Ist das private Weblog von Vladimir Simovic mit Berichten zum Thema WordPress, Webwork, und Internet. Ich wohne in Köln und arbeite als freier Webworker, Blogger und Autor.
Hier sind alle Beiträge aufgelistet, die in die Kategorie Webwork einsortiert wurden. Die Beschreibung dieser Kategorie lautet:
Allgemeine Themen rund um die Erstellung von Websites. Quellen, Tools etc.
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Wer mal eine ungewöhnliche Fehlerseite sehen will der sollte mal diesen Link besuchen. Ist zwar spannend und mal wat neues, aber ob es sonderlich hilfreich ist?
Via Sebastian Koch
Color Palette Generator erstellt aus Grafiken Farbpaletten. Es können eigene Grafiken heraufgeladen werden oder schon bestehende genutzt werden. Das ist vor allem dann interessant wenn man anhand eines Fotos die Farbpalette einer Website erstellen will wie bereits in Farbwahl berichtet.
Via Dr.Web
Auf The Man in Blue gibt es eine Umfrage mit dem Titel Designers vs. The Real World: Favorite color. Man kann dann in dem weiterführendem Link über seine Lieblingsfarbe abstimmen und angeben ob man "Designer" ist oder "Normalsterblicher".
Momentan führt bei den "Designern" dunkelorange (#f60) und bei den anderen ist es schwarz.
Soweit ich es verstanden habe muss man seit neustens bei dem Antrag auf die "Ich-AG" einen kleinen Businessplan vorlegen.
Akademie.de hat dazu einen Bericht mit Tipps & weiterführenden Links geschrieben.
Momentan nutze ich als HTML-Editor den Weaverslave und bin eigentlich relativ zufrieden mit dieser Software, aber leider fehlt mir immer noch die Projektverwaltung. Daher suche ich in gewissen Zeitabständen immer nach einer neuen "Eierlegendenwollmilchsau" :-).
Bei der Suche bin ich auf 2 Editoren aufmerksam geworden. Einem, für mich unbekanntem, Editor namens HAPedit (HAP = HTML, ASP, PHP) und einem alten Bekannten namens Title.
HAPedit ist ein französisches Projekt, es existiert aber eine deutsche Sprachdatei. Was sehr positiv ist, dieser Editor besitzt eine Smartupdate-Funktion d.h. man muss das Programm nicht neuinstallieren um an eine neue Version ranzukommen. Das Programm integriert die Updates in die vorhandene Installation.
HAPedit bietet eine Projektverwaltung und Syntaxhervorhebung für diverse Sprachen. Auch nachträgliches maskieren der Sonderzeichen und Umlaute ist möglich (was bei vielen englischen Produkten nicht vorhanden ist). Allerdings ist die Oberfläche etwas gewöhnungsbedürftig, da ich es bis jetzt nicht herausgefunden habe wie man die klassische 3-Fenster-Ansicht aktiviert bzw. ob sie überhaupt vorhanden ist.
HAPedit ist zwar XHTML-fähig allerdings nicht wie Weaverslave. Bei der Eingabe von <br> wird nicht automatisch <br /> daraus.
Title ist ein deutsches Produkt und mit HAPedit hat es gemeinsam das es nach dem entpacken direkt ausführbar ist. Auch Tittle bietet eine Projektverwaltung und nachträgliches maskieren der Sonderzeichen. Leider ist "Rückgängig"-Funktion noch nicht richtig implementiert, aber der Autor arbeitet daran. Es ist zu erwarten das die Funktion bald nachgereicht wird, da der Editor relativ regelmäßig upgedatet wird. Die XHTML-fähigkeit von Tittle ist zwar vorhanden, aber ähnlich eingeschränkt wie die von HAPedit.
Auf jeden Fall sind beide Editoren einen Test wert.
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der Frage des Farbmanagments und der Frage ob "Websichere" Farben noch Sinn machen und zwar seit dem ich vor einigen Wochen festgestellt habe, daß einige Testlayouts von mir, die ich unter 32-bit Farben (Truecolor) erstellt habe, beim umschalten des Systems auf 16-bit (High Color) ein bißchen anders aussehen.
Das es etwas anders aussehen würde, habe ich schon vorher vermutet, aber das manche Unterschiede so gravierend sind, hat es mich doch überrascht. Verläufe waren sprunghaft, Transparenzen sahen komisch aus und einige Farben sahen doch etwas anders aus. Daher dachte ich, OK "back to the Roots" nutze die sog. "Websicheren" farben (8-bit) und schon haben wir dann das Problem gelöst.
Aber nun zuerst etwas Grundlagenwissen. Die Farbtiefe gibt die Menge der verfügbaren Farbinformationen pro Pixel in Bit (2n) an. Bei 1-bit (21) wären dies 2 Farben, bei 8-bit (28) wären dies 256 mögliche Farben, bei 16-bit 65.536 Farben und bei 24-bit 16.777.216 Farben. Die 32-bit Farbtiefe, welches mittlerweile die meiste Verbreitung hat, nutzt 24-bit für Farben und die restlichen 8-bit für Transparenzen. Das wäre imho die Erklärung für die schöneren Transparenzen bei 32-bit Farbtiefe.
Vor einigen Jahren (so mitte 90er) konnte ein großteil der heimischen PCs nur 256 Farben darstellen, daher hat man sich dann auf eine Farbpalette aus 256 Farben geeinigt, die nicht durch Dithering entstehen.
Unter Dithering versteht man das Alternieren zweier oder mehrerer Farbpixel um scheinbar eine dritte Farbe vorzutäuschen, die aber tatsächlich gar nicht vorhanden ist.
Das Problem ist aber das die Betriebsysteme etwa 16-20 Farben für ihren eigenen Gebrauch reservieren. Daher hat Lynda Weinman eine Farbpalette von 216 "Websicheren" Farben vorgeschlagen.
Aber, diese "Websicheren" Farben sind nur scheinbar wirklich sicher. Denn laut Wikipedia sind im 16-bit Modus nur 22 dieser 216 Farben wirklich sicher. Bei Uni-Protokolle gibt es eine Tabelle mit den 216 Farben bei denen die 22 wirklich sicheren Farben extra gekennzeichnet sind.
Und nun? Lohnt es sich noch diese sog. webicheren Farben zu verwenden? Es sprechen einige Argumente dagegen. Es sind nur 216 Farben, was schon stark einschränkt und dabei sind nur 22 Farben wirklich sicher. 32-bit Modus ist unter den Nutzern stark verbreitet. Laut webhits.de nutzen etwa 75% des Nutzer 32-bit, 21% 16-bit, 4% 24-bit und nur 0,2% 8-bit Farbentiefe. Hinzukommt, daß selbst Lynda Weinman, die "Erfinderin" der Websicheren Farbpalette, meint es wäre sicher ohne diese Palette zu arbeiten.
Somit wäre diese Frage für mich geklärt: es macht wenig Sinn sich an diese Farbpalette zu klammern. Aber eine Frage wurmt mich immer noch. Und zwar in Bezug auf die Tatsache, daß 16-bit und 32-bit einige kleine Unterschide aufweisen.
Sollte man daher als Webworker in einer 16-bit Farbtiefe arbeiten? Quasi als momentaner kleinster gemeinsamer Nenner oder sollte man sich die Mehrheit anschließen und in einer 32-bit Farbtiefe arbeiten? Oder muss man auch bei Farben Abstriche in Kauf nehmen?
Das ein Layout (auch wenn er streng nach Standards gemacht ist) in versch. Browsern auf versch. Systemen Abweichungen aufweist, damit habe ich mich abgefunden. Muss man sich dann in Bezug auf Farben auch damit abfinden, daß es je nach System, ein bißchen anders aussehen kann?
Links:
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