WordPress & Webwork

WordPress 2.1 ist da

Pünktlich wie die Mauerer haben die Entwickler, die aktuellste Version von WordPress abgeliefert. Diesmal handelt es sich, wie bereits erwähnt, um ein etwas größeres Update. Es gibt auf jeden Fall Änderungen an der Datenbank, wer auf seinem Server eine MySQL-Datenbank kleiner Version 4 hat, der muss entweder die MySQL-Datenbank upgraden oder mit der Version 2.0.x Vorlieb nehmen, die laut den Entwicklern bis 2010 mit Sicherheitsupdates und Fehlerbereinigungen versorgt wird.

Und wie gestaltet man das Update?

So lange es keine offizielle Anweisungen oder getestete Berichte aus den Support-Foren gibt, fährt man mit der "langen" Methode am besten:

  1. Backup der Datenbank und aller Dateien
  2. Wenn man die Plugins nicht mit einer Abfrage in das Layout eingebunden hat, dann auf ein Standard-Template wechseln
  3. Alle Plugins deaktivieren
  4. Die alten WP-Dateien löschen. Mit Ausnahme der wp-config.php und der .htaccess-Datei im Hauptverzeichnis.
  5. Die neuen Dateien hochladen, aber bitte aufpassen dass man bei den neuen Dateien die ausspart, die man auf dem Server belassen hat
  6. Upgrade ausführen: wp-admin/upgrade.php aufrufen
  7. Plugins aktivieren
  8. Das benutzte Theme wieder hochladen und aktivieren
  9. Und je nach dem die Sprachdatei hochladen. Evtl. vorher schauen ob es nicht eine neue Version der Datei gibt.

Diese Methode geht auf eine Nummer Sicher. Gewiss, man kann es auch abkürzen in dem man die Plugins nicht deaktiviert und in dem man nicht die alten Dateien löscht, aber ich habe in Support-Foren schon einige Male gelesen wo es bei den größeren Updates Probleme gab und als Ursache wurden aktive Plugins oder nicht überschriebene Dateien genannt. Daher würde ich die obere Methode bevorzugen auch wenn Sie evtl. 5-10 Minuten länger dauert, aber u.U. spart man sich eine langwierige Problemsuche oder eine erneute Installation.

Soll ich updaten oder lieber nicht?

Wenn du mit deinem jetzigen System zufrieden bist, dann sehe ich keinen Grund zum Wechsel, da die 2.0.x-Linie weiter gepflegt wird. Wer ein neues Weblog aufsetzt oder mit den neuen Funktionen – besserer Upload-Manager, Seiten (Pages) können auch den Status "privat" oder "Entwurf" haben, automatisches Speichern der Beiträge etc. – liebäugelt, der wird sich natürlich für die neue Version entscheiden.

Allerdings sollte man vorher schauen ob das lieb gewonnene Plugin auch unter der neuen Version funktioniert und dann entweder ein paar Tage warten oder auf eine Alternative umsteigen.

30 Reaktion(en)

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  3. Ralf

    Ich hatte bereits Probleme mit einem selbst gestrickten Theme. Anscheinend hat sich auch so einiges bei den Template-Funktionen getan.
    Im Zusammenhang mit Themes/Plugins die noch mit User-Level arbeiten, kann es noch etwas tricky werden. Denn WP2.1 vergibt keinen User-Level beim Anlegen eines Benutzers. Man muss erst dem Benutzer eine Rolle zuweisen, dann hat der auch einen User-Level und somit funktioniert es dann auch wieder mit dem User-Level-Abfragen.

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  13. serious

    Hab mir gestern auch die 2.1 Version installiert. Also Spam Karma 2 und Lightbox funktionieren immernoch perfekt. Und die Änderungen find ich doch ziemlich praktisch.

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  18. Christian Heß-Grünig

    Was das Löschen der alten Dateien angeht, so sollte man natürlich das wp-content-Verzeichnis nicht einfach löschen, weil dann alle eigenen Templates, alle Plugins (außer hello und Askimet, die mit WordPress wieder mitgeliefert werden) und auch sämtliche für das Blog (in den Beiträgen) hochgeladenen Bilder verliert.

    Daher mein Vorschlag: Das wp-content-Verzeichnis nicht löschen! (Oder nachher wieder hochladen)

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