Mein webbasierter RSS-Reader, früher Bloglines und seit einiger Zeit Google Reader, ist mir seit knapp sieben Jahren ein guter und treuer Begleiter. Er hatte immer frische Infos und interessante Artikel für mich parat. Aber seit ein paar Monaten öffne ich den RSS-Reader viel seltener und ich lese dort auch nicht mehr so aufmerksam wie ich dies früher gemacht habe.
Die meisten neuen Infos oder Links bekomme ich momentan, wie die meisten ehemaligen Powernutzer von RSS-Readern auch, über Twitter. Dieser Trend hat sich schon seit längerem abgezeichnet. Was ich aber seit einigen Monaten mal wieder intensiv nutze um an Informationen zu kommen ist Google Alert.
Quasi Back to the Roots Web 1.0.
Aber ich finde Google Alerts extrem praktisch. Ich bekomme z. B. einmal am Tag eine E-Mail mit diversen WordPress-Links aus allen Quellen, die Google in seinen Alerts berücksichtigt. Somit habe ich in einer E-Mail viele relevante Links, die ich schnell überfliegen kann … ja, ok, häufig ist auch viel Schrott dabei, aber alles in allem komme ich momentan mit dem Duo Twitter & Alerts besser zu Recht als mit dem Reader. Kann sein das sich das in ein paar Wochen ändert.
Wie schaut die Situation bei euch aus? Nutzt ihr weiterhin den RSS-Reader oder lieber andere Tool um an die aktuelle. Infos heranzukommen?
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Für WordPress gibt es mittlerweile sehr viele Einsatzfelder, als Blogsoftware, als "klassisches" CMS, als Newsportal, als Artikelverzeichnis, als Verwalter und Versender von Newslettern, als Plattform um seine Pod- und Screencasts zu verteilen und hast du nicht gesehen.
Ob das dann alles im Endeffekt auch wirklich sinnvoll und im Sinne des Erfinders ist, ist eine andere Frage.
Wir experimentieren momentan mit WordPress als Plattform für Flashspiele. Flashspiele sind die kleinen Zeitfresser-Spiele
die man im Browser spielen kann.
Das Portal kann man vergleichsweise einfach mit dem Plugin MyArcadePro umsetzen, welches allerdings nur in einer sehr abgespeckten Variante kostenlos und im offiziellen Verzeichnis verfügbar ist. Sonst kostet das Plugin zwischen knapp 25 und knapp 50 Euro.
Mit dem Plugin bekommt man auch ein WordPress-Theme welches auf die Zusammenarbeit mit dem Plugin optimiert wurde. Das Wort vergleichsweise habe ich deswegen hervorgehoben, weil auch wenn das Plugin und das Theme recht komfortabel sind und sehr viele Einstellungen aus dem Backend möglich sind, so kommt man nicht herum das Handbuch (knapp 60 Seiten) zu studieren und sich auf der Codeebene mit den einzelnen Template-Dateien des Themes auseinander zu setzen. Das kostet schon ordentlich Zeit.
Will man auch die Spiele vorher testen, was man machen sollte da auch einiges an Schrott dabei ist, und die Titel und Beschreibungen eindeutschen dann muss schon einige Tage einkalkulieren bis alles halbwegs steht. Dennoch macht mir momentan die Arbeit Spaß, da es mal was ganz anderes ist was ich mit WordPress umsetze.
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Gestern durfte ich bei einem Kunden die Kommentarfunktion "reparieren". Trotz den passenden Einstellungen landeten die Kommentare von neuen bzw. unbekannten Kommentatoren nicht in die Warteschleife sondern wurden direkt veröffentlicht. Da ich das Weblog bis dahin nicht kannte musste ich mir zuerst einen Überblick verschaffen und konnte relativ schnell den Übeltäter ausfindig machen.
Der Schuldige war Spam Karma 2. Man konnte die Diskussions-Einstellung Der Autor muss bereits einen genehmigten Kommentar geschrieben haben de-/aktivieren wie man wollte, das Plugin scherte sich nicht darum. Nach dem ich die Erweiterung deaktiviert habe, landeten die Erstkommentare wie erwartet in der Warteschlange.
Schon vor ein paar Jahren, als ich das Plugin kurz im Einsatz hatte, fand ich es nicht wirklich gelungen: das Plugin nahm sich zu viele Rechte heraus und war mir zu schwerfällig. Da finde ich Akismet oder Antispam Bee von Sergej Müller viel effektiver.
Hinweis:
WordPress 3.3 für Autoren & Redakteure (pdf)
Ausdruckbar, Volumenlizenzen zu sehr fairen Preisen.

Bild Copyright: Maksim Shmeljov, 2011
Benutzung unter Lizenz von Shutterstock.de
[advertorial] Viele Blogger haben in Ihren Weblogs sehr gute Artikel, die durchaus das Zeug für ein gedrucktes Buch haben.
Dabei denke ich nicht nur klassischer weise an IT-Fachblogger sondern auch an diverse Blogger mit interessanten Texten und Geschichten, jenseits von Technik und dem Web.
Sollte man sich dazu entscheiden aus den Blog-Artikeln ein Druckerzeugnis zu machen, wie geht man da am besten vor?
Die meisten Blogger kennen sich im Web recht gut aus, aber der Druckbereich ist ein ganz anderes Medium wo in vielen Punkten andere Regeln gelten: anderer Farbraum (RGB vs. CYMK), andere Einheiten (Pixel und em vs. Millimeter und Punkt) u. v. m. weiterlesen…
Was in England passieren kann, wenn der Kunde seinen Webworker, nach getaner Arbeit nicht bezahlt, kann man in der folgenden Abbildung sehen:
Für die nicht-englisch-speaker:
Satz 1:
Leider ist unsere Seite offline, da wir unseren Webentwickler nicht bezahlt haben.
Satz 2:
Falls du der Webentwickler bist, der beauftragt wurde um dies zu ändern, dann sehe zu das man dich im Voraus bezahlt.
Da ist aber jemand mächtig sauer.
Ich kenne mich mit dem englischen Recht nicht aus, aber in Deutschland dürfte so ein Vorgehen eher von Nachteil für den Webworker sein.
Via Twitter.
Sehnsüchtig erwartet, ist endlich der Release Candidate 3 von WordPress 3.1 erschienen.
Gegenüber dem Release Candidate 2 mussten einige Änderungen vorgenommen werden (z. B. Deaktivierung bzw. Rücknahme der Ajax-Funktionalität in tabellarischen Übersichten bzw. Listen). Deswegen wird die Testphase auch deutlich länger dauern als normalerweise üblich bei einem RC 3.
In diesem Sinne und mit der Bitte kräftig mitzutesten teilen uns die Entwickler mit:
Pulling the AJAX –
sometimes you need to step back
and show some restraint.
(Jane)
Was es alles für Neuerungen gibt, kann natürlich hier unter dem Stichwort WordPress 3.1 nachgelesen werden.
Heute haben uns zwei WordPress-Fragen erreicht und ich denke mal das könnte für einige hier auch von Interesse sein.
Die erste Frage bekamen via E-Mail und dort wurde gefragt, wie man einen Artikel aufteilen kann bzw. wie man Seitenumbrüche generieren kann. Wie man einen Artikel aufteilt habe ich vor ein paar Wochen auf WordPress: Artikel auf mehrere Seiten verteilen beschrieben.
Ergänzt wird dieser Artikel durch den Beitrag WordPress: Paginierung und die Indizierung. Im zweiten Artikel geht es darum, wie man bei den Seitenumbrüchen verhindert das der identische Seitentitel auf jeder Unterseite benutzt wird, was die Suchmaschinen nicht so sehr mögen.
Via Twitter bekam ich die Frage, wie man in WordPress ein vier-Augen-Prinzip realisieren kann. Also wenn jemand einen Artikel verfasst, dann wird dieser nicht veröffentlicht sondern von einer anderen Person gelesen und erst dann veröffentlicht.
Schaut man sich die Benutzergruppen in WordPress genauer an, dann sieht man, dass es eine Gruppe gibt, die Mitarbeiter heißt. Der Mitarbeiter kann zwar Artikel verfassen, aber nicht veröffentlichen. So kann man für bestimmte Autoren so einen Mitarbeiter-Account einrichten und diese von einem erfahrenen Redakteur, mit einem Admin- oder Redakteur-Account freigeben lassen.