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Amazon Kindle: Wi-Fi vs. 3G

Von am 13. 08. 2011 um 22:43 – Aktualisiert am 15. 08. 2012 um 17:30

Vor- und Nachteile der einzelnen Ausführungen von Amazon Kindle.

Amazon Kindle Ich hatte vor einiger Zeit eine Diskussion mit einem Bekannten, der zum damaligen Zeitpunkt noch keinen Kindle hatte. Er war sich sicher, dass er sich einen zulegen wollte, war sich aber nicht sicher welchen Kindle er kaufen sollte. Momentan bietet Amazon den Kindle hier in Deutschland in zwei Geschmacksrichtungen: Kindle mit WLAN und Kindle mit WLAN und 3G (Mobilfunkanbindung).

Die 3G-Variante ist momentan 50 Euro teurer, man ist damit aber nicht auf ein WLAN angewiesen und kann dann zu Not mit Mobilfunk in Wikipedia lesen, sich auf Amazon.de neue Bücher bestellen und diese auch umgehend empfangen. Hierbei entstehen für den Nutzer keine Mobilfunkkosten.

Da der Bekannte zu Hause WLAN im Einsatz hat und dieses die komplette Wohnung und die die Terrasse gut abgedeckt hat und im seinem Stammkaffee kostenloser WLAN zur Verfügung stand waren alle Plätze wo er auf Kindle lesen wollte online. Hier die 50 Euro teurere Variante zu kaufen wäre nicht wirklich sinnvoll gewesen. Daher habe ich ihm auch zu der günstigeren Version geraten.

So hat es auch gemacht und ist mit dieser Entscheidung zufrieden und für die gesparten 50 Euro hat er sich einige E-Books zugelegt.

Hätte er aber jetzt zu Hause kein WLAN oder würde er gerne lesen wo kein kostenloses WLAN zur Verfügung steht, dann würde ich persönlich auf jeden Fall die 3G-Variante empfehlen. Zwei sehr wichtige Vorteile eines E-Book-Readers sind das man zum einen das Buch auf dem Gerät kaufen und zum anderen auch sofort empfangen kann.

Was nützen einem die 50 Euro Ersparnis, wenn er jedes mal erst zu Hause oder auf einem Rechner, die Bücher bestellen und die E-Books, Links und andere Dokumente empfangen kann? Man hätte hier somit am falschen Ende gespart und sich für eine dreistellige Summe ein Gerät gekauft, was nicht seine volle Wirkung entfalten kann.

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5 Kommentare

  1. 1.jke

    Kommentar vom 13.08.2011 um 23:08

    Ich hadere ja noch mit dem Kauf, weil die Displaygröße für (grafiklastige) PDFs irgendwie noch nicht so doll is (ja, überzeugt mich bitte vom Gegenteil!), aber wg. WLAN vs. 3G muss ich sofort an den 3G Hotspot in meinem Android Handy und in meinem Nokia Handy denken.

    Die 3G-Variante finde ich höchstens interessant in Verbindung mit einer subventionierten Flatrate, z.B. Zeitungsverlag/e in Kooperation mit einem Mobilfunkanbieter und dann das Gerät für einen Euro mit 12-24 Monaten Laufzeit. Zumal beim Kindle der 30% cut von Apple entfällt. Oh well….

  2. 2.Perun

    Kommentar vom 13.08.2011 um 23:26

    @jke,

    also das Kindle was ich auch habe eignet sich für PDFs nur bedingt, da die meisten für DIN-A4 formatiert sind. Zzwar kann Kindle die ungeschützten PDFs recht gut umwandelnd und ich bin öfters angenehm überrascht gewesen, wie viel Details man auf einem Foto mit lediglich 16 Grautönen erkennen kann, aber beim Einsatz von grafiklastigen PDFs würde ich den kleinen Kindle nicht empfehlen. Im Herbst soll es einen Kindle mit Farbdisplay und einen Tablet von Amazon geben. Das wäre wahrscheinlich eher etwas für dich.

    Wobei ich persönlich mir grafiklastige Sachen am liebsten auf meinem 24-Zöller anschaue … der ist aber leider nur bedingt portabel ;-)

  3. 3.jke

    Kommentar vom 14.08.2011 um 03:07

    Oh ja, auf das Amazon Tablet bin ich auch sehr gespannt!

  4. 4.lab

    Kommentar vom 14.08.2011 um 09:26

    Naja, er kann PDFs umwandeln – gut würde ich das nicht unbedingt nennen.

    Ich habe mich für die 3G-Variante entschieden, weil ich ihn mit auf Reisen nehmen möchte. Und da finde ich das Feature, einfach überall ein neues Buch kaufen zu können, recht nützlich.

  5. 5. – Haf

    Kommentar vom 14.08.2011 um 09:28

    Ich schwanke auch noch, welche Version ich denn nun nehmen soll. Daheim habe ich WLAN und zur Not kann mein Handy noch als Access Point eingestellt werden, aber im Ausland wäre das natürlich mit hohen Roaming-Gebühren verbunden, die man mit der 3G-Variante des Kindle nicht hat. Dafür soll wohl der Akku bei 3G-Empfang schneller leer sein und für den Dokumentenversand auf den Kindle per Mail werden Gebühren fällig. Da muss man dann aufpassen, dass man nicht die normale email-Adresse des Kindle benutzt, sondern eine free-Adresse, wenn man die Gebühren vermeiden will.
    Weiterhin denke ich an die Synchronisation der Lesezeichen, Kommentare und der aktuellen Buchseite, das geht per WLAN ja nur in der Nähe eine Access Points, also in erster Linie bei mir wohl daheim. Die Frage ist allerdings, ob ich eine häufige Synchronisierung dieser Daten überhaupt benötigen werde…
    Schwere Entscheidung. :D Am Ende siegt vielleicht bei mir die Überlegung, die Wikipedia auch einfach im Ausland(surlaub) ansurfen zu können. Muss man aber vielleicht auch nicht unbedingt haben, diese Funktion. ;)

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