweise oder Fragen (egal welcher Art) freue ich mich immer, aber die o.g. "Hinweise" helfen keinem.

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Firefox-Trolle

Von Vladimir am 27. 02. 2005 um 03:17

Ich habe es schon seit längerem geahnt, aber mittlerweile häufen sich die Beobachtungen. In einigen Foren (speziell Heise und Golem) wurde eine relativ neue Internetspezies gesichtet: der Firefox-Troll.

Diese Spezies ist dadurch charakterisiert, daß sie selbst bis vor kurzer Zeit Internet Explorer (also ehemalige IE-Trolle) genutzt hat und jetzt auf alle andere verbal eindrischt, die nicht Firefox nutzen. Dabei begnügt sich diese, grob strukturierte, Spezies nicht in dem sie die IE-User niedermachen. Nein, auch Opera wird schlecht geredet und manchmal hetzen sie auch gegen Mozilla (die Websuite) und vergessen dabei (bzw. die wussten es noch nicht), daß der vollständige Name von Firefox Mozilla-Firefox ist.

Wie bei allen Trollen gilt hier die Empfehlung des "Bundesamtes für Trollwesen": "Füttert die Trolle nicht!".

So, jetzt Spaß beiseite. Wie ihr alle wisst, nutze ich schon seit fast 3 Jahren Mozilla (manchmal auch Mozilla-Firefox, allerdings empfinde ich die Websuite als gelungener). Beides sind sehr gute Browser, dem Internet Explorer in meisten Sachen zumindest Jahre voraus. Aber, sein wir ehrlich, Opera ist um längen besser, eleganter und smarter. In den knapp 4 mb der Programmgröße verbrirgt sich eine volständige Informationsmanagment-Zentrale (Browser, E-Mail, RSS-Reader, Notizfunktion usw). Firefox dagegen ist nur ein Browser und ist vor der Instalation 5 mb groß. OK, auch Opera ist nicht wirklich 100% perfekt, aber auf einen perfekten Browser können wir noch lange warten.

Und jetzt kommt mir bitte nicht mit den abgedroschenen Phrasen "Ich brauche nur einen Browser und sonst nix". Der Großteil der Firefox-Nutzer hat mindestens einen Dutzend Exstensions installiert und die allermeisten Funktionen bei Opera kann man deaktivieren bzw. vestecken. Wie bei Mozilla (Websuite) übrigens auch. Und es soll durchaus Leute geben, habe ich mir sagen lassen, die im Internet nicht nur browsen sondern auch Mails schreiben, chatten, RSS lesen etc.

Sehr oft wird behauptet Firefox ist sauschnell und Firefox und Mozilla-Thunderbird sind schonender zu Resourcen als die Websuite. OK, ich habe tagelang die Mozilla-Websuite gegen Firefox-Thunderbird antreten lassen. Ich habe beim Setenaufbau keinen signifikanten Unterschied bemerkt. Mag sein das dieser Unterschied mit technischen mitteln messbar ist, aber ich persönlich könnte keinen feststellen. Was ich aber festgestellt habe, ist das Mozilla (geöffneter Browser und E-Mail) weniger Ressourcen frisst als Firefox und Thunderbird zusammen.

Aber mir soll das Wurscht sein, solange jemand Firefox nutzt und dabei zufrieden ist, hat er meinen Segen. Und das wir uns nicht missverstehen, ich halte Firefox für einen sehr guten Browser, aber der Hype und die Hysterie geht mir schon ein bißchen auf den Geist.

Noch etwas. Sehr oft wird gegen Opera vorgeworfen, daß sie Geld für den Browser verlangen bzw. das Werbung in der kostenloser Variante geschaltet wird. Dabei wird vergessen, daß Opera ein kleines norwegisches Unternehmen ist und das hinter dem Mozilla-Projekt zahlreiche Sponsoren (AOL, IBM, Sun und neuerdings auch Google) stehen, die entweder direkt Geld beisteuern, Programmierer bezahlen oder auf sonstigen Wegen Unterstützung gewähren. Dagegen ist absolut nichts einzuwenden, aber man sollte nicht so tun als ob bei der Mozilla-Organisation nur Leute tätig sind, die in ihrer Frezeit programmieren und alle Kosten aus der eigene Tasche zahlen.

Nachtrag: von einigen Kommentatoren wurde ich darauf hingewiesen, daß es eine weitere Internetspezies gibt: den Opera-Troll. Ich habe bis jetzt immer gedacht, dies wäre keine selbständige Art sondern getarnte Macintosh-Trolle :-) .

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Wiki-Updates

Von Vladimir am 26. 02. 2005 um 07:03

So, nun habe ich es endlich geschafft das Herr der Ringe-Wiki upzudaten (WackoWiki 4.0) und das Webwork-Wiki (welches ich schon vor längerer Zeit upgedatet habe) an das Layot dieses Weblogs anzupassen.

Sehr gut finde ich, daß Wacko die Möglichkeit gibt, mittels einer Textdatei, das Wiki für Besucher zu sperren. So kann man in Ruhe das Update durchziehen.

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Bloglines reagiert schnell

Von Vladimir am 26. 02. 2005 um 04:04

Ich habe am Dienstag berichtet, daß die Feeds von meinem neuen Weblog nicht richtig in Bloglines angezeigt werden. Daher habe ich gestern Abend Bloglines angemailt (die haben sogar mein "broken" englisch verstanden :smile: ) und nach ca. 2-3 Stunden eine Antwort bekommen. Die haben dann sogleich den Feed in der Datenbank resetet und jetzt wird alles ordentlich angezeigt. Für einen kostenlosen Dienst ist das doch ein beachtlicher Support.

Bottomfeeder, eRona und FeedSpring

Von Vladimir am 25. 02. 2005 um 00:30

Ich habe nach etwas längerer Zeit den Bottomfeeder wieder getestet. Es handelt sich dabei um einen RSS-Feeder der für diverse Plattformen (Wndows 98 bis XP, MacOS 8-X, Linux, FreeBSD, Solaris etc.) verfügbar ist. Der Download des Programms ist mit etwa 20 mb (Win-Version) zwar etwas größer als bei anderen Readern, dafür braucht man keine extra Umgebung (z.B. Java oder .NET). Das Program ist in VisualWorks Smalltalk geschrieben.

Das Programm bietet den üblichen Umfang und die Bedienung ist intuitiv. Einzelne Feeds oder ganze Ordner kann man, ähnlich wie in Windows Explorer, mit der Maus verscheieben. Der Import der Feeds aus Bloglines gestaltet sich einfach und problemlos. Inklusive sind, in Form von Plugins, ein IRC, Blogg und MSN-Messenger-Client.

Bottomfeeder-Screenshot:
Bottomfeeder

Das Programm ist Open Source. Und ich werde in den nächsten Tagen sehr wahrscheinlich von Bloglines umsteigen. Bloglines hat zwar den Vorteil, daß ich von jedem PC aus die Feeds lesen kann, aber das war es dann mit den Vorteilen. Je nach Uhrzeit ist der Dienst sehr langsam, von manchen Weblogs bekomme ich immer wieder die gleichen Feed-Einträge als neu serveiert, von eine handvoll Weblogs bekomme ich schon seit Tagen keine Feeds mehr usw. Aber ich will Bloglines nicht schlecht machen, es hat mir bis jetzt gute Dienste geleistet und es ist kostenlos.

Wer neben Bloglines einen weiteren webbasierten Dienst für Newsfeeds sucht, der sollte es mit eRona versuchen. Es handelt sich hier um ein deutschsprachiges Projekt. Es befindet sich zwar noch in der Beta-Phase, aber ist schon jetzt sehr stabil.

Wer allerdings ein Programm sucht mit dem er RSS-Feeds schreiben kann, der sollte es mal mit Feedspring versuchen. Ich habe es zwar noch nicht selbst ausprobiert, aber ich kenne BlogExpress, ein RSS-Reader von gleichen Entwicklern, welches ich als sehr gelungen empfand. Siehe auch: BlogExpress-Anleitung in meinem Wiki.

Halbtransparente Hintergrundgrafik

Von Vladimir am 24. 02. 2005 um 19:43

Ein interessanter Ansatz um den Effekt der Halbtransparenz (durchscheinend wäre die richtigere Übersetzung) auf einer Website zu realisieren: Translucent backgrounds.

Solche Anlitungen wären eigentlich überflüssig, würde der @#*$ Internet Explorer im vollen Umfang das PNG-Format unterstützen … aber ich lass das jetzt mal, ich habe in mom. keine Lust mich aufzuregen :neutral: .

Via: Photoshopblog

Mozilla beschleunigen und Shortcuts

Von Vladimir am 23. 02. 2005 um 05:03

Eigentlich war ich auf der Suche nach einer Liste mit Shortcuts (Tastaturkürzel, Tastenkombinationen) für Mozilla. Diese habe ich auch prompt gefunden: Mozilla Keyboard Shortcuts. Als Nebenprodukt der Suche kam ich auf einen Artikel, welchen ich zwar schon kannte, aber der damals für mich uninteressant war, da ich davon ausging, daß es nur Mozilla-Firefox betrifft.

In dem Artikel gibt es eine Anleitung, wie man Mozilla-Firefox etwas beschleunigen kann (Pipelinig wird aktiviert und die Anzahl der Anfragen wird erhöht). Dies funktioniert auch für Mozilla (die Websuite), wie ich aus den späteren Kommentaren rausgelesen habe. Daher habe ich es ausprobiert. Und Tatsache, mein Mozilla 1.7.5 ist ein guten Tick schneller beim Seitenaufbau.


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