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WordPress: Jetpack 2.4 mit Widget-Kontrolle und WordPress.com-Connect

Die Plugin-Sammlung Jetpack wurde in der Version 2.4 veröffentlicht und neben diversen Fehlerbehebungen und Erweiterung bestehender Funktionen gibt es auch neue Module.

Als neues Modul ist WordPress.com-Connect hinzugekommen. Über WordPress.com-Connect habe ich im vorletzten WordPress-Newsletter berichtet. Damit wird den Nutzern ermöglicht sich mit dem WordPress.com-Zugangsdaten einzuloggen.

Das zweite neue Modul ist die Widget-Visibility. Damit kann man steuern, welches Widget auf welchen Unterseiten erscheint:

WordPress: mit Jetpack die Widget-Ausgabe kontrollieren

Somit können sich die Jetpack-Nutzer in Zukunft ein weiteres Plugin sparen. Neben diesen neuen Modulen gab es auch neue bzw. erweiterte Shortcodes: zum Beispiel den neuen Twitter-Timeline-Shortcode.

Auch die interne Suchfunktion Omnisearch wurde erweitert und zeigt im Backend mittlerweile Ergebnisse aus Beiträgen, Seiten, Kommentaren, hochgeladenen Dateien und Plugins.

11 Reaktion(en)

  1. Nein, danke!

    Ich finde, daß Jetpack eine ausgesprochen schäbige Sache ist, und zwar aus folgenden Gründen:

    1. Jetpack spielt gerne Borg und assimiliert andere Plug-ins, die dann nicht mehr einzeln verfügbar sind. Besonders ärgerlich dann, wenn gute Plug-ins von den Jetpack-Borg assimiliert werden.

    2. Jetpack ist eine immense Bloatware, ein aufgeblähter Haufen an Plug-ins. Selbst wenn man einige (oder gar die meisten davon) gar nicht haben will, muß man zwangsweise alle auf einmal installieren.

    3. Jetpack verlangt zwangsweise die Registrierung eines WordPress.com-Accounts und die Anmeldung bei diesem, sonst läuft gar nichts. Extrem sinnfrei, da Leute, die ihren eigenen WP-Blog betreiben, einen WP.com Account genauso nützlich finden werden wie ein drittes Nasenloch. Nur ein schäbiges Mittel, um die WP.com-Accountanzahl künstlich nach oben zu treiben.

    Wie gesagt, Jetpack ist eine sehr schäbige Sache, die man nicht noch groß hochjubeln sollte.

  2. Zeraphine

    Ich hatte es für unsere Communityseite installiert und sofort wieder deinstalliert, nachdem ich diverse Seiten gefunden hatte, das Jetpack sich nicht mit dem deutschen Datenschutz verträgt. Uns ging es hauptsächlich um die neue Kommentarfunktion, die jedoch rechtlich sehr bedenklich ist. Ebenfalls schaltet Jetpack AntSpamBee komplett aus, und zwingt einen Akismet zu installieren, was in Deutschland ebenso rechtlich sehr bedenklich ist.

    Frage mich eh, wieso WordPress Deutschland nicht in der Standartinstallation AntiSpamBee mit installiert, und Akismet komplett weglässt. Benutzer die neu sind (so wie ich) und eventuell nicht vorher auf diverse Seiten lesen, laufen auf die Gefahr hin, durch dieses Plugin abgemahnt zu werden.

    Sollte Jetpack jedoch in ferner Zukunft auch ohne WordPress.com laufen bzw. Akismet, schaue ich es mir gerne noch einmal in Ruhe an!

    1. Vladimir

      @Zeraphine,

      Ebenfalls schaltet Jetpack AntSpamBee komplett aus, und zwingt einen Akismet zu installieren, was in Deutschland ebenso rechtlich sehr bedenklich ist.

      Ich nutze Jetpack und AntiSpam-Bee und kann deine Aussage nicht bestätigen.

  3. Uru Guru

    Also ich finde mit dem Jetpack kann man sich viel zusätzliche Plugins ersparen. Als freier Nutzer von einigen WP-Blogs benötige find ich die meisten Funktionen sinnvoll.

    Die Registrierung bei WP sollte man positiv betrachen, es ist für WP eine Bestätigung, dass sie uns eine gute Ware liefern mit der wir zufrieden sind.

    Die rechtliche Situation betrachtet, wer bitte schreibt es vor, was gegen welche Datenschutzrichtlinien verstößt?
    Hier wird doch wieder nur engstirnig gedacht. Wir arbeiten auf einem internationalem Medium dem Internet und halten uns an nationale Vorschriften welche auf ungültigen Gesetzen von geldgeilen Rechtverdrehern so geregelt werden, das sie am meisten davon haben.

    Und die Webseiten und Blogbetreiber kuschen!

    Dabei gibt es Lösungen, einfach das Impressum auslagern, die Seite am besten auch noch. Warum wohl haben alle öffentlich rechtlichen und alle Computerzeitschriften und teilweise auch Zeitungen ihre Server im Ausland stehen?

    Jeder kann sich im Ausland anmelden und ist somit aus den Fängen der Geldgeier. Man werfe mal einen Blick auf DEURU! Es ist nur eine Lösung und nicht mal die schlechteste. Schützt vor jeder Abmahnung weil es eben sehr international ist für den deutschen Raum. Viel Glück!

  4. Emilia

    Die Light-Version von Jetpack ist auch nicht viel besser. Es ist zwar nicht so eine extreme Bloatware wie Jetpack selbst, hat aber immer noch jede Menge Bloat, den man zwangsweise mitinstallieren muß, darunter auch so abartige Sachen wie dieses "Infinite Scroll".
    Auf der anderen Seite ist das einzig wirklich gute Plugin, das Publizier-Plugin, darin nicht enthalten. Dafür konnte ich leider noch keine gute Alternative finden. Wenn jemand ein gutes Plugin für das Publizieren auf Twitter (mit Bild) kennt, immer her damit.

  5. Thomas

    Hallo,

    hatte gerade jetpack aktualisiert, danach hatte ich statt 150×150 px Miniaturbildern überall nur noch Bilder in Originalgröße, also Layout vollkommen zerschossen.
    im Quelltext fehlten dann auch die heigh und width Angaben!?!?
    kennt das jemand?
    habe jetzt jetpack deaktiviert und alles ist wieder wie es sein soll

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  7. Safferthal

    Ich hatte auch schon mal Probleme mit dem Jetpack. Die Karusselfunktion meinte bei Bilder für die ich kein großes Bild hatte, dass man trotzdem eine Diashow anzeigen könnte. War dann natürlich alles schwarz. Ich finde, dass sowieso die Funktionen vieler Plugins direkt in WordPress gehören. WordPress verkommt langsam immer mehr zu Frickelware wie xtc shop (mit seinen tausenden von Modulen, Code-Schnippsel, ….) .

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