Ist das private Weblog von Vladimir Simovic mit Berichten zum Thema WordPress, Webwork, und Internet. Ich wohne in Köln und arbeite als freier Webworker, Blogger und Autor.
Das ich mit den AdSense-Einnahmen in diesem Weblog unzufrieden bin ist an sich nichts Neues. Auch in meinem Geld-2.0-Buch habe ich dies erwähnt und auch die Gründe genannt woran das liegen kann. Zum einen liegt das daran, dass Weblogs über einen hohen Anteil an Stammlesern verfügen und jeder Mensch wird nach einer Zeit "Werbeblind" und bei den meisten Blogs gehen dann die Klickraten bei weit unter 1%.
Ein bisschen "Abhilfe" kann man schaffen in dem man größere und mehr AdSense-Blöcke platziert. Das wollte ich aber nicht. Zum einen habe ich nicht vor, die Stammleser so plump zu verärgern und wegen den ein paar Dollar Mehreinnahmen sowieso nicht. Daher war mein Plan, die AdSense-Blöcke komplett zu entfernen, schon alleine deswegen, weil ich schon seit längerem vor habe dieses Weblog durch Sponsoring und langfristige Werbeverträge zu monetarisieren. Aus Zeitmangel kam ich weder zu dem einen noch zu dem anderen.
Dann habe ich mich vor einigen Wochen dazu entschieden einen quasi Mittelweg zu gehen und habe gestern endlich etwas Zeit gefunden dies auch umzusetzen. Es geht darum, die AdSense-Blöcke nur für Besucher einzublenden, die direkt über Suchmaschinen kommen und für die anderen Besucher diese auszublenden: Suchmaschinen-Besucher sehen AdSense, der Rest nicht.
Da ich kein professioneller PHP-Programmierer bin, lag es nah nach einem WordPress-Plugin zu suchen, der meinem Vorhaben hilft. Und ich habe es gefunden unter: Ozh' Who Sees Ads. Nach der Installation wird die Verwaltung des Plugins unter "Einstellungen" eingeblendet.
Dort kann man dann einen neuen Kontext erstellen und diesem durch Klicken & Ziehen Regeln zuweisen: zeige die Werbung nur den Suchmaschinen-Besuchern oder zeige die Werbung nur in Beiträgen die älter als xy Tage sind etc. Man kann natürlich die Regeln miteinander kombinieren. Anschließend das Speichern nicht vergessen. Danach kann man den Kontext entweder innerhalb einer Template-Datei (z.B. single.php) durch <?php wp_ozh_wsa("context_name");?> oder innerhalb des Blog-Artikels durch <!--wsa:context_name--> einfügen.
Das war's. Nun bekommen die Suchmaschinen-Besucher (Google, Yahoo und MSN) beim Direktaufruf einer URL, die AdSense-Werbung zu sehen. Sollte ich wieder Werbekunden haben, die bereit sind einen pauschalen Preis zu zahlen, wie es hier u. a. Microsoft schon drei Mal getan hat, dann werde ich natürlich diese Werbung aus Gründen der Fairness für alle anzeigen lassen.
Die "Blogparade: Was soll in die Sidebar" ist endlich ausgewertet. Vielen Dank erstmal an alle, die mitgemacht haben. Die Auswertung hat in einigen Teilen ein ziemliches klares Bild ergeben. Was eindeutig in die Sidebar rein soll (bzw. sinnvoll ist) sind folgende Punkte:
Wobei die Blogroll gleichzeitig auch als Punkt genannt wurde, der nicht angeschaut wird, insbesondere dann nicht, wenn die Blogroll sehr lang ist. Man sollte hierbei also lieber auf Klasse statt auf Masse setzen. (» Weiterlesen…)
Ich hatte das Vergnügen gemeinsam mit Nicolai Schwarz bei der Technikwürze teilzunehmen. Für die die es nich kennen, bei Technikwürze handelt es sich um ein Podcast, welches von David Maciejewskii geleitetet wird und dem meistens noch zwei weitere Gäste beiwohnen. Es hat Spaß gemacht und ihr könnt reinhören was wir dort zu verzählen hatten. ![]()
Ich staune immer wieder über Amazon. Still und leise werden neue, interessante Funktionen implementiert: Video-Rezensionen, Kommentare zu Produkten und Rezensionen, Feeds etc. Die neueste Funktion ermöglicht es den eingeloggten Kunden, die Produkte zu taggen bzw. zu verschlagworten. Da ich momentan auf dem Screencast-Trip bin, habe ich ein kurzes Video aufgenommen, damit ich verdeutliche was ich meine:
Seit der Veröffentlichung von WordPress 2.6 hat es schon sehr viele Klagen über die neu eingeführte "Artikelüberarbeitung" (zur Verwaltung unterschiedlicher Versionen eines Beitrags/Artikels) gegeben. Sie wird von vielen als unnötig empfunden und führt vor allen Dingen zu unnötigen Eintragungen in der Datenbank.
Seit heute gibt es nun die ersten Plugins, mit denen man diese Funktion deaktivieren kann. Gleichzeitig kann man sich auch eine Version des Plugins installieren, die auch das automatische Zwischenspeichern (Autosave) deaktiviert.
Nicht getestet, deswegen alle Angaben ohne Gewähr ![]()
WordPress 2.6 ist noch ganz frisch, an WordPress 2.6.1 wird fleißig gewerkelt und es wird sicherlich schon von einigen sehnsüchtig erwartet, da werden die ersten Neugigkeiten über WordPress 2.7 bekannt. Matt Mullenweg schreibt, dass WP 2.7 einige Sachen aus dem "Zweig" Crazyhorse beinhalten wird. Was genau verrät er allerdings nicht.

Die auffälligste (optische) Neuerung von crazyhorse ist sicherlich die vertikale Navigation. Außerdem - und das gefällt mir besonders gut - kann man im Schreiben-Menü alle Optionsfelder nach Herzenslust platzieren, so dass man häufig genutzte an leicht erreichbaren Stellen ablegen kann und die Felder, die man selten benutzt nach unten verbannen kann.
Demo der verschiebbaren Optionsfelder.
Im Gegensatz zur Importfunktion für eine Blogroll, die WordPress schon sehr gut versteckt hat: "Schreiben » Links » Links importieren", fehlt es gänzlich an einer Exportfunktion. Diese vermisst man besonders schmerzlich, wenn man mit seinem Blog in eine frische WordPress-Installation umziehen möchte. Nach einiger Recherche bin ich jedoch auf einen sehr einfachen Weg gestoßen:
Mit dem Aufruf von www.domainname/wp-links-opml.php bekommt man die Blogroll wunderbar präsentiert. Diese Seite kann man dann speichern (*.php oder *.xml spielt keine Rolle) und dann in WordPress importieren. Noch einfacher geht es, wenn man die Adresse einfach direkt als OPML-Adresse eingibt, dann kann man sich den "Umweg" über das Speichern ganz sparen. WordPress scheint sich im Übrigen nicht daran zu stören, dass keine *.opml-Datei importiert wird.
Beachten muss man nur, dass immer die komplette Blogroll exportiert wird bzw. beim Import kann man nur eine Kategorie als Ziel auswählen. Möchte man seine Blogroll also in mehrere Kategorien einsortieren muss man die exportierte Datei bearbeiten bzw. die darin enthaltenen Links auf mehrere Dateien aufteilen.