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	<title>Comments on: Selbständige, Angestellte und der Stundensatz</title>
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		<title>By: Karin</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-65323</link>
		<dc:creator>Karin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 05:06:26 +0000</pubDate>
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		<description>Sicher sind das nur Durchschnittswerte, ich habe zum Beispiel in meinem früheren Beruf nicht mal ansatzweise nach der obigen Rechnung verdient und gearbeitet. Als Selbsständige bin ich selbst mit einem relativ niedrigen Stundensatz von 45 EUR besser dran! 
Trotzdem finde ich den obigen Artikel empfehlenswert. vor allem sollte man diesen Beitrag einmal auf den berüchtigten Portalen a la My Hammer etc. veröffentlichen. Denn auf diesen Jobportaeln finden sich noch genügend Freiberufler oder Selbsständige die sich viel zu billig verkaufen, wohl aus Angst keine Aufträge zu bekommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sicher sind das nur Durchschnittswerte, ich habe zum Beispiel in meinem früheren Beruf nicht mal ansatzweise nach der obigen Rechnung verdient und gearbeitet. Als Selbsständige bin ich selbst mit einem relativ niedrigen Stundensatz von 45 EUR besser dran!<br />
Trotzdem finde ich den obigen Artikel empfehlenswert. vor allem sollte man diesen Beitrag einmal auf den berüchtigten Portalen a la My Hammer etc. veröffentlichen. Denn auf diesen Jobportaeln finden sich noch genügend Freiberufler oder Selbsständige die sich viel zu billig verkaufen, wohl aus Angst keine Aufträge zu bekommen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Michael</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-63923</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 07:10:02 +0000</pubDate>
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		<description>Ich danke für diese Beispiel-Kalkulation, vor allem, was alles mit reingerechnet werden sollte.
Bin selber Angestellter, komme aber nicht ansatzweise auf den angegebenen Jahreslohn. Und in meinem Fall eine Selbständigkeit ist so gut wie unmöglich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich danke für diese Beispiel-Kalkulation, vor allem, was alles mit reingerechnet werden sollte.<br />
Bin selber Angestellter, komme aber nicht ansatzweise auf den angegebenen Jahreslohn. Und in meinem Fall eine Selbständigkeit ist so gut wie unmöglich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: liqui.do</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-63832</link>
		<dc:creator>liqui.do</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 10:22:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.perun.net/?p=1152#comment-63832</guid>
		<description>Hallo allerseits,

den Artikel hat die &quot;beliebteste Artikel im Jahr 2010&quot;-Liste ausgegraben.

Der Ansatz, ein/e Angestellte/r koste einen Arbeitgeber brutto 40-44.000 ist in meinen Augen zu kurz gedacht. Der oder die Angesstellte sitzt an einem Arbeitsplatz mit Computer inklusive lizenzierter Software, Drehtstuhl, Telefon, der Raum wird normalerweise beheizt und meist ist auch Miete an irgendwen fällig. Die ersten 6 Wochen eines Krankheitsfall bezahlt der Arbeitgeber mit, ebenso bekommt der oder die geneigte Angestellte weiterhin Lohn, wenn er oder sie in den Urlaub fährt. Wohlgemerkt, das alles noch ohne Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.

Dann zahlt der/die Arbeitgeber/in an die Berufsgenossenschaft, um seine Schäfchen auf dem Weg von und zur Arbeit abzusichern und auch auf der Arbeit soll ein Berufsunfall abgedeckt sein. Hinzu kommen Ausgaben für die betriebliche Haftpflicht. Fortbildung muss sein, das kann das Beantworten von Fragen wie &quot;wie füge ich in Word ein Bild ein&quot; sein, bis zum Schulungskurs in irgendeiner Software oder ein Telefontraining etc. pp. 

Wir vergessen bitte auch nicht, dass Angestellte von den 1.600 Stunden im Jahr immer ein paar in der Teeküche sitzen oder mit den Kollegen schnacken - es sind soziale Wesen und das ist auch gut so (und sie haben wie wir alle einen Stoffwechsel). Wenn sie 1.300 bis 1.400 Stunden im Jahr &quot;netto&quot; arbeiten, ist das ein gutes Ergebnis.

Das alles kommt bei meiner Kalkulation schonmal auf 50 bis 60 Euro pro Stunde - je nach Mietspiegel, Bürogröße, Softwarebedarf etc. pp.

Hinzu kommen jetzt die Aufwendungen, um dem oder der Angestellten Arbeit auf den Schreibtisch zu bekommen und die Firma sauber zu führen: Werbung, Akquise, Kundenpflege, Lohn- und Finanz-Buchhaltung, Steuerberatung, hier und da mal etwas Rechtberatung, eventuell ein Firmenwagen - private Nutzung wird entsprechend steuerlich berücksichtigt.

Ich sag es rundheraus: ich konnte im Studium super für 15 bis 30 Euro pro Stunde arbeiten, weil ich den Computer für&#039;s Studium mitverwendet habe, in meinem WG-Zimmer oder der 1,5-Zimmer-Bude saß, meine Krankenkassenbeiträge bei 55 Euro/Monat lagen und ich auf Altervorsorge fröhlich verzichtete.

Heutzutage arbeite ich lieber mit einem vernünftigen Stundensatz - z.B. der dem Vergütungstarifvertrag Design (76 Euro/Stunde, Stand 2006 + ein bißchen Inflationsaufschlag) , der meiner Leistung entspricht und fülle freie Zeiten mit ehrenamtsähnlichen Projekten für den örtlichen Kinderschutzbund oder die Aidshilfe auf. Allerdings habe ich immer weniger von diesen Frei-Zeiten, dafür zufriedene Kunden, denen ich mein komplettes Leistungsspektrum verkaufen darf, was wiederum mich erfüllt und zufrieden macht.

Mir tut es nicht weh, wenn der Pizzabäcker an der Ecke seine Flyer von einem Studi für weniger als die Hälfte machen lässt. Ich weiß ja, dass es für beide Seiten funktioniert. So, wie die umfangreicheren Leistungspakete und ein &quot;richtiges Büro&quot; statt Heimarbeit sich für meine Kunden und mich lohnen. Der Studi zieht nach ein paar Semestern weg oder macht 6 Monate lang ein schönes Praktikum in Amsterdam, ich bin immer noch da. Wir sind Äpfel und Birnen, so wie Angestellte und Freiberufler Orangen und Birnen sind. Alles Obst, aber mit unterschiedlichen Lieferstrecken, Erntezeiten, Zuchtinvestitionen, Früchten pro Baum. Wenn der hinkende Vergleich gestattet ist.

Herzliche Grüße in die Runde.
liqui.do</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo allerseits,</p>
<p>den Artikel hat die &#034;beliebteste Artikel im Jahr 2010&#034;-Liste ausgegraben.</p>
<p>Der Ansatz, ein/e Angestellte/r koste einen Arbeitgeber brutto 40-44.000 ist in meinen Augen zu kurz gedacht. Der oder die Angesstellte sitzt an einem Arbeitsplatz mit Computer inklusive lizenzierter Software, Drehtstuhl, Telefon, der Raum wird normalerweise beheizt und meist ist auch Miete an irgendwen fällig. Die ersten 6 Wochen eines Krankheitsfall bezahlt der Arbeitgeber mit, ebenso bekommt der oder die geneigte Angestellte weiterhin Lohn, wenn er oder sie in den Urlaub fährt. Wohlgemerkt, das alles noch ohne Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.</p>
<p>Dann zahlt der/die Arbeitgeber/in an die Berufsgenossenschaft, um seine Schäfchen auf dem Weg von und zur Arbeit abzusichern und auch auf der Arbeit soll ein Berufsunfall abgedeckt sein. Hinzu kommen Ausgaben für die betriebliche Haftpflicht. Fortbildung muss sein, das kann das Beantworten von Fragen wie &#034;wie füge ich in Word ein Bild ein&#034; sein, bis zum Schulungskurs in irgendeiner Software oder ein Telefontraining etc. pp. </p>
<p>Wir vergessen bitte auch nicht, dass Angestellte von den 1.600 Stunden im Jahr immer ein paar in der Teeküche sitzen oder mit den Kollegen schnacken &#8211; es sind soziale Wesen und das ist auch gut so (und sie haben wie wir alle einen Stoffwechsel). Wenn sie 1.300 bis 1.400 Stunden im Jahr &#034;netto&#034; arbeiten, ist das ein gutes Ergebnis.</p>
<p>Das alles kommt bei meiner Kalkulation schonmal auf 50 bis 60 Euro pro Stunde &#8211; je nach Mietspiegel, Bürogröße, Softwarebedarf etc. pp.</p>
<p>Hinzu kommen jetzt die Aufwendungen, um dem oder der Angestellten Arbeit auf den Schreibtisch zu bekommen und die Firma sauber zu führen: Werbung, Akquise, Kundenpflege, Lohn- und Finanz-Buchhaltung, Steuerberatung, hier und da mal etwas Rechtberatung, eventuell ein Firmenwagen &#8211; private Nutzung wird entsprechend steuerlich berücksichtigt.</p>
<p>Ich sag es rundheraus: ich konnte im Studium super für 15 bis 30 Euro pro Stunde arbeiten, weil ich den Computer für&#039;s Studium mitverwendet habe, in meinem WG-Zimmer oder der 1,5-Zimmer-Bude saß, meine Krankenkassenbeiträge bei 55 Euro/Monat lagen und ich auf Altervorsorge fröhlich verzichtete.</p>
<p>Heutzutage arbeite ich lieber mit einem vernünftigen Stundensatz &#8211; z.B. der dem Vergütungstarifvertrag Design (76 Euro/Stunde, Stand 2006 + ein bißchen Inflationsaufschlag) , der meiner Leistung entspricht und fülle freie Zeiten mit ehrenamtsähnlichen Projekten für den örtlichen Kinderschutzbund oder die Aidshilfe auf. Allerdings habe ich immer weniger von diesen Frei-Zeiten, dafür zufriedene Kunden, denen ich mein komplettes Leistungsspektrum verkaufen darf, was wiederum mich erfüllt und zufrieden macht.</p>
<p>Mir tut es nicht weh, wenn der Pizzabäcker an der Ecke seine Flyer von einem Studi für weniger als die Hälfte machen lässt. Ich weiß ja, dass es für beide Seiten funktioniert. So, wie die umfangreicheren Leistungspakete und ein &#034;richtiges Büro&#034; statt Heimarbeit sich für meine Kunden und mich lohnen. Der Studi zieht nach ein paar Semestern weg oder macht 6 Monate lang ein schönes Praktikum in Amsterdam, ich bin immer noch da. Wir sind Äpfel und Birnen, so wie Angestellte und Freiberufler Orangen und Birnen sind. Alles Obst, aber mit unterschiedlichen Lieferstrecken, Erntezeiten, Zuchtinvestitionen, Früchten pro Baum. Wenn der hinkende Vergleich gestattet ist.</p>
<p>Herzliche Grüße in die Runde.<br />
liqui.do</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Kopfschüttler</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-63268</link>
		<dc:creator>Kopfschüttler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 22:05:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ich würde die selbstständige Arbeit von zu Hause aus immer einem festen Arbeitsvertrag mit Chef irgendwo im Büro vorziehen.
Man bedenke: Die Freiheiten, die man hat, wenn man sein eigener Chef ist, sind unbezahlbar. Wer dann davon leben kann: schön. Wer dann noch mehr verdient, als ein Angestellter: perfekt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde die selbstständige Arbeit von zu Hause aus immer einem festen Arbeitsvertrag mit Chef irgendwo im Büro vorziehen.<br />
Man bedenke: Die Freiheiten, die man hat, wenn man sein eigener Chef ist, sind unbezahlbar. Wer dann davon leben kann: schön. Wer dann noch mehr verdient, als ein Angestellter: perfekt!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Die Top-10 der Artikel und Seiten &#124; Peruns Weblog</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-60456</link>
		<dc:creator>Die Top-10 der Artikel und Seiten &#124; Peruns Weblog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 09:58:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Selbständige, Angestellte und der Stundensatz [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Selbständige, Angestellte und der Stundensatz [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: elke</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-56020</link>
		<dc:creator>elke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 09:15:32 +0000</pubDate>
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		<description>hallo, wer weiss wie viele angestellte in nrw oder ganz deutschland nebenbei ein gewerbe betreiben. und evtl. dem eigenen arbeitgeber für irgendwelche leistungen eine rechung ausstellt. z.b. wenn der angestellte materialien anliefern kann, die der arbeitgeber nicht beschaffen kann. dazu bedarf es natuerlich ein mündlichen oder schriftlichen beauftragung des arbeigebers.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo, wer weiss wie viele angestellte in nrw oder ganz deutschland nebenbei ein gewerbe betreiben. und evtl. dem eigenen arbeitgeber für irgendwelche leistungen eine rechung ausstellt. z.b. wenn der angestellte materialien anliefern kann, die der arbeitgeber nicht beschaffen kann. dazu bedarf es natuerlich ein mündlichen oder schriftlichen beauftragung des arbeigebers.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Der Webdesigner-Fred - Seite 3 - XHTMLforum</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-52779</link>
		<dc:creator>Der Webdesigner-Fred - Seite 3 - XHTMLforum</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 18:30:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zu unterbieten ...    Hier mal eine eventuell interessante Erg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu unterbieten &#8230;    Hier mal eine eventuell interessante Erg</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Flash Gordon</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-52459</link>
		<dc:creator>Flash Gordon</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 09:25:13 +0000</pubDate>
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		<description>ups, peinlich, anbei eineTextkorrektur zu meinem Beitrag oben:

Satz 1: Also, ehrlich gesagt, schaue ich einfach, dass ich Aufträge bekomme und Geld verdiene.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ups, peinlich, anbei eineTextkorrektur zu meinem Beitrag oben:</p>
<p>Satz 1: Also, ehrlich gesagt, schaue ich einfach, dass ich Aufträge bekomme und Geld verdiene.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Flash Gordon</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-52458</link>
		<dc:creator>Flash Gordon</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 09:20:39 +0000</pubDate>
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		<description>noch etwas später ;):

@Torsten: 
Also, ehrlich gesagt, schaue ich Aufträge bekomme und Geld verdiene. Was nutzt mir auch ein Stundenlohn von 100 EUR/Std. wenn keine Aufträge reinkommen. Ich habe mich in der Zwischenzeit noch ein bißchen mehr erkundigt und 30 EUR/Std. ist anscheined ein guter Druchnitt für einen Sub&gt;Sub&gt;Sub (großes Unternehmen &gt; große Agentur &gt; kleinere Agentur &gt; ich), bin mir aber auch im Klaren, dass ich irgendwann auch die Stundensätze werde erhöhen müssen, ist ja klar, trotzdem habe ich nicht das Gefühl ein Billigarbeiter zu sein. Arbeitet man direkt für eine große Agentur oder ein Unternehmen, dann sollte man natürlich mit mind. 300 EUR Tagessatz bis nach oben offen rechnen, aber ich denke mal, das ist dann auch eine ganz andere Liga in der man mitspielt. Und wenn man dann soweit ist, sucht man wiederum nach einem Studenten, der es liebendgerne auch für 20 EUR/Std. macht und berechnet das 5fache weiter... stimmts oder habe ich Recht? ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>noch etwas später <img src='http://www.perun.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> :</p>
<p>@Torsten:<br />
Also, ehrlich gesagt, schaue ich Aufträge bekomme und Geld verdiene. Was nutzt mir auch ein Stundenlohn von 100 EUR/Std. wenn keine Aufträge reinkommen. Ich habe mich in der Zwischenzeit noch ein bißchen mehr erkundigt und 30 EUR/Std. ist anscheined ein guter Druchnitt für einen Sub&gt;Sub&gt;Sub (großes Unternehmen &gt; große Agentur &gt; kleinere Agentur &gt; ich), bin mir aber auch im Klaren, dass ich irgendwann auch die Stundensätze werde erhöhen müssen, ist ja klar, trotzdem habe ich nicht das Gefühl ein Billigarbeiter zu sein. Arbeitet man direkt für eine große Agentur oder ein Unternehmen, dann sollte man natürlich mit mind. 300 EUR Tagessatz bis nach oben offen rechnen, aber ich denke mal, das ist dann auch eine ganz andere Liga in der man mitspielt. Und wenn man dann soweit ist, sucht man wiederum nach einem Studenten, der es liebendgerne auch für 20 EUR/Std. macht und berechnet das 5fache weiter&#8230; stimmts oder habe ich Recht? <img src='http://www.perun.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Torsten</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-52244</link>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 18:09:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.perun.net/?p=1152#comment-52244</guid>
		<description>Etwas verspätet noch ein Nachschlag:

@flashgordon
4800 / 160 = 30 EUR/Stunde (zzgl. 19% USt)

Das ist verkehrt. Denn - wie Perun schon sagte - Du musst Deinen Urlaub einrechnen (sagen wir 10 % der Gesamtjahresleistung, am Anfang vielleicht nur 3-5%). Du musst Zeiten mit Leerlauf einrechnen, den Aufwand für Werbung, Rechnung schreiben etc. pp. Einige Quellen gehen davon aus, dass Du effektiv nur 60 % der Wochenarbeitszeit wirklich arbeitest. Und Du willst doch nicht etwa das Schreiben von Mails oder das Vorbereiten von Präsentationen oder Angeboten in Rechnung stellen?! Hieße also (Urlaub nicht eingerechnet) 4800/96 (60 % von 160)  = 50

Cool, ich kann zaubern, gell.

@Tom
Solche Beispiele machen betroffen, weil wir Selbständige doch ohne Netz arbeiten (Berufsunfähigkeit, Krankheit, Auftragslage). Ich könnte Dir jetzt die offensichtlichen Fehler um die Ohren hauen, die Du gemacht hast (kann man prima in und zwischen den Zeilen lesen), verzichte aber drauf, weil es pietätlos wäre und Andere das (hoffentlich) ohnehin gemacht haben werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas verspätet noch ein Nachschlag:</p>
<p>@flashgordon<br />
4800 / 160 = 30 EUR/Stunde (zzgl. 19% USt)</p>
<p>Das ist verkehrt. Denn &#8211; wie Perun schon sagte &#8211; Du musst Deinen Urlaub einrechnen (sagen wir 10 % der Gesamtjahresleistung, am Anfang vielleicht nur 3-5%). Du musst Zeiten mit Leerlauf einrechnen, den Aufwand für Werbung, Rechnung schreiben etc. pp. Einige Quellen gehen davon aus, dass Du effektiv nur 60 % der Wochenarbeitszeit wirklich arbeitest. Und Du willst doch nicht etwa das Schreiben von Mails oder das Vorbereiten von Präsentationen oder Angeboten in Rechnung stellen?! Hieße also (Urlaub nicht eingerechnet) 4800/96 (60 % von 160)  = 50</p>
<p>Cool, ich kann zaubern, gell.</p>
<p>@Tom<br />
Solche Beispiele machen betroffen, weil wir Selbständige doch ohne Netz arbeiten (Berufsunfähigkeit, Krankheit, Auftragslage). Ich könnte Dir jetzt die offensichtlichen Fehler um die Ohren hauen, die Du gemacht hast (kann man prima in und zwischen den Zeilen lesen), verzichte aber drauf, weil es pietätlos wäre und Andere das (hoffentlich) ohnehin gemacht haben werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Flash Gordon</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-51948</link>
		<dc:creator>Flash Gordon</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 07:58:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.perun.net/?p=1152#comment-51948</guid>
		<description>Hallo an alle,

@Tom:
 Tom, Du bist mit Deiner Geschichte auf keinen Fall alleine. Hatte am Anfang des Jahrhunderts auch einen Stundensatz von 60 EUR, dann kam aus ähnlichen Gründen wie den Deinen eine Bauchlandung, bzw. Fall auf die Fresse. Ich habe ca. 3 Jahre gebraucht um mich wieder aufzurappeln (Kreativ-Pause auf Baustellen und als Büro-Hilfskraft) und musste dannach feststellen, daß z.B. PHP (davor noch mit Golstaub bezahlt) sogar für 10-20 EUR die Stunde über den Ladentisch geht.... Ist das traurig? Ja, aber anscheindend auch die Realität... Von großen Werbe- und Medienageturen, den Sklavehaltern schlechthin, will ich gar nicht anfangen zu reden, da werde ich nur sauer.

Gruss,
FG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo an alle,</p>
<p>@Tom:<br />
 Tom, Du bist mit Deiner Geschichte auf keinen Fall alleine. Hatte am Anfang des Jahrhunderts auch einen Stundensatz von 60 EUR, dann kam aus ähnlichen Gründen wie den Deinen eine Bauchlandung, bzw. Fall auf die Fresse. Ich habe ca. 3 Jahre gebraucht um mich wieder aufzurappeln (Kreativ-Pause auf Baustellen und als Büro-Hilfskraft) und musste dannach feststellen, daß z.B. PHP (davor noch mit Golstaub bezahlt) sogar für 10-20 EUR die Stunde über den Ladentisch geht&#8230;. Ist das traurig? Ja, aber anscheindend auch die Realität&#8230; Von großen Werbe- und Medienageturen, den Sklavehaltern schlechthin, will ich gar nicht anfangen zu reden, da werde ich nur sauer.</p>
<p>Gruss,<br />
FG</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Tom</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-51804</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 05:32:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.perun.net/?p=1152#comment-51804</guid>
		<description>Hallo

Ich habe die Kommentare aufmerksam gelesen und möchte gerne &quot;meinen Senf&quot; dazugeben.

Ich war mit Gewerbe selbständig von 1997 bis 2002. Es lief recht gut. Ich kam auf ca. 120.000 DM im Jahr an Umsatz, hatte eine private KV, zahlte anstatt auf Rente zu hoffen, in eine Lebensversicherung auf Fondbasis ein und lebte auf Kosten meines Gewerbes nicht schlecht. 

Ich hatte drei Agenturen als feste Kunden und hier und da kleinere Aufträge. Aber dann kam der Euro, der 11.9. und es änderte sich alles.

Zuerst gingen meine Kunden pleite und bedurften meiner Dienste nur noch im geringen Umfang. Da fand sich immer ein Angestellter, der auch ein wenig Ahnung von Netzwerk und Server hatte. Der machte das dann per Überstunden und erhielt sich so den schlecht bezahlten Arbeitsplatz. Das war für die Firma billiger als einen externen Dienstleister mit 120 DM Stundensatz + Anfahrtkosten in Anspruch zu nehmen. Schwups, war ich die Kunden los.

Dann kam das Finanzamt und forderte 350 DM Umsatzsteuer ein. Das konnte ich leider nicht bedienen, da mein Dispo auf der Bank (bei 17,5% Zinsen!) leider völlig ausgereizt war und bereits durch eine Bürgschaft abgesichert.

Ergebnis: Das Finanzamt ließ sich auf keine Ratenzahlung ein. Begründung: Aufgrund höherer Weisung des Bundes dürften sie das nicht mehr, sondern müssten jeden Cent eintreiben.

Daraufhin sperrten sie meine Konten, geschäftlich wie privat und somit konnte ich meine Arbeit nicht mehr fortführen.

Die Bank flippte natürlich aus und pfändete meine Lebensversicherung und auch sonst alles, was nicht niet- und nagelfest war. Sprit für mein Auto konnte ich nicht mehr kaufen und so auch meine Arbeit bei anderen Kunden (außerhalb) nicht mehr fortführen. 

Im Ergebnis landete ich in der Sozialhilfe bis Hartz IV kam. Seitdem kämpfe ich weiter als Freiberufler (die Schulden beim Finanzamt sind mittlerweile verjährt) und programmiere für 45 € die Stunde (brutto wie netto), mache technischen Service zum selben Tarif, entwickle Webseiten für Pauschalpreise (200 € für ein WE Arbeit) und administriere zwei Root-server für 25€ die Stunde zzgl. 30€ für die Bereitschaft.

So kommen mal ein paar Hundert Euro im Monat rein, die mit dem ALG-2 verrechnet werden, wobei ich da hinten und vorne nicht durchblicke, wie die das genau rechnen. Das ist ein Dilemma für sich.

Im Ergebnis sieht es so aus, dass ich über Hartz-IV wenigstens Miete und Heizung (ich arbeite per Internet von zu Hause aus) sicher habe und KV-versichert bin. rotz eines spartanischen Lebensstils komme ich nicht mehr auf meine Kosten. Ich habe zwar Kunden, die mir mehr gönnen würden, aber auch die müssen sehr knapp kalkulieren und es bleibt auch Ihnen nach allen Abzügen durch Steuerlasten nicht genug übrig, meine Leistung adäquat zu honorieren.

Die Tendenz nimmt dahingehend zu. Der Mittelstand bricht mehr und mehr weg und Konzerne beschäftigen lieber zum Niedriglohn. Da komme ich nicht rein.

So hilft es wenig, 50 € oder mehr die Stunde zu verlangen. Wenn ich mehr als 15 Stunden die Woche offiziell arbeite, gelte ich nicht mehr als arbeitssuchend und das ALG-2 fiele dann weg.

So, wie sieht also die Rechnung aus? Da es ja nicht mehr möglich ist, zu gesundem Tarif bei voller Auslastung beschäftigt zu sein, und ich dann also 15h/Woche x 50 € x 4 Wochen maximal verdienen DARF, ergibt das nach Adam Riese maximal 3000 Euro Umsatz im Monat. 

Leider gibt es die Vollauslastung nicht, manche Projekte, die ich in zehn Tagen bearbeiten könnte,. ziehen sich kundenseitig über Monate und all der schöne Umsatz versickert im Sand. Monatlich kommen da manchmal nur gerade mal 400-500 € rum, denn es gibt eben immer einen, der es billiger macht. Auch wenn die Qualität dann mangelhaft ist. 

Fazit: Unter solchen Umständen ist man also gezwungen, nicht viel verdienen zu dürfen. Es wird einem sonst alles weggenommen. Gewerbe kommt nicht mehr in Frage (IHK-Zwangsgebühr, Abgaben anderer Art...), private KV ist sauteuer, weitere Abgaben belasten zusätzlich (RV, Pflegeversicherung und was noch so dazu kommt).

Bedeutet: Immer unter dem Jahresumsatz bleiben, für den man keine Steuern zahlen muss (17.500 € glaub&#039; ich momentan), keine MwSt. erheben (was bei dem Umsatz möglich ist), schauen, dass man KV-versichert bleibt und auf den großen Wurf hoffen. Jeden Tag aufs Neue.

Bei dieser Realität gehen sämtliche Rechenbeispiele den Bach runter. Ich kann nur hoffen und das wünsche ich Euch allen, dass ihr diese Realität nicht auch an eigenem Leib verspüren müsst.

Was zu denken gibt, ist dass eine diplomierte BWL-erin bei einer Firma Pixelpark für 480 € brutto im Monat arbeitet, ich dort für 10 € die Stunde (8,50 gehen davon zurück an die ARGE) den Ausputzer für Projektmanager machte, die 80.000 € (!) brutto im Jahr verdienen. DAS ist die WIRKLICHKEIT! Man nennt es wohl totale Ausbeutung. Hauptsache die Aktionäre sind zufrieden. Spekulation ist alles.

Liebe Grüße,
Tom</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo</p>
<p>Ich habe die Kommentare aufmerksam gelesen und möchte gerne &#034;meinen Senf&#034; dazugeben.</p>
<p>Ich war mit Gewerbe selbständig von 1997 bis 2002. Es lief recht gut. Ich kam auf ca. 120.000 DM im Jahr an Umsatz, hatte eine private KV, zahlte anstatt auf Rente zu hoffen, in eine Lebensversicherung auf Fondbasis ein und lebte auf Kosten meines Gewerbes nicht schlecht. </p>
<p>Ich hatte drei Agenturen als feste Kunden und hier und da kleinere Aufträge. Aber dann kam der Euro, der 11.9. und es änderte sich alles.</p>
<p>Zuerst gingen meine Kunden pleite und bedurften meiner Dienste nur noch im geringen Umfang. Da fand sich immer ein Angestellter, der auch ein wenig Ahnung von Netzwerk und Server hatte. Der machte das dann per Überstunden und erhielt sich so den schlecht bezahlten Arbeitsplatz. Das war für die Firma billiger als einen externen Dienstleister mit 120 DM Stundensatz + Anfahrtkosten in Anspruch zu nehmen. Schwups, war ich die Kunden los.</p>
<p>Dann kam das Finanzamt und forderte 350 DM Umsatzsteuer ein. Das konnte ich leider nicht bedienen, da mein Dispo auf der Bank (bei 17,5% Zinsen!) leider völlig ausgereizt war und bereits durch eine Bürgschaft abgesichert.</p>
<p>Ergebnis: Das Finanzamt ließ sich auf keine Ratenzahlung ein. Begründung: Aufgrund höherer Weisung des Bundes dürften sie das nicht mehr, sondern müssten jeden Cent eintreiben.</p>
<p>Daraufhin sperrten sie meine Konten, geschäftlich wie privat und somit konnte ich meine Arbeit nicht mehr fortführen.</p>
<p>Die Bank flippte natürlich aus und pfändete meine Lebensversicherung und auch sonst alles, was nicht niet- und nagelfest war. Sprit für mein Auto konnte ich nicht mehr kaufen und so auch meine Arbeit bei anderen Kunden (außerhalb) nicht mehr fortführen. </p>
<p>Im Ergebnis landete ich in der Sozialhilfe bis Hartz IV kam. Seitdem kämpfe ich weiter als Freiberufler (die Schulden beim Finanzamt sind mittlerweile verjährt) und programmiere für 45 € die Stunde (brutto wie netto), mache technischen Service zum selben Tarif, entwickle Webseiten für Pauschalpreise (200 € für ein WE Arbeit) und administriere zwei Root-server für 25€ die Stunde zzgl. 30€ für die Bereitschaft.</p>
<p>So kommen mal ein paar Hundert Euro im Monat rein, die mit dem ALG-2 verrechnet werden, wobei ich da hinten und vorne nicht durchblicke, wie die das genau rechnen. Das ist ein Dilemma für sich.</p>
<p>Im Ergebnis sieht es so aus, dass ich über Hartz-IV wenigstens Miete und Heizung (ich arbeite per Internet von zu Hause aus) sicher habe und KV-versichert bin. rotz eines spartanischen Lebensstils komme ich nicht mehr auf meine Kosten. Ich habe zwar Kunden, die mir mehr gönnen würden, aber auch die müssen sehr knapp kalkulieren und es bleibt auch Ihnen nach allen Abzügen durch Steuerlasten nicht genug übrig, meine Leistung adäquat zu honorieren.</p>
<p>Die Tendenz nimmt dahingehend zu. Der Mittelstand bricht mehr und mehr weg und Konzerne beschäftigen lieber zum Niedriglohn. Da komme ich nicht rein.</p>
<p>So hilft es wenig, 50 € oder mehr die Stunde zu verlangen. Wenn ich mehr als 15 Stunden die Woche offiziell arbeite, gelte ich nicht mehr als arbeitssuchend und das ALG-2 fiele dann weg.</p>
<p>So, wie sieht also die Rechnung aus? Da es ja nicht mehr möglich ist, zu gesundem Tarif bei voller Auslastung beschäftigt zu sein, und ich dann also 15h/Woche x 50 € x 4 Wochen maximal verdienen DARF, ergibt das nach Adam Riese maximal 3000 Euro Umsatz im Monat. </p>
<p>Leider gibt es die Vollauslastung nicht, manche Projekte, die ich in zehn Tagen bearbeiten könnte,. ziehen sich kundenseitig über Monate und all der schöne Umsatz versickert im Sand. Monatlich kommen da manchmal nur gerade mal 400-500 € rum, denn es gibt eben immer einen, der es billiger macht. Auch wenn die Qualität dann mangelhaft ist. </p>
<p>Fazit: Unter solchen Umständen ist man also gezwungen, nicht viel verdienen zu dürfen. Es wird einem sonst alles weggenommen. Gewerbe kommt nicht mehr in Frage (IHK-Zwangsgebühr, Abgaben anderer Art&#8230;), private KV ist sauteuer, weitere Abgaben belasten zusätzlich (RV, Pflegeversicherung und was noch so dazu kommt).</p>
<p>Bedeutet: Immer unter dem Jahresumsatz bleiben, für den man keine Steuern zahlen muss (17.500 € glaub&#039; ich momentan), keine MwSt. erheben (was bei dem Umsatz möglich ist), schauen, dass man KV-versichert bleibt und auf den großen Wurf hoffen. Jeden Tag aufs Neue.</p>
<p>Bei dieser Realität gehen sämtliche Rechenbeispiele den Bach runter. Ich kann nur hoffen und das wünsche ich Euch allen, dass ihr diese Realität nicht auch an eigenem Leib verspüren müsst.</p>
<p>Was zu denken gibt, ist dass eine diplomierte BWL-erin bei einer Firma Pixelpark für 480 € brutto im Monat arbeitet, ich dort für 10 € die Stunde (8,50 gehen davon zurück an die ARGE) den Ausputzer für Projektmanager machte, die 80.000 € (!) brutto im Jahr verdienen. DAS ist die WIRKLICHKEIT! Man nennt es wohl totale Ausbeutung. Hauptsache die Aktionäre sind zufrieden. Spekulation ist alles.</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Tom</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Thomas</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-51797</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 14:32:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.perun.net/?p=1152#comment-51797</guid>
		<description>wenn ich mir die auträge und gebote bei my-ha**er anschaue dann liegt der satz nicht bei allen so hoch :-) da kann ich doch wirklich nur mitleid haben mal ehrlich wer setzt sich denn 3 tage hin und kassiert dafür 25 euro.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wenn ich mir die auträge und gebote bei my-ha**er anschaue dann liegt der satz nicht bei allen so hoch <img src='http://www.perun.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  da kann ich doch wirklich nur mitleid haben mal ehrlich wer setzt sich denn 3 tage hin und kassiert dafür 25 euro.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Flash Gordon</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-51795</link>
		<dc:creator>Flash Gordon</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 01:13:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.perun.net/?p=1152#comment-51795</guid>
		<description>Hallo Perun,

Danke für den schnellen Kommentar und Freischaltung ;)

1. Was die ganzen Versicherungen angeht, das ist wirklich eine Frage, die jeder für sich entscheiden muss. Ich persönlich bin da eher minimalist und stehe dem ganzen Mega-Versicherungs-System (falscher hoher Standard) hierzulande grundsätzlich skeptisch gegenüber. Es ist in vielen Fällen der Hauptgrund warum Frischselbstständige scheitern (&lt;em&gt;mal ein Bericht gelesen&lt;/em&gt;).

2. Zur Verteidigung meiner KKV: ich bekomme Beiträge zurück, wenn ich nicht beim Arzt war, und das war ich tatsächlich schon ein Jahr nicht (musste nicht, klopf gegen Holz). Aber der traue ich eigentlich auch nicht...

Erfahrungsgemäß muss man eh für alle Extras bezahlen. Nehmen wir einen Zahnarzt-Besuch als Beispiel. Den Schrott zahlt die gesetzliche, den guten Stoff muss man selber kaufen. Ein anderes Beispiel (wahr!): meine 80jährige Oma hat sich kürzlich künstliche Linsen einsetzen lassen (wegen grauer Star), natürlich die Guten, heisst &gt; dem Augenarzt ein Hunni Cash auf die Kralle... Da kann man echt endlos diskutieren.

3. Lohnfortzahlung? Weiss nicht genau. Das ist aber schon eher Luxus meiner Meinung nach, da spar ich lieber und hoffe auf Gesundheit.

4. Ich glaube Dir einfach.

5. Da magst du Recht haben, aber wäre das nicht erstrebenswert? Und soll ich meine niedrige Auslastung einfach mit einem höherem Stundenlohn ausgleichen? Soll ich nicht lieber mehr daran arbeiten diese 160 Stunden zu erreichen, was eigentlich der Standard sein sollte. Schon allein aus Solidarität mit den vielen Design- und Programmiersklaven in großen Agenturen, die trotz Niedriglohn unbezahlte Überstunden machen und auch am WE arbeiten?

Meine Steuer-Unterlagen schaffe ich ruck-zuck, alles in die Tüte und ab an den Steuerberater, der berechnet mir dann einen Fuffi fürs sortieren aber gut, soll er haben ;)

Recherche für benötigte Soft- und Hardware ist wahrscheinlich bei größeren Projekten zu berechnen denke ich mal... oder was meinst Du damit?


6. Was die Rente angeht... Da glaube ich keinem mehr und verlasse mich nicht an den Staat. Wahrscheinlich wird meine Generation eh auf Hartz IX zwangsruntergeschraubt. Ich wäre auf jeden Fall froh wenn ich in der Lage wäre auch noch mit 80 Flash-AS XF 5.7-Werbe-Holonet-Banner zu basteln. ;)

Bei 80 EUR/Monat 33 Jahre lang bekommt man mit 65 etwas mehr, als hätte man einfach ein Sparbuch gefüttert, aber ob auch das sicher ist? Hab zumindest heute mehr in der Hand.

7. Ich sage keinesfalls man solle sich auf 2-3 Agenturen vesteifen, es ist ein gutes minimum für ein &quot;stabiles&quot; Einkommen. Klar je mehr desto besser, wenn man alle auch Bedienen kann. Wenn nicht kann man natürlich auch Outsourcen etc. etc. &gt; individuelle Expansionspläne hängen eh stark vom eigenen Ehrgeiz ab.

8. Dafür ist der Angestellte aber nicht sein eigener Cheff und muss einfach. Aber alles hat seine Vor und Nachteile, klar. Es sind ja auch zwei völlig verschiedene Lebenweisen. 

Ich wollte mit meinem Beitrag nur zeigen wie ich zu meinem Stundensatz kam, nähmlich durch die orientierung an einem Festangestellten-Gehalt bei voller Auslastung von 160 Stunden im Monat.

Je höher der Standard, den es zu finanzieren gilt, desto größer der Bedarf an Einnahme, ist auch klar. Diesen aber rein durch einen hohen Stundensatz auszugleichen, der bei voller Auslastung ein Jahres-Brutto-Einkommen von 96.000 EUR zzgl. 19% Ust (50 EUR/Std.) ergibt, könnte auch nach hinten losgehen &gt; Auftragsmangel-Alarm (vor allem bei Frischlingen). Ich persönlich wäre froh wenn ich die Hälfte hätte, sprich 25 EUR/Std. bei standard-Auslastung &gt; 48.000 im Jahr. Mit meinen niedrigen Abgaben würde da schon einiges übrig bleiben ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Perun,</p>
<p>Danke für den schnellen Kommentar und Freischaltung <img src='http://www.perun.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>1. Was die ganzen Versicherungen angeht, das ist wirklich eine Frage, die jeder für sich entscheiden muss. Ich persönlich bin da eher minimalist und stehe dem ganzen Mega-Versicherungs-System (falscher hoher Standard) hierzulande grundsätzlich skeptisch gegenüber. Es ist in vielen Fällen der Hauptgrund warum Frischselbstständige scheitern (<em>mal ein Bericht gelesen</em>).</p>
<p>2. Zur Verteidigung meiner KKV: ich bekomme Beiträge zurück, wenn ich nicht beim Arzt war, und das war ich tatsächlich schon ein Jahr nicht (musste nicht, klopf gegen Holz). Aber der traue ich eigentlich auch nicht&#8230;</p>
<p>Erfahrungsgemäß muss man eh für alle Extras bezahlen. Nehmen wir einen Zahnarzt-Besuch als Beispiel. Den Schrott zahlt die gesetzliche, den guten Stoff muss man selber kaufen. Ein anderes Beispiel (wahr!): meine 80jährige Oma hat sich kürzlich künstliche Linsen einsetzen lassen (wegen grauer Star), natürlich die Guten, heisst &gt; dem Augenarzt ein Hunni Cash auf die Kralle&#8230; Da kann man echt endlos diskutieren.</p>
<p>3. Lohnfortzahlung? Weiss nicht genau. Das ist aber schon eher Luxus meiner Meinung nach, da spar ich lieber und hoffe auf Gesundheit.</p>
<p>4. Ich glaube Dir einfach.</p>
<p>5. Da magst du Recht haben, aber wäre das nicht erstrebenswert? Und soll ich meine niedrige Auslastung einfach mit einem höherem Stundenlohn ausgleichen? Soll ich nicht lieber mehr daran arbeiten diese 160 Stunden zu erreichen, was eigentlich der Standard sein sollte. Schon allein aus Solidarität mit den vielen Design- und Programmiersklaven in großen Agenturen, die trotz Niedriglohn unbezahlte Überstunden machen und auch am WE arbeiten?</p>
<p>Meine Steuer-Unterlagen schaffe ich ruck-zuck, alles in die Tüte und ab an den Steuerberater, der berechnet mir dann einen Fuffi fürs sortieren aber gut, soll er haben <img src='http://www.perun.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Recherche für benötigte Soft- und Hardware ist wahrscheinlich bei größeren Projekten zu berechnen denke ich mal&#8230; oder was meinst Du damit?</p>
<p>6. Was die Rente angeht&#8230; Da glaube ich keinem mehr und verlasse mich nicht an den Staat. Wahrscheinlich wird meine Generation eh auf Hartz IX zwangsruntergeschraubt. Ich wäre auf jeden Fall froh wenn ich in der Lage wäre auch noch mit 80 Flash-AS XF 5.7-Werbe-Holonet-Banner zu basteln. <img src='http://www.perun.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bei 80 EUR/Monat 33 Jahre lang bekommt man mit 65 etwas mehr, als hätte man einfach ein Sparbuch gefüttert, aber ob auch das sicher ist? Hab zumindest heute mehr in der Hand.</p>
<p>7. Ich sage keinesfalls man solle sich auf 2-3 Agenturen vesteifen, es ist ein gutes minimum für ein &#034;stabiles&#034; Einkommen. Klar je mehr desto besser, wenn man alle auch Bedienen kann. Wenn nicht kann man natürlich auch Outsourcen etc. etc. &gt; individuelle Expansionspläne hängen eh stark vom eigenen Ehrgeiz ab.</p>
<p>8. Dafür ist der Angestellte aber nicht sein eigener Cheff und muss einfach. Aber alles hat seine Vor und Nachteile, klar. Es sind ja auch zwei völlig verschiedene Lebenweisen. </p>
<p>Ich wollte mit meinem Beitrag nur zeigen wie ich zu meinem Stundensatz kam, nähmlich durch die orientierung an einem Festangestellten-Gehalt bei voller Auslastung von 160 Stunden im Monat.</p>
<p>Je höher der Standard, den es zu finanzieren gilt, desto größer der Bedarf an Einnahme, ist auch klar. Diesen aber rein durch einen hohen Stundensatz auszugleichen, der bei voller Auslastung ein Jahres-Brutto-Einkommen von 96.000 EUR zzgl. 19% Ust (50 EUR/Std.) ergibt, könnte auch nach hinten losgehen &gt; Auftragsmangel-Alarm (vor allem bei Frischlingen). Ich persönlich wäre froh wenn ich die Hälfte hätte, sprich 25 EUR/Std. bei standard-Auslastung &gt; 48.000 im Jahr. Mit meinen niedrigen Abgaben würde da schon einiges übrig bleiben <img src='http://www.perun.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Perun</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-51794</link>
		<dc:creator>Perun</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 23:23:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.perun.net/?p=1152#comment-51794</guid>
		<description>Hallo Flash (#49),

vielen Dank für deinen langen Beitrag bzw. Kommentar. Du hast allerdings viele Sachen nicht bedacht.

1. In die private Krankenversicherung kommt nicht jeder, zumindest nicht zu einem humanen Preis. Ein vergleichsweise harmloser Heuschnupfen reicht um mal schnell auf 375+ Euro zu landen. Ganz davon zu schweigen, wenn man 35+ Jahre alt ist. Wenn man kerngesund und jung ist (unter 30), dann geht das noch. 

2. Die Selbstbeteiligungskosten bei deiner KKV musst natürlich auf den Monatsbeitrag umlegen, sonst ist es geschummelt ... und schon bist bei ca. 170 Euro.

3. Wie schaut es bei deiner Versicherung mit Lohnfortzahlung im Krankheitsfall aus? Die ist bei Angestellten mit dabei.

4. Es gibt viele gesetzliche Krankenversicherungen mit einem Beitrag der zwischen 11,5-12,5% liegt.

5. Welcher Selbständige (ich rede von unserem Bereich) ist immer und wirklich zu 100% ausgelastet? Was ist mit Urlaub, Krankheit, Zeit die vergeht um die Unterlagen für den Steuerberater zu sortieren, Recherche für die Angebote, Recherche für benötigte Soft- und Hardware, Fortbildungen etc.?

6. Was du nicht vergessen darfst, wenn du Urlaub nimmst, dann musst du als Selbständiger nicht nur den Urlaub finanziell stemen, sondern auch den Verdienstausfall einkalkulieren.

7. Die 80 Euro im Monat für die Rente kannst du dir eigentlich auch sparen, die wird dann wahrscheinlich so klein ausfallen, dass du dann direkt Hartz-IV beantragen kannst. OK, du willst die Direktauszahlung, dann hoffe ich das es für dich reicht. Man sagt Pi mal Daumen, dass die Selbständigen bis zu 20% zurücklegen sollen, damit Sie einigermaßen den Lebensstandard halten können.

8. Wenn du dich nur auf 2-3 Agenturen versteifst, dann muss nur eine weg brechen und schon bricht die Panik auf der Titanic aus.

&lt;blockquote&gt;ich habe also durch billigere Versicherungen (die Qualität und Umfang mal beiseite) schon mal mind. 632 EUR im Monat mehr in der Tasche als ein Festangestellter bei gleichem Brutto-Lohn und bin auch bei allen Standard-Versicherungen drin.&lt;/blockquote&gt;

9. Die Frage bleibt ob billig auch immer günstig ist. Nimmt der Angestellte eine günstigere GKV und schlägt man deine Selbstbeteiligung drauf, dann kommen wir schon weit unter 600 ... eher so bei 550 Euro. Dafür hat der Angestellte, &lt;strong&gt;in der von dir vorgestellten Preisklasse&lt;/strong&gt; noch Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, überhaupt bezahlten Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Hinzukommen noch so kleinere Schmankerl wie Riester-Rente, VwL, betriebliche Renten, Firmen-Darlehnen etc.

Und schwups sind deine 550 Euro Vorteil &lt;em&gt;gone with the Wind&lt;/em&gt; ... und was am Ende des Tages übrig bleibt ist dein unternehmerisches Risiko.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Flash (#49),</p>
<p>vielen Dank für deinen langen Beitrag bzw. Kommentar. Du hast allerdings viele Sachen nicht bedacht.</p>
<p>1. In die private Krankenversicherung kommt nicht jeder, zumindest nicht zu einem humanen Preis. Ein vergleichsweise harmloser Heuschnupfen reicht um mal schnell auf 375+ Euro zu landen. Ganz davon zu schweigen, wenn man 35+ Jahre alt ist. Wenn man kerngesund und jung ist (unter 30), dann geht das noch. </p>
<p>2. Die Selbstbeteiligungskosten bei deiner KKV musst natürlich auf den Monatsbeitrag umlegen, sonst ist es geschummelt &#8230; und schon bist bei ca. 170 Euro.</p>
<p>3. Wie schaut es bei deiner Versicherung mit Lohnfortzahlung im Krankheitsfall aus? Die ist bei Angestellten mit dabei.</p>
<p>4. Es gibt viele gesetzliche Krankenversicherungen mit einem Beitrag der zwischen 11,5-12,5% liegt.</p>
<p>5. Welcher Selbständige (ich rede von unserem Bereich) ist immer und wirklich zu 100% ausgelastet? Was ist mit Urlaub, Krankheit, Zeit die vergeht um die Unterlagen für den Steuerberater zu sortieren, Recherche für die Angebote, Recherche für benötigte Soft- und Hardware, Fortbildungen etc.?</p>
<p>6. Was du nicht vergessen darfst, wenn du Urlaub nimmst, dann musst du als Selbständiger nicht nur den Urlaub finanziell stemen, sondern auch den Verdienstausfall einkalkulieren.</p>
<p>7. Die 80 Euro im Monat für die Rente kannst du dir eigentlich auch sparen, die wird dann wahrscheinlich so klein ausfallen, dass du dann direkt Hartz-IV beantragen kannst. OK, du willst die Direktauszahlung, dann hoffe ich das es für dich reicht. Man sagt Pi mal Daumen, dass die Selbständigen bis zu 20% zurücklegen sollen, damit Sie einigermaßen den Lebensstandard halten können.</p>
<p>8. Wenn du dich nur auf 2-3 Agenturen versteifst, dann muss nur eine weg brechen und schon bricht die Panik auf der Titanic aus.</p>
<blockquote><p>ich habe also durch billigere Versicherungen (die Qualität und Umfang mal beiseite) schon mal mind. 632 EUR im Monat mehr in der Tasche als ein Festangestellter bei gleichem Brutto-Lohn und bin auch bei allen Standard-Versicherungen drin.</p></blockquote>
<p>9. Die Frage bleibt ob billig auch immer günstig ist. Nimmt der Angestellte eine günstigere GKV und schlägt man deine Selbstbeteiligung drauf, dann kommen wir schon weit unter 600 &#8230; eher so bei 550 Euro. Dafür hat der Angestellte, <strong>in der von dir vorgestellten Preisklasse</strong> noch Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, überhaupt bezahlten Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Hinzukommen noch so kleinere Schmankerl wie Riester-Rente, VwL, betriebliche Renten, Firmen-Darlehnen etc.</p>
<p>Und schwups sind deine 550 Euro Vorteil <em>gone with the Wind</em> &#8230; und was am Ende des Tages übrig bleibt ist dein unternehmerisches Risiko.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Flash Gordon</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-51793</link>
		<dc:creator>Flash Gordon</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 22:47:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.perun.net/?p=1152#comment-51793</guid>
		<description>Hallo Vladimir,

Bin grade über Deinen Beitrag gestolpert, da ich eine kleine Webrecherche mache, um zu schauen ob ich als Flash-Entwickler zu billig bin. Mein Stundensatz Beträgt z.Z. 30 EUR, wobei ich bei voraussichtlichen Einmaljobs bis zu 45 EUR nehme. Die Diskussion ob das jetzt zu wenig ist, lass ich mal weg, ich wollte nur mal zeigen wie ich dazu kam, vielleicht nutzt es Deinen selbstständigen Besuchern auch irgendwie:

&lt;strong&gt;1. Was verdienen meine Berufskollegen in großen Agenturen?&lt;/strong&gt;
um die 3500 Brutto.

&lt;strong&gt;2. Was will ich verdienen?&lt;/strong&gt;
Mehr! ;) auf jeden Fall 5000. Ach komm, nicht übertreiben, sagen wir mal 4800 (zzgl. 19% USt)

&lt;strong&gt;3. Wieviel die Stunde ist das?&lt;/strong&gt;
4800 / 160 = 30 EUR/Stunde (zzgl. 19% USt)

&lt;strong&gt;4. Was würde mir bei idealer/normaler Auslastung von 160 Std. im Monat bleiben? &lt;/strong&gt;
4800 Brutto (USt zu 100% bereits ans FA virtuell abgegeben)
- minus private Krankenversicherung
- minus private Rentenversicherung
- minus freiwillige Arbeitslosenversicherung
- minus Kfz-Vers. - Kfz Steuer
[ - minus Einkommensteuer (erst am Ende des Jahres abzugeben) ]

und genau bei dieser Frage entscheidet sich das Ganze!

Habe ich mich als Selbständiger zu megahohen Beiträgen in den gesetzlichen KKV und RV, bzw. den privaten versichert, dann ist klar, dass umso weniger bleibt.

Ich habe mich z.B. folgendermaßen versichert:

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;KKV inkl. Pflegeversicherung (privat):&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
140 EUR/Monat (fest und unabhängig vom Einkommen!)
&lt;em&gt;300 EUR Selbstbeteiligung, ansonsten normal Krankenhaus 100%, Zahnarzt etc., also standard keine Extras&lt;/em&gt;

zum Vergleich:
die gesetzliche KKV leigt z.Z. bei ca 13,8% vom Bruttolohn, wobei die Hälfte der Arbeitgeber zahlt. Das wäre also in meinem Fall ein minus von 336 EUR! Fast das 2,5-fache!

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Rentenverischerung (privat):&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
80 EUR/Monat (fest und unabhängig vom Einkommen!)

&lt;em&gt;Meine Rente wird zwar sehr klein ausfallen ;) , ich möchte aber eh die komplette Auszahlung wenn ich 65 bin (in 33 Jahren), es ist also wie normales Sparen. Schaue eher, daß ich in 33 Jahren was schaffe und nicht darauf angewiesen bin. Ausserdem kann ich den Betrag jederzeit erhöhen oder irgendwann kündigen.&lt;/em&gt;

zum Vergleich:
die gesetzliche RV leigt z.Z. bei 19,9% vom Bruttolohn, wobei die Hälfte der Arbeitgeber zahlt. Das wäre also in meinem Fall ein minus von 477,60 EUR! 6 MAL SOVIEL!

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;freiwillige Arbeitlosenversicherung:&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
25 EUR/Monat (fest und unabhängig vom Einkommen!)

Der Betrag ist fest und orientiert sich an einem Bruttolohn von ca. 2000 EUR. D.h. falls ich mal wieder arbeitlos melden muss, wird dieser Betrag zur Berechnung des Arbeitlosengeldes genommen. Der Selbständige muss aber eine Zeitlang eingezahlt haben, ich denke mind. 2 Jahre, bin mir jetzt nicht sicher. Auf jeden Fall ne super Sache finde ich.

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Kfz-V + Kfz-Steuer:&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
60 + 25 (300/12 da Steuer jährlich) = 85 EUR

FAZIT: 

* Meine monatlichen Festabgaben für die ganzen Versicherungen:
 - 245 EUR (ohne Kfz)
Bruttolohn vor Einkommensteuer (aber erstmal in der Tasche): 4555 EUR

* Einem Festangestellten wird für die o.g. Versicherungen vom Bruttolohn abgezogen: 877 EUR (türlich ohne Kfz ;) )
Netto bekommt er 2.541,54 auf Konto (Lohnsteuer bereits bezahlt)
&lt;em&gt;tip: Brutto-Netto Lohnrechner googeln&lt;/em&gt;

ich habe also durch billigere Versicherungen (die Qualität und Umfang mal beiseite) schon mal mind. 632 EUR im Monat mehr in der Tasche als ein Festangestellter bei gleichem Brutto-Lohn und bin auch bei allen Standard-Versicherungen drin.

Davon kann ich mir monatlich allerlei Sachen für die Firma kaufen, oder mich irgendwo in eine Büro-WG einmieten, oder vielleicht ein eigenes Büro mieten und dafür nicht so viele Sachen kaufen, oder sparen oder im Club versaufen. Das Gute dabei: wenn es für die Firma ist, wird es am Ende des Jahres zum Teil vom Gewinn abgezogen und ich muss weniger Einkommensteuern zahlen (ein Festangestellter zahlt sofort fest)

Apropos Einkommensteuer, diese wird erst am Ende des Jahres bezahlt und aus dem Gewinn der Firma errechnet. Für diese Angelegenheiten würde ich aber auf jeden Fall einen einen Steuerberater empfehlen ;)

Der Stundensatz ist also gar nicht sooo entscheidend, man kann auch mit 30 EUR/Std. gut fahren. Die Kunst ist es erstmal die 160 Std. im Monat auch wirklich zu arbeiten, bzw. von jemand bezahlt zu bekommen, d.h. genug Kunden zu haben, die einen regelmäßig mit Jobs versorgen. Hat ein Selbständiger es geschafft einen treuen, liquiden Kundenstamm aufzubauen (2-3 größere Firmen/Agenturen könnten schon reichen) auch auf &quot;billig&quot;-basis aufzubauen, hat er schon gewonnen.

Bitte auf jeden Fall um Hinweis, falls ich mich irgendwo grob irre! ;)

beste Grüße,
Flash Gordon  :mrgreen:</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Vladimir,</p>
<p>Bin grade über Deinen Beitrag gestolpert, da ich eine kleine Webrecherche mache, um zu schauen ob ich als Flash-Entwickler zu billig bin. Mein Stundensatz Beträgt z.Z. 30 EUR, wobei ich bei voraussichtlichen Einmaljobs bis zu 45 EUR nehme. Die Diskussion ob das jetzt zu wenig ist, lass ich mal weg, ich wollte nur mal zeigen wie ich dazu kam, vielleicht nutzt es Deinen selbstständigen Besuchern auch irgendwie:</p>
<p><strong>1. Was verdienen meine Berufskollegen in großen Agenturen?</strong><br />
um die 3500 Brutto.</p>
<p><strong>2. Was will ich verdienen?</strong><br />
Mehr! <img src='http://www.perun.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  auf jeden Fall 5000. Ach komm, nicht übertreiben, sagen wir mal 4800 (zzgl. 19% USt)</p>
<p><strong>3. Wieviel die Stunde ist das?</strong><br />
4800 / 160 = 30 EUR/Stunde (zzgl. 19% USt)</p>
<p><strong>4. Was würde mir bei idealer/normaler Auslastung von 160 Std. im Monat bleiben? </strong><br />
4800 Brutto (USt zu 100% bereits ans FA virtuell abgegeben)<br />
- minus private Krankenversicherung<br />
- minus private Rentenversicherung<br />
- minus freiwillige Arbeitslosenversicherung<br />
- minus Kfz-Vers. &#8211; Kfz Steuer<br />
[ - minus Einkommensteuer (erst am Ende des Jahres abzugeben) ]</p>
<p>und genau bei dieser Frage entscheidet sich das Ganze!</p>
<p>Habe ich mich als Selbständiger zu megahohen Beiträgen in den gesetzlichen KKV und RV, bzw. den privaten versichert, dann ist klar, dass umso weniger bleibt.</p>
<p>Ich habe mich z.B. folgendermaßen versichert:</p>
<p><em><strong>KKV inkl. Pflegeversicherung (privat):</strong></em><br />
140 EUR/Monat (fest und unabhängig vom Einkommen!)<br />
<em>300 EUR Selbstbeteiligung, ansonsten normal Krankenhaus 100%, Zahnarzt etc., also standard keine Extras</em></p>
<p>zum Vergleich:<br />
die gesetzliche KKV leigt z.Z. bei ca 13,8% vom Bruttolohn, wobei die Hälfte der Arbeitgeber zahlt. Das wäre also in meinem Fall ein minus von 336 EUR! Fast das 2,5-fache!</p>
<p><em><strong>Rentenverischerung (privat):</strong></em><br />
80 EUR/Monat (fest und unabhängig vom Einkommen!)</p>
<p><em>Meine Rente wird zwar sehr klein ausfallen <img src='http://www.perun.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  , ich möchte aber eh die komplette Auszahlung wenn ich 65 bin (in 33 Jahren), es ist also wie normales Sparen. Schaue eher, daß ich in 33 Jahren was schaffe und nicht darauf angewiesen bin. Ausserdem kann ich den Betrag jederzeit erhöhen oder irgendwann kündigen.</em></p>
<p>zum Vergleich:<br />
die gesetzliche RV leigt z.Z. bei 19,9% vom Bruttolohn, wobei die Hälfte der Arbeitgeber zahlt. Das wäre also in meinem Fall ein minus von 477,60 EUR! 6 MAL SOVIEL!</p>
<p><em><strong>freiwillige Arbeitlosenversicherung:</strong></em><br />
25 EUR/Monat (fest und unabhängig vom Einkommen!)</p>
<p>Der Betrag ist fest und orientiert sich an einem Bruttolohn von ca. 2000 EUR. D.h. falls ich mal wieder arbeitlos melden muss, wird dieser Betrag zur Berechnung des Arbeitlosengeldes genommen. Der Selbständige muss aber eine Zeitlang eingezahlt haben, ich denke mind. 2 Jahre, bin mir jetzt nicht sicher. Auf jeden Fall ne super Sache finde ich.</p>
<p><em><strong>Kfz-V + Kfz-Steuer:</strong></em><br />
60 + 25 (300/12 da Steuer jährlich) = 85 EUR</p>
<p>FAZIT: </p>
<p>* Meine monatlichen Festabgaben für die ganzen Versicherungen:<br />
 &#8211; 245 EUR (ohne Kfz)<br />
Bruttolohn vor Einkommensteuer (aber erstmal in der Tasche): 4555 EUR</p>
<p>* Einem Festangestellten wird für die o.g. Versicherungen vom Bruttolohn abgezogen: 877 EUR (türlich ohne Kfz <img src='http://www.perun.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )<br />
Netto bekommt er 2.541,54 auf Konto (Lohnsteuer bereits bezahlt)<br />
<em>tip: Brutto-Netto Lohnrechner googeln</em></p>
<p>ich habe also durch billigere Versicherungen (die Qualität und Umfang mal beiseite) schon mal mind. 632 EUR im Monat mehr in der Tasche als ein Festangestellter bei gleichem Brutto-Lohn und bin auch bei allen Standard-Versicherungen drin.</p>
<p>Davon kann ich mir monatlich allerlei Sachen für die Firma kaufen, oder mich irgendwo in eine Büro-WG einmieten, oder vielleicht ein eigenes Büro mieten und dafür nicht so viele Sachen kaufen, oder sparen oder im Club versaufen. Das Gute dabei: wenn es für die Firma ist, wird es am Ende des Jahres zum Teil vom Gewinn abgezogen und ich muss weniger Einkommensteuern zahlen (ein Festangestellter zahlt sofort fest)</p>
<p>Apropos Einkommensteuer, diese wird erst am Ende des Jahres bezahlt und aus dem Gewinn der Firma errechnet. Für diese Angelegenheiten würde ich aber auf jeden Fall einen einen Steuerberater empfehlen <img src='http://www.perun.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Stundensatz ist also gar nicht sooo entscheidend, man kann auch mit 30 EUR/Std. gut fahren. Die Kunst ist es erstmal die 160 Std. im Monat auch wirklich zu arbeiten, bzw. von jemand bezahlt zu bekommen, d.h. genug Kunden zu haben, die einen regelmäßig mit Jobs versorgen. Hat ein Selbständiger es geschafft einen treuen, liquiden Kundenstamm aufzubauen (2-3 größere Firmen/Agenturen könnten schon reichen) auch auf &#034;billig&#034;-basis aufzubauen, hat er schon gewonnen.</p>
<p>Bitte auf jeden Fall um Hinweis, falls ich mich irgendwo grob irre! <img src='http://www.perun.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>beste Grüße,<br />
Flash Gordon  <img src='http://www.perun.net/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Inan</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-51791</link>
		<dc:creator>Inan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 16:09:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.perun.net/?p=1152#comment-51791</guid>
		<description>Eine Selbständigkeit will gut überlegt werden und wie dieser Beitrag uns wieder aufzeigt  sollte man besser vorher kalkulieren auf was man sich einlässt und welche Höhe von Kapital man braucht um seine Selbständigkeit finanzieren zu können. Vielleicht lohnt es sich für einige eher erst als Angestellter sein Gewerbe nebenbei laufen zu lassen um gewisse Finanzielle Risiken auszuschließen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Selbständigkeit will gut überlegt werden und wie dieser Beitrag uns wieder aufzeigt  sollte man besser vorher kalkulieren auf was man sich einlässt und welche Höhe von Kapital man braucht um seine Selbständigkeit finanzieren zu können. Vielleicht lohnt es sich für einige eher erst als Angestellter sein Gewerbe nebenbei laufen zu lassen um gewisse Finanzielle Risiken auszuschließen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: olli</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-51771</link>
		<dc:creator>olli</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 11:33:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.perun.net/?p=1152#comment-51771</guid>
		<description>Wer als Selbstständiger z.B. im Bereich Webdesign unter 40 Euro nimmt und davon leben will/ muss kann nach meiner Meinung gleich wieder einpacken. Das kann sich dann höchstens als Student lohnen, wenn man sich etwas dazu verdienen möchte aber nicht im beruflichen Alltag. Leider ist den meisten Kunden auch nicht bewusst was alles an diesem Stundensatz hängt.  Normalerweise müsste man aussen am Büro eine Tafel mit den monatlichen Kosten einer kleinen bis mittleren Firma anbringen, welche die Kunden erst lesen müssen und danach wird erst die Klingel freigegeben ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer als Selbstständiger z.B. im Bereich Webdesign unter 40 Euro nimmt und davon leben will/ muss kann nach meiner Meinung gleich wieder einpacken. Das kann sich dann höchstens als Student lohnen, wenn man sich etwas dazu verdienen möchte aber nicht im beruflichen Alltag. Leider ist den meisten Kunden auch nicht bewusst was alles an diesem Stundensatz hängt.  Normalerweise müsste man aussen am Büro eine Tafel mit den monatlichen Kosten einer kleinen bis mittleren Firma anbringen, welche die Kunden erst lesen müssen und danach wird erst die Klingel freigegeben <img src='http://www.perun.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Ingo B.</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-51757</link>
		<dc:creator>Ingo B.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 21:19:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.perun.net/?p=1152#comment-51757</guid>
		<description>Kenne das Thema das Stundensatzes leider auch sehr gut. Ein normaler Angestellter &quot;verdient&quot; in der Tat weniger, aber wenn man die reinen Stundensätze sieht die ein Selbständiger ansetzt, so sind die in der Regel günstiger. Viele Arbeitnehmer wissen einfach auch nicht was die Sozialversicherungen alles kosten wenn man die komplett selber zahlen muss.
Ansonsten zahlt auch der Ansatz von &quot;Markus&quot;, dass das Einkommen nicht immer gleich ist. Das kann mal 5 stellig sein und dann mal nichts. Urlaub wird auch nicht bezahlt, was bei einem Arbeitnehmer selbstverständlich ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kenne das Thema das Stundensatzes leider auch sehr gut. Ein normaler Angestellter &#034;verdient&#034; in der Tat weniger, aber wenn man die reinen Stundensätze sieht die ein Selbständiger ansetzt, so sind die in der Regel günstiger. Viele Arbeitnehmer wissen einfach auch nicht was die Sozialversicherungen alles kosten wenn man die komplett selber zahlen muss.<br />
Ansonsten zahlt auch der Ansatz von &#034;Markus&#034;, dass das Einkommen nicht immer gleich ist. Das kann mal 5 stellig sein und dann mal nichts. Urlaub wird auch nicht bezahlt, was bei einem Arbeitnehmer selbstverständlich ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: WebDesign Ansgar</title>
		<link>http://www.perun.net/2008/05/23/selbstaendige-angestellte-und-der-stundensatz/#comment-51756</link>
		<dc:creator>WebDesign Ansgar</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 17:58:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.perun.net/?p=1152#comment-51756</guid>
		<description>Sehr schöne Musterrechnung!

Allein: auch ich habe bei so manchem Kunden das Problem, meine 50 EUR Stundensatz zu rechfertigen, geschweige denn durchzubekommen.

Ich denke, das liegt bei mir an zwei Punkten: zuerstmal sind meine Kunden meist kleine Unternehmen. Und zum zweiten machen die vielen Hobby-Progger die Preise kaputt.

Da bleibt nur ein Ausweg: erstklassige Referenzen sammeln und dann mit deren Qualität Punkten und die richtigen Neukunden akquirieren...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schöne Musterrechnung!</p>
<p>Allein: auch ich habe bei so manchem Kunden das Problem, meine 50 EUR Stundensatz zu rechfertigen, geschweige denn durchzubekommen.</p>
<p>Ich denke, das liegt bei mir an zwei Punkten: zuerstmal sind meine Kunden meist kleine Unternehmen. Und zum zweiten machen die vielen Hobby-Progger die Preise kaputt.</p>
<p>Da bleibt nur ein Ausweg: erstklassige Referenzen sammeln und dann mit deren Qualität Punkten und die richtigen Neukunden akquirieren&#8230;</p>
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