Ist das private Weblog von Vladimir Simovic mit Berichten zum Thema Webwork und Internet. Ich wohne in Köln und arbeite als freier Webworker, Blogger und Autor.
Hier sind alle Beiträge aufgelistet, die in die Kategorie Internet einsortiert wurden. Die Beschreibung dieser Kategorie lautet:
WWW, Email, FTP, Suchmaschinen, Software
Du hast die Möglichkeit den RSS-Feed speziell nur für diese Kategorie zu abonnieren.
Ich beschäftige mich seit ein paar Tagen wieder mal mit der Suchmaschine yasni.de. Für diejenigen, die es noch nicht kennen, es handelt sich hierbei um eine Suchmaschine mit der man nach Personen sucht.
So weit so gut, man kann nach sich selbst suchen, die passenden Einträge "markieren" und die Bekannten können dann dort sagen ob das stimmt bzw. ob der Eintrag wirklich zu der Person passt. Und nun? Ich sehe da momentan nicht den wirklich großen Nutzen oder sehe ich einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht?
Auf der Startseite steht etwas von der Wahrung des guten Rufes und dem Datenschutz. OK, geht in Ordnung. Nur, wie soll das vor sich gehen? Ich kann zwar sagen, dass etwas zu mir passt bzw. von mir ist, aber ich kann nicht sagen: "Nö, domet han isch nix zu dun" und wenn etwas mal in den Suchmaschinen gelangt ist, dann ist es sehr schwer, wenn gar unmöglich es von dort zu entfernen. Und wie Soll die Wahrung des Datenschutzes vor sich gehen? Wenn Informationen über eine Person raus sind, die nicht draussen sein sollten, dann ist es auch vorbei mit dem Datenschutz. Ich weiß nicht wie da eine Suchmaschine helfen kann, außer dass man dann weiß das Infos über die Person im Umlauf sind.
Gerade lese ich auf telepolis einen Artikel mit dem Titel "Eisblockade vor Amerika". Das Thema ist die Einwanderung der Menschen aus Asien bzw. Sibiren nach Amerika. Es gibt viele Theorien und das Thema ist sehr spannend. Zumal es eine sehr ernst zunehmende Theorie gibt, dass auch die Europäer vor mehreren tausend Jahren nach Amerika eingewandert sind. Die Theorie stützt sich auf die starke Ähnlichkeit der Funde von Waffen und Werkzeugen in Amerika und den Funden die man in Frankreich gefunden hat, so wie an die Gesichtszüge des Kennewick-Menschen (siehe Bild).
Doch wenn man sich das Bild genauer anschaut, wird man als SciFi-Fan schnell ins schmunzeln kommen. Woran denkt man da: "temporale Anomalie", "machen Sie es so", "Earl Grey, heiß", "Nr. 1, bilden Sie ein Außenteam".
Obwohl, es könnte auch Gurney Halleck aus dem ersten Dune-Film sein.
Im Endeffekt ist es günstiger sich beim Fachhändler um die Ecke eine günstige Kamera zu kaufen und darauf los zu knipsen. Anschließend kann man sich Gimp und/oder Paint.net herunterladen (es muss nicht immer Photoshop sein) und dann im nächsten Schritt die unzähligen kostenlosen Tutorials studieren und die Fachbücher lesen. Zu Not kann man dann auch noch einen Kurs belegen, z.B. bei der VHS.
Das ist alles auf jeden Fall günstiger als in manchen Fällen, die Bildersuche von Google zu bemühen und vermeintlich freie Bilder von diversen Lebensmitteln zu nutzen. Ein angenehmen Nebeneffekt hat das auch: man unterstützt den örtlichen Fachhändler, den Buchautor, den Betreiber der Website mit kostenlosen Tutorials und die VHS. Das ist auf jeden Fall besser als das Geld an einen "Fotografen" und dem seinem Anwalt zu verschenken.
Wovon rede ich? Ich rede hiervon: Abzocke im Internet: Teure Informationsfallen. Eine Reportage von Plusminus (ARD).
"… sollte nicht mit Steinbröcken um sich werfen".
Ich habe bereits vor einigen Tagen darüber berichtet, dass Microsoft Yahoo übernehmen will. Nun hat sich Google offiziell zu Wort gemeldet und erzählt davon, dass die Übernahme von Yahoo durch Microsoft eine Gefahr darstellen könnte, weil Monopol usw.
Nun hat Microsoft zurückgeschossen und imho zu Recht auf das (quasi) Monopol von Google im Web (Suche und AdSense) verwiesen. Meiner Meinung nach kann man über Microsoft denken was man möchte, die Firma hat in der Vergangenheit einige Fehler gemacht, aber Google sollte sich imho mit Monopol-Vorwürfen zurückhalten und lieber vor der eigenen Türe kehren.
Via GoogleWatchBlog
Einige haben es schon mitbekommen und ich wurde schon darauf angesprochen: ja, ich arbeite momentan an einem neuen Buch:
Geld 2.0 - Geld verdienen im Web 2.0 (Vorbestellung möglich)
Das Buch schreibe ich zusammen mit Christopher Meil, er hat u.a. mehrere Jahre bei der Koelnmesse als Leiter der Abteilung Neue Medien gearbeitet und wird logischerweise für das Buch nicht nur seine Internet-Erfahrung sondern auch seinen BWL-Sachverstand mitbringen. Seit einiger Zeit schreibt er in seinem zweiten Weblog Testland-Blog zum Thema Optimierung von Landing-Pages.
Das Buch wird sehr wahrscheinlich im Juni 2008 beim Verlag mitp erscheinen. Dem gleichen Verlag bei dem ich das WordPress - das Praxisbuch geschrieben habe. Es wird selbstverständlich auch eine Website zum Buch geben und die Infos werden durch Interviews mit den zuständigen Leuten garniert.
Das Buch richtet sich an alle Webmaster, die mit ihren Webprojekten Geld verdienen möchten, dabei wird der Aspekt von kleinem Zubrot über guten Nebenverdienst bis Hauptverdienst abgehandelt. Dabei richtet sich das Buch logischerweise an Webmaster, die in Bezug Werbung, auf dem Niveau eines Anfängers bis eines motivierten und ambitionierten Fortgeschrittenen angesiedelt werden.
Aus diesem Grund werden in diesem Weblog in nächster Zukunft vermehrt Beiträge zu diesem Segment auftauchen. Einige schon bekannte Infos müssen noch verifiziert und zu einigen muss noch Recherche betrieben werden.
Bei Google Code kann man nicht nur nach bestimmten Code suchen sondern auch eigenes Open-Source-Projekt hosten ("ein zu Hause bieten"): inkl. einem kleinen Wiki, Code-Verwaltung etc. Also eine imho recht ordentliche Projektverwaltung für ein noch Beta-Projekt … das Problem ist, dass ich hinter das Prinzip, vor allem hinter der Code-Verwaltung, nicht so ganz durchblicke. Aus der mageren Anleitung dort werde ich nicht schlau und auch die Suchergebnisse waren mehr als mager. Kennt da jemand eine Anlaufstelle.
Der Hintergrund ist, dass ich für meine jetzigen und zukünftige freie WordPress-Themes eine Projektverwaltung suche. Wo dann die Änderungen sichtbar sind, die Besucher evtl. kommentieren oder Bugs melden können.
Als erstes habe ich da an Trac gedacht, dass Ding und einige weitere die ich gefunden habe benötigen alle Python auf dem Server. "Aba isch 'abe keine Python". Zudem sind die auch ein bisschen zu mächtig für das was ich vorhabe. Da passte Google Code vom Umfang her recht gut.
Evtl. ließe sich so etwas auch mit Hilfe von einem der drei Wikisysteme lösen. Müsste ich aber erst mal testen. DokuWiki bietet z.B. einen Repository-Plugin.
Jemand einen konkreten Vorschlag oder zumindest eine Idee, wie ich das angehen könnte?
Das könnte sehr spannend sein. Es ist eigentlich nichts Neues das Microsoft ein Auge auf Yahoo geworfen hat. Vor gut einem Jahr hat Yahoo das damalige Angebot von Microsoft abgelehnt. Momentan geht es Yahoo wirtschaftlich nicht so gut (u.a. sind massive Entlassungen angekündigt) und so ist es nicht verwunderlich das laut Golem.de Yahoo über dieses Angebot nachdenkt. Immerhin sind 44,6 Milliarden $ im Spiel.
Mal schauen ob es klappt. Ich bin kein Wirtschaftsexperte, daher weiß ich nicht ob Microsoft diese Summe mal einfach so schultern kann. Aber ich sehe hier eine Chance das Microsoft und Yahoo mit geeinten Kräften im Suschmaschinenmarkt Google etwas entgegenzusetzen hätten. Immerhin hat Yahoo in den letzten Jahren einige interessante Projekt gestartet was nicht zuletzt daran lag, dass die dort viele gute Entwickler eingestellt haben.