Alle paar Wochen ist irgendwo im Web zu lesen, dass RSS tot sei, wie aktuell bei André. Schaut man sich die Artikel dann näher an, dann heißt die Aussage der Artikel korrekterweise, dass die Nutzung von RSS-Readern zurück geht.
Aber RSS ist nicht nur "Websites im RSS-Reader" lesen. Mit Hilfe von RSS (und dem Bruder Atom) kann ich nicht nur meine Inhalte extern einbinden, sondern auch externe Inhalte in meiner Website einbinden und ich rede hierbei von ganz modernen Dienste wie es Twitter und Facebook sind.
Das dabei die Schnittstellen – wie zum Beispiel NetworkeBlogs – nicht immer das Wort RSS im Namen haben, heißt es noch lange nicht das kein RSS zum Einsatz kommt. Hier zur Demonstration die Feeds von unserem Twitter-Account und von unserer Facebook-Seite.
Das heißt lediglich, dass der Einsatz von RSS und Atom so selbstverständlich geworden ist, dass er keine extra Nennung bedarf. Das dabei die Nutzung von RSS-Readern zurück oder besser gesagt, dass sie sich in den letzten 1-2 Jahren geändert hat, ist in meinen Augen nicht schlimm.
Früher saßen die Familien versammelt vor dem Radio und haben gespannt den Hörgeschichten zugehört. Heute tut das kaum einer und keiner würde jetzt behaupten das Radio oder Hörgeschichten tot sind … und kaum einer wird sich wagen zu behaupten das Radiowellen tot sind.
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1. – Oliver
Kommentar vom 01. February 2011 um 15:36
Ich bekomme bei den "…. ist tot"-Artikeln auch immer wieder eine Gänsehaut und kann dir eigentlich nur zustimmen.
2. – Tom
Kommentar vom 01. February 2011 um 15:58
Also wer mehr als sagen wir mal 10 Seiten regelmäßig mit liest, kommt doch an einem anständigen RSS-Reader gar nicht vorbei. Ist doch besser wenn die Infos alle an einer Stelle gesammelt werden.
Twitter ist kein Ersatz, dort habe ich nur aktuelle Infos. Nicht umsonst lese ich selbst manche Twitteraccounts als RSS-Feed.
3. – Harald Laier
Kommentar vom 01. February 2011 um 16:55
Ich kann mich Tom nur anschließen. Da ich selbst viele Websites – gerade im Bereich "Feuerwehr" – verfolge, ist mein erster Blick nach dem Einschalten in meinen RSS-Reader.
4. – Stefan
Kommentar vom 01. February 2011 um 17:15
Naja Newsletter wurden auch schon mehrfach beerdigt und trotzdem werden sie immer noch munter verschickt und auch gelesen.
5. – tux.
Kommentar vom 02. February 2011 um 04:12
Klar ist Radio tot.
Ansonsten: "RSS ist tot" ist tot.
6. – Bernhard
Kommentar vom 02. February 2011 um 20:06
Ich wäre ohne meinen Feedreader aufgeschmissen. Es gibt so viele Blogs, Newsseiten usw. die ich ohne Feedreader gar nicht alle lesen könnte (einschliesslich perun.net).
Wie bekomme ich den eigentlich so einen RSS- / Atom-Feed von meinen ganzen Pinnwandeinträgen bei Facebook? Ich hab bei dem Link oben mal meine ID eingesetzt und bekam nur eine Fehlermeldung mit einem Link zu meiner Profilseite. Und soweit ich es bis jetzt gesehen habe, kann ich nur für die Links, die ich auf Facebook poste, einen RSS-Feed abonnieren.
7. – Verbesserer
Kommentar vom 08. February 2011 um 14:06
An den Autor, bitte nicht übel nehmen: Der Unterschied zwischen dass und das | Deutsche Rechtschreibung
8. – Perun
Kommentar vom 08. February 2011 um 14:27
@Verbesserer,
ist mir bekannt … und jetzt?
Übrigens lieber Dennis übelnehmen schreibt man zusammen:
http://www.korrekturen.de/wortliste/uebelnehmen.shtml
http://de.wikiquote.org/wiki/Übelnehmen
9. – tux.
Kommentar vom 08. February 2011 um 14:30
Eigentlich beruhigend ja auch, dass Nichtschüler und -beamte schreiben dürfen, wie ihnen gerade der Sinn steht. Die deutsche Regelung kenemickt mia sohga dise shraibwaise. Außer in offiziellen Dokumenten.
10. – Dennis Farin
Kommentar vom 08. February 2011 um 14:47
Rechtschreibfehler unterliegen dem Koppiereiht des Autors und dürfen gegen Gebühr weiter verwendet werden.
11. – Weblogs als Fels in der Brandung der Social Networks | WordPress & Webwork
Pingback vom 17. July 2011 um 16:08
[...] irgendwann vor sehr langer Zeit aufgehört habe zu zählen. Zum Thema RSS habe ich mich im Artikel RSS ist nicht nur Artikel im RSS-Reader lesen geäußert. In diesem Artikel will ich eine Lanze für die Weblogs [...]