Peruns Weblog - Webwork und Internet


Ist das private Weblog von Vladimir Simovic mit Berichten zum Thema WordPress, Webwork, und Internet. Ich wohne in Köln und arbeite als freier Webworker, Blogger und Autor.



Die Kategorie "Internet"

Hier sind alle Beiträge aufgelistet, die in die Kategorie Internet einsortiert wurden. Die Beschreibung dieser Kategorie lautet:

WWW, Email, FTP, Suchmaschinen, Software

Du hast die Möglichkeit den RSS-Feed speziell nur für diese Kategorie zu abonnieren.

Neuer Spamtrend: Leder-Sofa

Von Perun am 11. Mai 2007 um 03:21

Seit etwa gut 2-3 Wochen besteht etwa 3/4 des Spamaufkommens in diesem Weblog aus Hinweisen auf irgendwelche Seiten die Leder-Sofas bewerben (wtf?). Habe ich den irgendeinen Trend verschlafen? Normalerweise werden eher anrüchige Sachen beworben: Viagra, Valium, angebliche Bilder der Nachbarin, Anschauungsmaterial für diverse Sex-Praktiken, Poker-Runde mit Gewinngarantie, Aktien mit 1000% Dividente usw. … aber Leder-Sofa passt als Thema irgendwie nicht in die vorhin aufgezählte Themenreihe. Oder geht es eher darum was man u.U. auf so einem Sofa machen könnte … also doch Schweinekram, ich hab's gewusst :-).

Den kenne ich irgendwo her

Von Perun am 09. Mai 2007 um 15:15

Ich glaube diesen Kerl kenne ich irgendwo her ;-):

Bernd Stromberg auf Xing

Google-Startseite in verschiedenen Layouts

Von Perun am 02. Mai 2007 um 19:14

Seit ein paar Tagen kann man auf der persönlichen Google-Startseite verschiedene Layouts auswählen. Neben dem Standard-Layout (Hellblau, Grau und Weiß) kann man noch zwischen weiteren sechs Designs wählen:

Verschiedene Designs für die Google-Startseite

Allerdings sind die alternativen Designs sehr farbenfroh und somit nichts für die Puristen unter uns :-).

Urheber-Recht gibt es nicht mehr

Von Perun am 27. April 2007 um 03:52

Also manche Aussagen sind einfach zu köstlich und die wollte ich euch nicht vorenthalten. Aber erstmal die Vorgeschichte. Kai Pahl betreibt ein Sport-Weblog und bietet, wie wahrscheinlich 99% der Blogger, auch ein RSS-Feed an und zwar als Voll-Feed - so wie es sich gehört.

Jetzt kommt der Betreiber von sportal1.de daher, übrigens ein ganz schlauer, wie es sich später herausstellen wird und bindet ungefragt den vollen Newsfeed von Kais und einigen anderen Websites in sein eigenes Angebot ein … aber so, dass erst auf den 3. oder 4. Blick zu erkennen ist, vorher der Inhalt eigentlich kommt. Kai findet das heraus und schreibt folgendes in seinem Blog:

Ich war dann heute abend etwas erstaunt, als ich den Full Text-Feed von allesaussersport in voller Länge auf sportal1.de als "Gäste-Blog" wiederfand. Garniert mit Google-Text-Ads und ein bißchen Google-Mana für die Autovermietungs-Software aus dem Hause Maris Software.

So und ab jetzt fängt es an nach Monty Python zu riechen. Der Betreiber von sportal1.de kommentiert im Kais Blog:

Als Webmaster muß ich Ihnen wohl nicht sagen, was RSS bedeutet und was der Sinn davon ist.
Wenn Sie RSS-Feeds zur Verfügung stellen, dann MUSS man davon ausgehen, daß Sie mit der weiteren Verwendung der darüber gelieferten Inhalte auch auf fremden Webseiten einverstanden sind.

Doch das ist nicht alles:

Da ich gesehen habe, daß Sie auf Ihrer Seite eigens ein Thema zu dieser Problematik hier eröffnet haben, was uns natürlich ehrt, dabei aber gar nicht freundlich haltlose Vorwürfe gegen uns erheben, so daß eigentlich wir eine rechtliche Handhabe gegen Sie hätten [...]

Also halten wir mal fest. Jemand versucht sich mit fremden Inhalten Vorteile (Inhalt für die Website, Geld durch Werbung) zu verschaffen und anstatt sich zu entschuldigen versucht er das Urheberrecht und RSS neu zu definieren.

Ich führe die "Logik" des besagten Herren einfach mal weiter:

  • Jemand dessen Auto geklaut wird ist ja selber schuld, was parkt er das Auto auch auf der Straße
  • Jemand der in einer Kneipe verprügelt wird hat das gewollt, sonst würde er ja auch nicht in die Kneipe gehen
  • Ein Buch-Autor freut sich wenn jemand sein Werk 1:1 kopiert und als eigenes ausgibt … sonst würde der Buch-Autor doch keine Bücher veröffentlichen. Ist doch logisch!

Ich frage mich nur … warum versuchen es die Leute nicht einfach mit eigenem Inhalt? So schwer ist das nicht. Und wenn schon fremder bzw. aggregierter Inhalt, wird denn jemanden ein Ei aus der Hose fallen wenn man vorher bei dem Autor nachfragt?

Via Robert

Mozilla Firefox ist Scheiße

Von Perun am 26. April 2007 um 13:04

Zitat vom T-Online-Support:

Der Freeware Browser Mozilla Firefox ist generell für fehlerhafte Darstellungen bekannt.

Mehr muss man nicht sagen, diese Aussage spricht Bände.

Via Webmaster Blog

Amazon.de und Buch.de

Von Perun am 20. April 2007 um 01:30

Ich kaufe sehr häufig bei Amazon.de ein und war bis jetzt eigentlich mit den bestellten Produkten immer zufrieden. Und wenn nicht, dann habe ich die Produkte zurückgeschickt und alles ging schnell und unkompliziert über die Bühne. Ab und an um auch die etwas Kleineren zu unterstützen und um als mündiger Konsument etwas gegen mögliche Quasi-Monopole und für die Anbieter-Vielfalt zu unternehmen, kaufe ich bei der Konkurrenz ein.

Daher kaufe ich Kleinigkeiten in etwas längeren Zeitabständen auch bei Buch.de ein. Bis jetzt dachte ich immer, dass der Vorsprung von Amazon gegenüber der Konkurenz zum großen Teil durch die schiere Größe zu Stande kommt. Aber in letzter Zeit musste ich häufiger bei Buch.de einkaufen und dann merkt man schon den Unterschied … auch in der Qualität.

Nach getätigter Bestellung kann man bei Amazon problemlos seine Bestellung ändern und zu Not auch stornieren. Es gibt ein nettes Knöpfchen, man drückt drauf, man bestätigt es, spätestens fünf Minuten später bekommt man eine Bestätigungs-Mail und alles ist Paletti.

Nicht so bei Buch.de. Vor einigen Tagen habe ich ein Geschenk für eine Bekannte bestellt und beim Bestätigen der Bestellung fiel mir ein, dass ich das Geschenk an mich geschickt habe :roll:. Kein Problem dachte ich, von Amazon kannte ich die Möglichkeit im nachhinein die Lieferadresse zu ändern … jibbet nisch, bei Buch.de.

Ok, kein Problem dachte ich, dann stornierst du einfach. Ja nee, iss klar. Bei Buch.de gibt es auch kein Stornirungs-Knopf. Direkt an den Support eine E-Mail geschickt, prompt eine Antwort bekommen und in "Mein Konto" stand bei der Beschreibung der Bestellung "Stornierung beantragt". Ich dachte es wäre jetzt alles in Ordnung. Etwa eine Woche später hat der Postbote mir ein Geschenk gebracht, wie nett … ihr dürft drei mal raten wer der Absender war :-).

Dann habe ich wieder Kontakt mit dem Buch.de-Support aufgenommen und gefragt was da los war. Die Antwort: "Die Lieferung und die Stornierung haben sich überschnitten". Also ich fasse zusammen: ich habe etwa 5-7 Minuten nach der Bestellung die Stornierung beantragt, die Lieferung kam erst nach einer guten Woche an … aber es hat sich überschnitten. Das muss ich jetzt nicht verstehen.

Zweiter Fall. Bei Buch.de ein interessantes Produkt gesehen und ich habe es dann auch sofort bestellt zumal auch dort stand "Versandfertig ab sofort". Nach etwa drei Tagen (besser gesagt vor einer halben Stunde) bekam ich eine E-Mail:

vielen Dank für Ihre Bestellung bei buch.de
Leider können folgende Artikel nicht termingerecht ausgeliefert werden:
[...]
Da wir noch keinen konkreten Liefertermin nennen können, haben wir diese Position storniert.
Wir haben diese Position(en) aus Ihrem Auftrag storniert.
Ihre Bestellung ist damit abgeschlossen.
[...]
Ihre Rechnung erhalten Sie per separater E-Mail als pdf-Dokument.

Keine Nachfrage ob ich evtl. warten will … nö, da wird man direkt vor vollendete Tatsachen gestellt. Übrigens, dass Produkt ist im Shop immer noch als "Versandfertig ab sofort" gekennzeichnet. Den letzten Satz des Ausschnittes habe ich extra hervorgehoben. Das passt zu dem Rest wie Faust aufs Auge.

Übrigens wenn ich in den Bereich "Mein Konto" von Buch.de unter "Bestellstatus" schaue, dann werden die Lieferungen die richtig geliefert wurden und die Lieferungen die gar nicht geliefert wurden als "Auftrag abgeschlossen/geliefert" gekennzeichnet.

Nehmen wir mal an, man würde auf die Idee kommen über Buch.de seine Kunden zu beschenken. Da bestellt man dann z.B. für 40 Kunden fünf versch. Produkte und eins ist dann nicht so schnell lieferbar. Die Bestellung wird seitens Buch.de automatisch storniert, aber die Bestellungen werden dennoch genau so wie die gelieferten gekennzeichnet. Das ist nicht gut.

Was ist los Buch.de habt ihr den Kampf gegen Amazon.de schon aufgegeben? Habt ihr kein Bock mehr?

Bis jetzt habe ich immer gedacht, dass der Partnerprogramm von Amazon.de manchmal etwas unübersichtlich und unnötig kompliziert sei. Das Partnerprogramm von Buch.de zeigt einem ganz schnell, dass es noch viel komplizierter und unübersichtlicher geht. Irgendetwas wurde da über mein Buch.de-Partnerprogramm verkauft, ich kann nach mehreren "Klimmzügen" erfahren wie hoch die Provision war, aber ich werde es wahrscheinlich nicht vor dem Jüngsten Tag erfahren was es war.

Double-Opt-In-Verfahren bei E-Mails kein Spam

Von Perun am 09. April 2007 um 15:05

Hier ein interessante Information für Betreiber von Newslettern:

Das AG München (Urt. v. 30. 11. 2006 - 161 C 29330/06: PDF) hat klargestellt, dass das Double-Opt-In-Verfahren bei E-Mails geeignet und ausreichend ist, den unbefugten Eintrag von E-Mail-Adressen in einen Newsletters zu verhindern.

Mit Double-Opt-In bezeichnet man das Verfahren, dass man zuerst bei der Anmeldung die E-Mail-Adresse angibt, dann wird eine sog. Freischaltungs-Mail an die Adresse geschickt und erst wenn man die Mail beantwortet oder den Aktivierungslink in der E-Mail aufgerufen hat (je nach Verfahren unterschiedlich), dann bekommt man auch den Newsletter zugesendet.

Quelle: Kanzlei Dr. Bahr.


« 1 ... 5 6 7 8 9 ... 24 »