Ist das private Weblog von Vladimir Simovic mit Berichten zum Thema Webwork und Internet. Ich wohne in Köln und arbeite als freier Webworker, Blogger und Autor.
Das Manuskript zu meinem neuesten Buch "Geld 2.0 - Geld verdienen im Web 2.0" haben Chris und ich bereits vor ca. fünf Wochen abgegeben und mittlerweile ist die korrigierte Fassung auf dem Weg in die Druckerei.
Das Buchcover ist mittlerweile auch schon fertig und den Leuten, die danach gefragt haben, kann ich auch ein Inhaltsverzeichnis (PDF, 240kb) präsentieren.
Vor einigen Tagen ist auch die Website zum Buch online gegangen. Momentan befindet sich dort "nur" der Übergangs-Inhalt, aber in einigen Wochen wollten wir dort richtig loslegen und zwar nicht nur mit buchrelevanten Inhalten (evtl. Errata, Updates etc.) sondern auch mit eigenständigen Inhalten.
Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie das Buch ankommen wird.
Nachtrag: es ist mittlerweile auch ein Probekapitel (PDF, 1mb) verfügbar.
1. – André
Kommentar vom 07. Mai 2008 um 16:02
In den ersten drei Abschnitten des Inhaltsverzeichnisses wird einmal "warum sollte man…", einmal "worauf sollte ich…" und einmal "was sollten Sie…" in den Überschriften verwendet… vielleicht hätte man sich da für eine einheitliche Form entscheiden sollen?
2. – Perun
Kommentar vom 07. Mai 2008 um 16:16
@André,
hätten wir dass so gemacht, dann hätte 100%ig ein anderer Deutsch-Lehrer gesagt, dass man oft wiederholende Aussagen vermeiden oder unterschiedlicher "gestalten" sollte.
3. – Matthias
Kommentar vom 07. Mai 2008 um 16:19
Das Inhaltsverzeichnis ließt sich schon mal interessant. Ich hoffe, dass es auch ein wenig mehr ins Detail geht und es nicht nur Einsteigertipps sind.
@André: Dafür ist es jetzt wahrscheinlich zu spät…
4. – Webstandard-Team
Kommentar vom 07. Mai 2008 um 16:49
Kann deine Spannung vollkommen nachvollziehen Vladimir, geht mir mit meinem Buch ähnlich. Vor allem jetzt wo man nichts mehr ändern kann, weil es in den Druck geht. Das Inhaltsverzeichnis deines Buches verspricht zumindest schon mal interessante Inhalte. Viel Erfolg!
5. – Kai Müller
Kommentar vom 07. Mai 2008 um 17:45
OK, ich kann es mir nicht verkneifen: Was ist denn der Gestalter von Beruf?
Aua!
Bin sehr gespannt auf das Buch und wünsche einen guten Verkaufsstart.
6. – Perun
Kommentar vom 07. Mai 2008 um 19:21
@Kai,
Das ist der beste Kollege vom "Entscheider".
Aber jetzt im Ernst, wo siehst du das Wort "Gestalter"?
7. – kiesow
Kommentar vom 08. Mai 2008 um 13:01
wieviele bücher sind eigentlich derzeit noch in der pipeline?
8. – steffen
Kommentar vom 08. Mai 2008 um 15:50
Das Thema an sich ist ja sehr spannend und es gibt einige gute und weniger brauchbare Quellen um Geld im Web zu verdienen. Wenn ich mir die ersten Kapitel im Inhaltsverzeichnis ansehe, muß ich sagen, bin ich doch etwas enttäuscht, genannt werden die Großen, die eh schon bekannt sind, was ist mit Affiliate, PPC usw.? Rechtliche Gedanken - Trennungsgebot…Ich hoffe auch diese Themen wurden berücksichtigt. Zielgruppe sind doch wohl eh Neueinsteiger. Doch ohne Nische, ohne Individualisierung wird es schwer nur ein paar EURO zu Verdienen… und ja das Cover schaut so gar nicht nach web 2.0 aus und mit den Scheinen zu "locken" ist doch wohl eher das Niveau eines John Chow… aber es kommt ja eh nur auf den Inhalt an.
9. – Perun
Kommentar vom 08. Mai 2008 um 16:25
@steffen,
du kritisierst das Buch ohne dir auch das Inhaltsverzeichnis genauer angeschaut zu haben und ohne zu wissen was im Buch überhaupt steht.
Im Buch wird auf rechtliche Sachen verwiesen (z.B. Trennungsgebot), aber wir können im Buch keine Rechtsberatung bieten: wir sind keine Anwälte, ein bisschen Klarheit schafft das Interview mit RA Arne Trautman.
Bezüglich weiterer Möglichkeiten: schaue bitte im Inhaltsverzeichnis unter der Überschrift "Weitere Möglichkeiten nach: dort wird u.a. das eBay-Partnerprogramm beschrieben, Trigami, Textbroker, Feedwerbung von TLA, Postcardo und einige mehr.
Anscheinend hast du schon das Buch gelesen.
Warum haben wir AdSense, Amazon, Textlinks und share-it! ausführlich beschrieben: weil wir hier intensive praktische Erfahrungen zu bieten haben. Und in einem muss ich dir wiedersprechen: teliad und share-it! würde ich nicht zu Mainstream und noch weniger zu den Großen zählen.
10. – Perun
Kommentar vom 08. Mai 2008 um 16:38
@kiesow,
erstmal will ich mich ein bisschen erholen und eine Neuflage ist bereits in der Vorbereitung
Ideenmäßig sind 2-3 Bücher in der Pipeline, mal schauen wie die Verlage darauf reagieren.
11. – steffen
Kommentar vom 08. Mai 2008 um 16:52
@ perun
nein das sollte keine Kritik sein - ich hab nur meiner Enttäuschung etwas Luft gemacht da ich mir durch das Buch auch Insiderwissen erhoffe…Abseits von den mir schon bekannten. Teliad z.B. gehört zu meinem persönlichen Favoriten und ist eine sehr gute, solide Einnahmequelle…Ich warte mit weiteren voreiligen Beurteilungen nun mal ab… Ich schätze deine Arbeit sehr und denke für das Buch wurde ebenso solide recherchiert und gearbeitet…
12. – Perun
Kommentar vom 09. Mai 2008 um 02:20
Hallo steffen,
die Sache ist so, dass man von den allerwenigsten IT-Fachbüchern das superduper-top-insiderwissen erwarten kann. Man darf die Masse der IT-Fachbücher nicht mit den z.B. Standard-Werken an der Uni verwechseln.
In dem Buch "Geld 2.0" haben Chris und ich unsere Erfahrungen niedergeschrieben, garniert mit unseren Beobachtungen und aufgewertet durch die Meinung anderer Kollegen. Einige Interviewpartner waren sehr Auskunftsfreudig und geizten nicht mit den Infos.
Das deckt natürlich nicht den kompletten Online-Markt ab und wird einen Blogger der sich, sagen wir mal seit 2-3 Jahren, ordentlich mit Online-Werbung beschäftigt nicht vom Hocker reißen. Aber ich kann nur über das schreiben womit ich mich auskenne.
Falls dich das Buch dennoch interessiert, dann schaue entweder in einer Bibliothek rein oder warte bis Amazon das Buch "Search Inside" aufgenommen hat. Dann kannst du besser entscheiden ob du dein Geld für das Buch ausgeben möchtest und ärgerst dich dann u.U. nicht.
Viele Grüße
13. – kiesow
Kommentar vom 09. Mai 2008 um 09:35
respekt, respekt.
ideen habe ich zwar auch jede menge, aber irgendwie schaffe ich es nie da auch tatsächlich ein buch raus zu machen.
14. – dimido
Kommentar vom 10. Mai 2008 um 01:22
Klingt echt interessant, was das Buch verspricht. Ich werde es mit aus Interesse mal näher ansehen, wenn es zu kaufen gibt.
15. – r3lite
Kommentar vom 12. Mai 2008 um 10:34
Geld verdienen im Web 2.0; Tipp 124: Schreiben sie ein Buch mit dem Titel "Geld verdienen im Web 2.0" und bewerben sie es in ihrem Blog"…. ehrlich: Richtig Geld verdienen wird man mit diversen Werbe-Ads und Ähnlichem nicht wirklich, es sei denn, man ist einer der richtig großen Blogger, ergo: Der Einzige der hier Geld verdient, ist der Autor des Buches selbst, was wiederum ziemlich ironisch ist
16. – Perun
Kommentar vom 12. Mai 2008 um 11:38
@r3lite,
du hast dich jetzt mit deinem Kommentar sehr blamiert. Ich kann dir auch erklären warum:
Zum einen gibt es durchaus einige Webmaster, die mit ihren Webprojekten einen sehr guten Nebenverdienst generieren (400-600 Euro) und einige können auch davon leben … auch hier in Deutschland. Nur weil du sie nicht kennst, heißt es nicht das es sie nicht gibt. Nur so zur Info.
Zum anderen Fachbücher schreiben und Geld verdienen ist hierzulande eine sehr widersprüchliche Aussage. Ein Autor von Fachbüchern verdient in der Regel 8-12% des Verlagsverkaufspreises und dieser ist ca. bei 50% des eigentlichen Endpreises: somit bekommt ein Autor ca. 1-2 Euro pro verkauftem Exemplar. Die Auflagen liegen in Deutschland bei etwa 1.500-2.000. Das heißt, wenn sich das IT-Fachbuch bombig verkauft, das tun leider die wenigsten, dann verdient der Autor maximal ca. 1.500-4.000 Euro, die er dann natürlich versteuern muss und das für in der Regel 6-9 Monate Arbeit … dass nennst du Geld verdienen?
Diese Aussage deinerseits, zeigt mir dass du dir das Inhaltsverzeichnis nicht durchgelesen hast … oder du wolltest einfach ganz "cool" provozieren/trollen. Im Buch werden mehrere Werbmaßnahmen vorgestellt und da muss man sich die passende für sich aussuchen. Nirgendwo wird behauptet, dass das Geld verdienen im Web einfach, leicht und unkompliziert ist … im Gegenteil. Warum sollte das im Web anders als im Rest der Wirtschaftswelt sein?
17. – Perun
Kommentar vom 14. Mai 2008 um 13:26
So, mittlerweile ist auch auch ein Probekapitel (PDF, 1mb) verfügbar.
18. – Oberlehrer
Kommentar vom 15. Mai 2008 um 10:27
Da muß ich dir leider zustimmen: Mit einem Fachbuch im "populärwissenschaftlichen Bereich" wird man nicht reich. Es macht aber Spaß, sich länger und konsequent mit einem Thema auseinander zu setzen und mit anderen darüber zu diskutieren. Und es ist natürlich auch ein bißchen Selbstmarketing und kommt dann anderen Tätigkeitsfeldern zu Gute. — Ein IT-Fachbuch hat außerdem den Nachteil, daß es sehr schnell veraltet (insb. zum Thema Software). Egal wie gut oder schlecht es ist…
Wer mit Büchern reich werden will, muß einen Roman schreiben — und zusehen, daß er verfilmt wird. Dabei machen Filmrechte und vor allem Merchandising den Gewinn aus. Außerdem hat man den Vorteil, daß ein Roman nicht unbedingt "veraltet" und vielleicht nach Jahren "entdeckt" wird — z. B. Bücher wie "1984" oder dt. Klassiker. Auch der "Herr der Ringe" wurde bereits 1955/56 veröffentlicht (1969/70 dt. übersetzt) und durch die Verfilmung 2001-2003 erst so richtig populär.