Peruns Weblog - Webwork und Internet


Ist das private Weblog von Vladimir Simovic mit Berichten zum Thema Webwork und Internet. Ich wohne in Köln und arbeite als freier Webworker, Blogger und Autor.



Die Kategorie "Blog-RSS"

Hier sind alle Beiträge aufgelistet, die in die Kategorie Blog-RSS einsortiert wurden. Die Beschreibung dieser Kategorie lautet:

Berichte rund um Weblogs, Weblogsoftware, RSS etc.

Du hast die Möglichkeit den RSS-Feed speziell nur für diese Kategorie zu abonnieren.

RSS vom USB-Stick

Von Perun am 20. September 2004 um 03:32

Ich habe bereits über portablen Firefox berichtet und auch der Möglichkeit die RSS-Fähigkeit von den neuen Versionen von Thunderbird und Firefox auszunutzen um einen portablen RSS-Reader zu haben.

Portable Projekte:

Beide Projekte sind vom gleichen Entwickler und basieren auf den letzten Versionen von TB und FF. Somit sind sie auch fähig RSS-Feeds zu lesen. Damit ist theoretisch die Möglichkeit gegeben ein E-Mail-Programm und RSS-Reader bzw. Browser und RSS-Reader vom USB-Stick aus zu betreiben und überall mitzunehmen.

Für mich persönlich ist das momentan nicht so verlockend. Erstens nutze ich noch die Mozilla-Websuite und als RSS-Reader den Online-Dienst Bloglines.com mit dem ich recht zufrieden bin. Außerdem beherrscht mein USB-Stick nur die Version 1.1 des USB-Protokolls und das ist nicht sonderlich schnell.

Thunderbird auf USB-Stick anstatt Bloglines

Von Perun am 19. September 2004 um 03:49

Martin hat mich mit seinem Kommentar auf eine Idee gebracht.

In der neuen Thunderbird-Version (für Nichkenner: das E-Mail-Programm des Mozilla-Projektes) gibt es einen RSS-Reader. Und TB gibt es auch in einer gezippten Version, welche man auch von einem USB-Stick laufen lassen könnte. Somit könnte man auch die RSS-Feeds empfangen und somit hätte man einen "mobilen" RSS-Reader und könnte zwischen mehreren Rechnern wechseln.

Hm, muss ich mal austesten ob dies möglich ist.

Nachtrag: klappt leider nicht. Denn die Feeds werden auf jeden Fall auf der Festplatte gespeichert. Ich habe leider nicht die Einstellunggefunden, die dies ändert. Schade.

Umstieg auf Bloglines

Von Perun am 04. August 2004 um 19:16

Mittlerweile lese ich alle meine abonnierten Newsfeeds über Bloglines. Ich war es einfach überdrussig die Newsfeeds zwischen meinem PC und Notebook abzugleichen. Bloglines ist ein webbasierter Dienst, mit dem man sehr komfortabel Newsfeeds lesen kann. Im- und Export ist möglich, es existiert eine Benachrichtigungsfunktion (auch als Mozilla- und Firefoxerweiterung) und unter "Recommendations" werden themenverwandte Blogs empfohlen. Auch die Geschwindigkeit der Anwendung kann sich sehen lassen.

Weblog-Spielereien

Von Perun am 12. Juli 2004 um 12:50

Für Weblog-Betreiber gibt es ein Fülle von Diensten, Tools und Verzeichnisse diverser Art. Einige davon will ich hier vorstellen. Da mir kein besserer Überbegriff eingefallen ist, nenne ich sie Weblog-Spielereien, was nicht negativ gemeint ist.

Fangen wir mit BlogTree.com. Diese Seite bietet einen Dienst welches man als "Weblog-Ahnenforschung" nennen könnte. Man registirert sich und nennt die "Eltern-Weblogs". Damit sind Weblogs gemeint, die einen motiviert bzw. inspiriert haben selbst einen Weblog zu starten. Dann gibt es die "Kinder-Weblogs", die entstehen dadurch wenn sich ein neuer User registriert und deinen Weblog als "Eltern-Weblog" bezeichnen. Die Weblogs die gleiche "Eltern" haben, werden als "Geschwister-Weblogs" klassifiziert. Wenn man sich folgenden Link anschaut, wird man feststellen, daß ich drei Elternteile habe (diejenigen können es sich aussuchen wer Mutter und Vater ist :-)), eine Tochter und leider keine Geschwister ;-(.

Weiterer Dienst ist Blogstreet. Auch hier muss man sich registrieren (wie bei den meisten Weblog-Diensten). Blogstreet zeigt u. a. die letzten Beiträge eines Blogs, die "Nachbarschaft" und die Backlinks an. Hier ein Beispiel. Zudem kann man auch einige andere Dienste in Anspruch nehmen (erstellen von RSS, RSS lesen etc, RSS2Mobile.) und in dem Verzeichnis suchen. Es steht einem offen, die entsprechenden Weblogs zu bewerten.

Blogshares ist eine fiktive Börse in der jedes (registrierte) Weblog als ein Unternehmen gehandhabt wird. Man kann Anteile kaufen und verkaufen. Der Wert eines Unternehmens (Blogs) wird u. a. durch die Aktivität und Backlinks des Weblogs gesteigert. Auch einige andere Merkmale können den Wert steigern. An sich sehr interessant, aber leider auch Zeitintensiv. Und so sieht Perun.net momentan aus.

Blogmap ist ein Verzeichnis welcher die Weblogs anhand der Geodaten klassifiziert und auf eine Deutschlandkarte einträgt. So kann man u. a. sehen welche Webloger in der Nähe sind.

Technocrati ist ein Verzeichnis welcher u. a. auch verfolgt wieviele andere Weblogs auf einen verweisen, hier ein Beispiel.

Blogstats bietet ähnliche Funktionalität allerdings in deutscher Sprache (Beispiel).

Pingomatic bietet einen Meta-Ping-Service. In dem man innerhalb seiner Software (in WordPress: Optionen » Schreiben) folgenden Code einbindet http://rpc.pingomatic.com/ wird der Ping automatisch an diverse andere Verzeichnise (etwa ein Dutzend) geleitet.

Bloghaus bietet u. a. auch einen Eintrag in eine Karte der deutschsprachigen Länder.

Blogrolling.com bietet die Möglichkeit auf einfacher Art und Weise eine Linkliste zu verwalten und innerhalb seines Weblogs einzubinden.

Darüberhinaus gibt es einige Blog- und/oder RSS-Verzeichnise die neben Suche auch zusätzliche Dienste bieten:

Dies sind nur einige wenige der Dienste die es für Webloger gibt. Kennt jemand weitere interessante Weblog-Dienste?

Nachtrag: in Moes Wiki gibt es eine Liste mit diversen Weblog-Tools.

Was ist RSS?

Von Perun am 27. Juni 2004 um 09:35

Mir ist aufgefallen, daß die meisten (auch etwas erfahrenere) Internetnutzer und Webmaster noch nie oder kaum etwas von RSS gehört haben und es daher nicht verwenden bzw. einsetzen. Vor allem in Zeiten von Massenspams bei E-Mails bietet RSS die Möglichkeit auf dem laufendem zu bleiben ohne dutzende von Newsletter zu abonnieren und für die Webmaster bietet es die Möglichkeit seine Leser zu informieren. Dieser Bericht richtet sich vornehmlich an Leute die kaum Erfahrungen mit der Materie haben, daher hoffe ich das ich es verständlich und vor allem richtig verfasst habe. (weiterlesen…)

RSS-Reader im Vergleich

Von Perun am 15. Juni 2004 um 17:03

Ich habe in letzten Tagen neben diversen HTML-Editoren auch ein paar RSS-Reader getestet :-).

Testkandidaten waren:

Das Haupttestmerkmal: meine Wenigkeit musste zufrieden sein ;-).

Feedreader ist vielen von uns schon länger bekannt, zumal Alp schon vor einiger Zeit eine Anleitung für diesen Reader geschrieben hat. "The Treeticker" ist ein deutsches Produkt. Beide Programme haben beide viele Gemeinsamkeiten. Sie sind klein, Freeware, schnel installiert, benötigen keine extra Umgebung (kein Java oder .NET) und brauchen keine große Einarbeitung. Allerdings bieten sich auch nicht so viele Funktionen. Im- und Export der Feedliste o. ä. sucht man vergebens. Allerdings soll der Feedreader in der nächsten Version (2.6) eine Im-/Export-Funktion bekommen.

Die anderen 3 Testkandidaten brauchen alle die .NET-Umgebung die ca. 26 mb groß ist. Wenn der Link nicht stimmen sollte, dann bekommt man es über Windowsupdate.

Blog Express bietet angeblich auch eine Im-/Export-Funktion. Nur hat das bei mir leider nicht geklappt, trotz mehrer Versuche und Installationen auf verschiedenen PCs. Sonst bietet Blog Express die üblichen Standardfunktionen: z. B. mehrere Kategorien und Unterkategorien.

Beim RSS Reader hat der Import und Export geklappt (zwar etwas zähflüssig, aber es hat geklappt). Zwei kleinere Features heben ihn etwas hervor: die Möglichkeit eine Liste aus dem Web zu importieren und die Anzeige der Favicons (allerdings nicht bei allen Feeds).

Mein Favorit ist auch weiterhin der RSS Bandit. Er läuft viel flüssiger als die anderen von mir getesteten Reader, die Optik ist schlicht (im sehr positiven Sinne) , die Aufteilung ist übersichtlich, deutsche Übersetzung und der Bandit hat die Funktion Feeds in der Baumansicht miteinander zu verknüpfen.

Daher ist meine Empfehlung an alle die den .NET-Download nicht scheuen: nutzt den Banditen. OK, es kann sein das die anderen, von mir nicht getesteten, Reader evtl. besser sind (ich denke da an ShrapReader, BottomFeeder und vor allem an den kommerziellen FeedDeamon), aber momentan genügt RSS Bandit meinen Ansprüchen vollkommen.

Falls es jemanden interessiert, ich habe in meinem Wiki Anleitungen für den RSS Bandit, RSS Reader und für Blog Express geschrieben.

Das perfekte CMS

Von Perun am 09. Mai 2004 um 10:37

… oder von der Suche nach der EierLegendenWollUndFellMilchSau.

In den letzten Monaten habe ich einige Content Managment Systeme ausprobiert und habe so meine Erfahrungen gesammelt. Darunter waren auch einige Systeme die sehr gut sind und einige die viel Potenzial haben. Allerdings habe ich noch kein CMS gefunden welches mich wirklich richtig zu frieden stellt.

Als ich vor einigen Monaten angefangen habe zu bloggen war mein Hauptgrund der, daß ich mir die Arbeit bei der Pflege dieser Seite erleichtern wollte. Allerdings musste ich nach einiger Zeit feststellen, daß sich Weblogsysteme nicht soo sehr eignen um z. B. längere Berichte zu schreiben. Das habe ich vor allem festgestellt als ich, wieder mal, angefangen habe PHP zu lernen und die Beispiele aufzuschreiben. Sehr oft erschienen die Beispiele fehlerhaft oder nur teilweise. Mit einem HTML-Editor und FTP-Proggie wäre ich viel schneller gewesen. Genau so war es bei meiner Frau mit ihren Perl-Beispielen.

Aber das ist auch irgendwie klar, ich denke mal das die Blogsysteme nicht erfunden worden sind, damit jemand in denen seitenweise Tutorials schreibt, sondern, wie der Name schon sagt, einen Online-Journal bzw. Tagebuch zu führen. Die Stärke der Blogs liegt darin, daß sie sehr kommunikativ sind (RSS-Feeds, Track- und Pingbacks etc.) und das man relativ unkompliziert und schnell kürzere Texte veröffentlichen kann und je nach dem Rückmeldungen von den Besuchern bekommt.

Nicht das es irgendein Mißverständnis gibt, ich bin mit WordPress sehr zufrieden und ich denke mal das ein großer Teil der Open Source Blogsysteme (und CMS allgemein) einen sehr guten Dienst leistet, aber IMHO eignenen sie sich nicht wirklich für z. B. umfangreiche Tutorials. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Daher habe ich vor ein paar Wochen angefangen mich für WikiSysteme zu interessieren. Zwei von denen kamen in engere Auswahl (PukiWiki und WackoWiki). Ich entschied mich dann doch für WackoWiki, weil ich das Gefühl hatte, daß mein russisch doch irgendwie besser wäre als mein japanisch ;-). Zur Erklärung: leider liegen bei den beiden Systemen die großteile der Dokumentationen noch in russisch bzw. japanisch.

Das System stand und nun wollte ich fleissig meine älteren Texte bearbeiten und in das Wiki einbinden. Jedoch stand ich relativ schnell vor diversen kleineren Problemen. Die Ausgabe von Quelltexten, vor allem bei längeren Passagen, verlangt einiges an Geduld und Spucke. Denn z. B. Teile des Quelltextes wurden trotz Maskierung als Wiki-Formatierung verstanden. Zudem hat man nicht die Möglichkeit die Quelltextbeispiele auch auszugeben (um das eine oder andere Beispiel zu verdeutlichen). OK, man kann generell die Ausgabe von HTML erlauben, aber das Problem ist, daß jeder Besucher dann das kann, imho zu große Sicherheitslücke. Evtl. gibt es diesbezüglich doch eine Lösung, aber leider musste ich feststellen das mich die russischsprachige Dokumentation vor die gleichen Probleme stellt wie die japanische auch :-).

Auch mit dem einfügen der Bilder im Wiki gestaltet es sich nicht so einfach, Es ist nicht möglich z. B. das ein Textabschnitt ein Bild umfließt. WackoWiki bietet einerseits die Möglichkeit PHP-Scriptbeispiele gesondert und mit Syntaxhervorhebung darzustellen, allerdings fehlt diese Möglichkeit wenn man speziell HTML-Quelltext gesondert darstellen will.

Aber auch das ist irgendwie klar, Wikis eignen sich hervorragend für große und textlastige Seiten wie z. B. WikiPedia.de, aber nicht unbedingt für Texte mit vielen Bildern und Quelltextbeispielen.

Die Lösung für meine Anforderungen wäre ein Mix aus Weblog, Wiki und HTML-Editor. Hmm, aber ich glaube, daß wäre zuviel des Guten.


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