Peruns Weblog - Webwork und Internet


Ist das private Weblog von Vladimir Simovic mit Berichten zum Thema Webwork und Internet. Ich wohne in Köln und arbeite als freier Webworker, Blogger und Autor.



Die Kategorie "WordPress"

Hier sind alle Beiträge aufgelistet, die in die Kategorie WordPress einsortiert wurden. Die Beschreibung dieser Kategorie lautet:

Alles zu der Webog-Software WordPress

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Adminimize passt den Admin-Bereich an

Von Perun am 20. Juni 2008 um 13:41

Ich habe vor einigen Tagen über das WordPress-Plugin WPlite geschrieben. Dieses Plugin bietet eine einfache Möglichkeit, nicht benutzte oder nicht benötigte Elemente im Admin-Bereich zu deaktivieren.

Allerdings haben einige Kommentatoren den Wunsch geäußert das Backend (Admin-Bereich) für verschiedene Benutzer auch verschieden anzupassen bzw. das die Nutzer es selbst anpassen können. Das bietet WPlite nicht: es kann nur global die Einstellungen festlegen. Dafür ist es halt schlank.

Das Plugin von Frank Bültge mit dem Namen Adminimize bietet nicht nur die Möglichkeit, dass die Nutzer nicht benötigte Elemente ausblenden, die Erweiterung bietet auch die Möglichkeit den Bereich "Schreiben" nach eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Weitere Informationen gibt es im Blog-Beitrag von Frank.

Wie hast du das in deinem Weblog gemacht?

Von Perun am 20. Juni 2008 um 13:19

Ich habe in den letzten drei bis vier Wochen mindestens sieben Anfragen bekommen, wie ich bestimmte Teile hier im Weblog realisiert habe. Zum Beispiel wie ich die letzten Kommentare aufliste oder wie ich im Footer die Mediadaten ("(Un)wichtige Details") ausgebe etc.

Ich beantworte die WordPress-Anfragen gerne, so fern meine Zeit dafür ausreicht. Aber zu Fragen bezüglich der Techniken und Methoden, die hier in diesem Weblog eingesetzt werden, kann ich nur auf den dritten Teil meiner WordPress-Themes-Reihe verweisen. Dort wird auf 29 Din-A4-Seiten sehr detailliert beschrieben, wie ich hier das Layout und die einzelnen Elemente umgesetzt habe.

WordPress nicht mehr einzuholen?

Von Perun am 11. Juni 2008 um 18:09

Google Trends: WordPress als einsamer Spitzenreiter (Vorschaubild) Wir alle hier wissen, dass WordPress momentan das populärste Blog-System ist. Lassen wir jetzt für kurz die Diskussion bei Seite ob gerechtfertigt und ob die anderen um Lichtjahre besser sind.

Wenn man sich das Ganze ein bisschen veranschaulicht (Google Trends), empfinde ich zumindest den Vorsprung doch als ein bisschen erschreckend. Wenn man sich die Abbildung genauer anschaut (Vorschaubild anklicken), dann sieht man nicht nur das WordPress immer weiter steigt, sondern das die anderen Abbauen: die Schere wird immer größer.

Als jemanden der sich seit Januar 2004 mit WordPress beschäftigt und einen guten Teil seines Umsatzes durch WordPress-Aufträge generiert, ist dies eine sehr gute Nachricht.

Aber ich empfinde mich auch als einen mündigen Internet-Nutzer und irgendwelchen Monopolen, Quasi-Monopolen und monopolartigen Strukturen stehe ich immer sehr skeptisch gegenüber, egal ob dies Microsoft bei Betriebssystemen, Google bei den Suchmaschinen oder Adobe im Grafikbereich ist. Monopol bedeutet immer Stillstand: bei der Innovation, bei der Qualität und in anderen Bereichen auch.

Gut, momentan ist es evtl. noch zu früh und vor allem etwas übertrieben um hier vom Blog-Monopol seitens WordPress zu sprechen: noch bringen die Jungs von WordPress (recht) regelmäßig neue Updates heraus und von monoppolartigem Benehmen kann ich persönlich auch nichts erkennen.

Wie sieht ihr die Entwicklung? Haben die Konkurrenten noch Chancen um an WordPress anzuschließen?

PS: ich habe Serendipity extra nicht rein genommen, weil dieses System unter zwei Namen (s9y und Serendipity) in den Suchergebnissen anzutreffen ist und weil Serendipity mehrere Bedeutungen hat.

WPlite: Admin-Bereich von WordPress anpassen

Von Perun am 11. Juni 2008 um 00:39

Wenn man WordPress als "klassisches" CMS einsetzt - also nur die Pages-Funktion - dann hat man das Problem, dass man den Großteil der Funktionen gar nicht braucht. Wenn man es für sich selbst, Bekannte oder erfahrene Nutzer macht, dann ist das alles kein Problem. Wenn man WordPress allerdings bei Kunden einsetzt, die nicht so erfahren sind, kann es unter Umständen ratsam sein WordPress zu "verschlanken", also die nicht benötigten Menüpunkte zu deaktivieren.

Abhilfe schafft bei so einem Sachverhalt das WordPress-Plugin WPlite. Mit diesem Plugin hast du die Möglichkeit nicht benötigte Bereiche der Admin-Oberfläche zu deaktivieren. Einfach das Plugin herunterladen, entpacken und die Datei wplite.php in den Plugin-Ordner (/wp-content/plugins/) auf dem Server hochladen und aktivieren.

Anschließend gibt es unter "Einstellungen" einen weiteren Unterpunkt mit dem Namen "WPlite":

WPlite: Einstellungen (Vorschaubild)
WPlite einstellen (für die Großansicht das Vorschaubild anklicken)

Bist du der Meinung, dass irgendwelche Menüpunkte im Admin-Bereich überflüssig sind, dann kannst du die entsprechende Checkbox aktivieren. In der oberen Abbildung habe ich alle Bereiche deaktiviert, die in einer "klassischen" Website nicht vorkommen. Man kann auch natürlich weitere Punkte deaktivieren. Wenn man zusätzlich noch das Dashboard deaktiviert, dann fungiert "Seite schreiben" als Startseite des Admin-Bereiches:

Auswirkungen von WPlite (Vorschaubild)
Auswirkungen von WPlite (für die Großansicht das Vorschaubild anklicken)

Wie man aus der oberen Abbildung erkennen kann wurden einige Menüpunkte entfernt. Was WPlite hier veranstaltet ist kein Hexenwerk, kann aber die Übersicht erleichtern wenn man WordPress auch bei seinen Kunden einsetzt. Ist in meinen Augen eine wichtige Erweiterung wenn man WordPress als "klassisches" CMS einsetzt.

TortoiseSVN: Subversion in Windows

Von Perun am 22. Mai 2008 um 22:17

Da langsam aber sicher die Arbeit an der zweiten Auflage anfängt, brauche ich zunehmend die Testversionen von WordPress. Früher habe ich dafür immer das Archiv mit den Testversionen angesteuert, allerdings scheint sich dort seit dem 03. Mai nichts mehr getan zu haben und früher hat man dort jeden Tag die neue Testversion online gestellt.

Daher blieb lediglich Subversion (svn) um an die aktuellen Testversionen ranzukommen. Da ich mich mit svn nicht wirklich auskenne, habe ich eine Klicki-Bunti-Software für Windows gebraucht und sehr schnell TortoiseSVN gefunden: heruntergeladen, installiert, Neustart, deutsche Sprachdatei, fertig. Ab jetzt sind der Windows Explorer und das Kontextmenü mit TortoiseSVN verheiratet.

Anschließend muss man einen leeren Ordner erstellen in welchen dann die aktuellen WordPress-Dateien landen sollen. Eine Anleitung erübrigt sich, weil es auf dieser Website bereits eine gibt. Für die Zugangs-URL einfach die Subversion-Seite von WordPress.org ansteuern.

WordPress-Workshop bei Akademie.de

Von Perun am 09. Mai 2008 um 01:41

Ich habe das Vergnügen ab dem 10. Juli 2008 einen vierwöchigen Workshop bei Akademie.de zu leiten. Der Titel des Workshops ist:

Einfach zur professionellen Website - mit Wordpress als CMS

Damit betrete ich mit meiner Arbeit ein weiteres Neuland: einen Workshop habe ich bis jetzt nicht gehalten. Aber ich bin zuversichtlich dass das alles ganz gut fluppen wird. Und ja, ihr dürft den Workshop ruhig weiterempfehlen. :-)

WP-Syntax: WordPress-Plugin für Code-Beispiele

Von Perun am 07. Mai 2008 um 12:31

Der Hinweis von macx hat mich dann vor einigen Tagen doch dazu gebracht über den Einsatz eines WordPress-Plugins nachzudenken, die Code-Beispiele nicht nur formatieren sondern auch farblich hervorheben (Syntaxhighlightning).

Ich habe mich gegen so ein Plugin immer etwas gesträubt, weil ich sie erstens nicht für unbedingt notwendig hielt und weil ich mich dunkel erinnern konnte, dass ein Plugin in Verbindung mit Syntaxhervorhebung eine Sicherheitslücke in WordPress aufgerissen gehabt hat. Daher war ich etwas skeptisch.

Dann habe ich mich doch entschieden so ein Plugin (in meinem Fall WP-Syntax) einzusetzen, weil ich aus der neueren Zeit von keinen Problemen etwas lesen konnte und weil mich der Komfort dann doch überzeugt hat, hier ein Beispiel:

div#inhalt {
    background: #eee; color:#333;
    margin: 1em; padding: .5em;
    border: 1px dashed #900;
}

Man muss die Code-Sonderzeichen nicht maskieren, dass übernimmt das Plugin automatisch und dadurch, dass der Code innerhalb von einem <pre>-Element eingefügt wird, werden auch die Einrückungen berücksichtigt. Um die Syntaxhervorhebung auch zu erreichen muss man innerhalb des <pre>-Element ein lang-Attribut einfügen, z. B. <pre lang="php"> für ein PHP-Beispiel. Das ganze basiert auf GeSHi. So weit so gut.

Aber es gibt auch ein paar Punkte die mich stören. So wohl bei den WP-Plugins wie auch bei GeSHi werden die Code Beispiele durch span-Elemente und nicht durch code-Elemente ausgezeichnet. Semantisch ist das nicht richtig, weil eben das code-Element für Code-Beispiele vorgesehen ist.

Wenn ich dann noch die Zeilennummerierung einschalte, dann erstellen mir sowohl WP-Syntax wie WP-CodeBox eine Tabelle anstatt eine nummerierte Liste. Gut, jetzt kann man diskutieren, was in so einem Fall richtiger wäre: eine nummerierte Liste oder eine Tabelle. Ich persönlich finde auch eine Definitionsliste sinnvoll, weil ich einer Zeilennummer eine bestimmte Code-Zeile zuweise.

Auf jeden Fall finde ich keine der Lösungen perfekt und keine kommt an die Qualität eines Code-Beispiels ran, der manuell erstellt wurde. Auf der anderen Seite habe ich ehrlich gesagt auch keine Lust mehr, wie in den drei Teilen meiner WordPress-Serie hunderte von Code-Zeilen händisch einzupflegen. Ein Dilemma.


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