WordPress & Webwork

WordPress-Links: Nick Bradbury arbeitet für Automattic, Kauf von Poster und Verkauf von WPTavern

Ein paar Wordpress-relevante Nachrichten die sich in den letzten Tagen und Wochen angesammelt haben und die einen Rückblick wert sind.

WordPress-Icon Hier ein paar WordPress-relevante Nachrichten, die zwar nicht mehr die taufrischsten sind, aber dennoch einen Rückblick wert sind.

Der Entwickler Nick Bradbury – den Älteren von uns bekannt als dem Autor von FeedDemon und dem Editor TopStyle – arbeitet mittlerweile für Automattic und ist dort als Mobile Wrangler angestellt.

Damit zeigen sich zwei Sachen: die Firma die hinter WordPress.com steckt und auch auf WordPress.org maßgeblich beteiligt ist, expandiert weiter und zwar nicht nur durch Zukauf von Diensten sondern auch durch Einstellung von zusätzlichen Entwicklern und zum zweiten fokussiert man sich weiter auf den mobilen Bereich, was auch die nächste Meldung bestätigt.

Nach dem Kauf von Simplenote ist der Kauf von Poster – einer iOS-App – der zweite Zukauf in diesem Jahr und wieder eine App … also wie schon vorher erwähnt: der mobile Bereich.

Verkauf von WordPress Tavern

Die dritte Meldung bezieht sich auf den Verkauf der recht bekannten News-Website WordPress-Tavern. Der Betreiber der Website Jeff Chandler hat sie im Jahr 2006 gestartet und war neulich dazu gezwungen, die selbige zu verkaufen, weil die Einnahmen der Website so niedrig wurden und auch sowieso unstetig waren, dass Jeff seinen Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten konnte. Er war bereit die Website für 7.000 US-Dollar zu verkaufen. Glücklicherweise hat er Matt Mullenweg kontaktiert und dieser hat ihm die Website dann für 14.000 US-Dollar abgekauft.

Auf der Website WPMU.org gibt es dazu einen ausführlichen Artikel mit einigen interessanten Hintergrundinformationen.

Interessant finde ich den folgenden Zitat von Jeff Chandler:

"My advice to anyone wanting to start a WordPress centric website, especially if you think it’s going to make you some money, is to stop, focus your efforts on where the real cash is – commercial themes, plugins, services and consulting,"

Das ist in so fern interessant, dass man anscheinend auch in USA keine wirklichen Einnahmen erzielen kann in dem als Dienstleistung "Nachrichten rund um WordPress" anbietet. Es ist dann so wie hierzulande. Lebensunterhalt mit WordPress lässt sich nur bestreiten wenn man Produkte und konkrete Dienstleistungen anbietet: Themes-Umsetzungen und -Erstellung, Beratung, Workshops, Programmierung etc.