Peruns Weblog - Webwork und Internet


Ist das Weblog der perun.net webwork gmbh aus Köln mit Berichten zum Thema WordPress, Webwork, und Internet. Ältere Artikel findest du im Weblog-Archiv.



Im Fokus

Weitere Projekte von uns: Webwork-Tools und WordPress-Buch.de.

Die dreiteilige Artikelserie: WordPress-Themes verstehen (Teil 2 und Teil 3).

Meine Bücher zum Thema CSS, WordPress und Geld verdienen im Web.

AdSense nicht für Stammbesucher: Zwischenfazit

Von Perun am 15. September 2008 um 21:14

Am 29. Juli habe ich beschrieben, wie ich mit Hilfe eines WordPress-Plugins, die AdSense-Anzeigen verstecke und nur für die direkten Suchmaschinen-Besucher anzeigen lasse. Nun ist es gut sechs Wochen her und ich muss sagen es hat sich gelohnt.

Am Anfang gingen die Einnahmen leicht runter … was an sich logisch ist, weil weniger Besucher die AdSense-Anzeigen zu sehen bekommen. Dafür hat sich die Klickrate vervielfacht, was dann wiederum die These bestätigt das die Stammbesucher nicht so klickfreudig sind. Doch nach etwa 1-2 Wochen haben sich die Einnahmen erholt, den alten Stand erreicht und ihn nach etwa einer weiteren Woche leicht überholt.

Klotzen, nicht kleckern

Von vielen Kollegen hörte ich das die größeren AdSense-Flächen eine bessere Leistung erbringen … an sich logisch, aber ich wollte es auch selbst testen. Ich habe zwei Flächen, die vorher 468×60 Pixel zur Verfügung hatten, auf 336×280 Pixel erweitert und ein paar Wochen beobachtet. Bei beiden haben sich die Einnahmen mehr als verdreifacht: die Fläche ist auffälliger und anstatt zwei sieht man vier Anzeigen.

Allerdings ist die Fläche von 336×280 Pixel recht groß und hier muss jeder Webmaster entscheiden wie er verfährt: ob er sie auch den Stammbesuchern vorsetzt oder ob er filtert.

Weitere Tests

In der nächsten Zeit habe ich vor einige weitere Tests durchzuführen. Zum einen will ich wissen, wie sich die AdSense-Anzeigen bei älteren Artikeln (7+ Wochen) machen – immer sichtbar – und welche Leistung die Blöcke bringen, die innerhalb längerer Artikel untergebracht werden – nur sichtbar für SuMa-Besucher. In beiden Fällen sollte die Anzahl der Stammleser äußerst gering sein.

Das Filtern der Anzeigen nach Stammbesuchern bzw. nach SuMa-Besuchern lohnt sich nur bei klickbasierter Werbung. Bei Sponsoring, wo der Werbekunde eine fixe Summe zahlt, sollte man fairerweise die Werbung nicht für bestimmte Besuchergruppen ausblenden.

AdSense für Stammbesucher ausblenden

Von Perun am 29. Juli 2008 um 13:51

Das ich mit den AdSense-Einnahmen in diesem Weblog unzufrieden bin ist an sich nichts Neues. Auch in meinem Geld-2.0-Buch habe ich dies erwähnt und auch die Gründe genannt woran das liegen kann. Zum einen liegt das daran, dass Weblogs über einen hohen Anteil an Stammlesern verfügen und jeder Mensch wird nach einer Zeit "Werbeblind" und bei den meisten Blogs gehen dann die Klickraten bei weit unter 1%.

Ein bisschen "Abhilfe" kann man schaffen in dem man größere und mehr AdSense-Blöcke platziert. Das wollte ich aber nicht. Zum einen habe ich nicht vor, die Stammleser so plump zu verärgern und wegen den ein paar Dollar Mehreinnahmen sowieso nicht. Daher war mein Plan, die AdSense-Blöcke komplett zu entfernen, schon alleine deswegen, weil ich schon seit längerem vor habe dieses Weblog durch Sponsoring und langfristige Werbeverträge zu monetarisieren. Aus Zeitmangel kam ich weder zu dem einen noch zu dem anderen.

Dann habe ich mich vor einigen Wochen dazu entschieden einen quasi Mittelweg zu gehen und habe gestern endlich etwas Zeit gefunden dies auch umzusetzen. Es geht darum, die AdSense-Blöcke nur für Besucher einzublenden, die direkt über Suchmaschinen kommen und für die anderen Besucher diese auszublenden: Suchmaschinen-Besucher sehen AdSense, der Rest nicht.

WordPress-Plugin: Ozh' Who Sees Ads

Abbildung: who see ads Da ich kein professioneller PHP-Programmierer bin, lag es nah nach einem WordPress-Plugin zu suchen, der meinem Vorhaben hilft. Und ich habe es gefunden unter: Ozh' Who Sees Ads. Nach der Installation wird die Verwaltung des Plugins unter "Einstellungen" eingeblendet.

Dort kann man dann einen neuen Kontext erstellen und diesem durch Klicken & Ziehen Regeln zuweisen: zeige die Werbung nur den Suchmaschinen-Besuchern oder zeige die Werbung nur in Beiträgen die älter als xy Tage sind etc. Man kann natürlich die Regeln miteinander kombinieren. Anschließend das Speichern nicht vergessen. Danach kann man den Kontext entweder innerhalb einer Template-Datei (z.B. single.php) durch <?php wp_ozh_wsa("context_name");?> oder innerhalb des Blog-Artikels durch <!--wsa:context_name--> einfügen.

Das war's. Nun bekommen die Suchmaschinen-Besucher (Google, Yahoo und MSN) beim Direktaufruf einer URL, die AdSense-Werbung zu sehen. Sollte ich wieder Werbekunden haben, die bereit sind einen pauschalen Preis zu zahlen, wie es hier u. a. Microsoft schon drei Mal getan hat, dann werde ich natürlich diese Werbung aus Gründen der Fairness für alle anzeigen lassen.

Google schenkt mir iPod touch

Von Perun am 13. Mai 2008 um 12:58

iPod touch von Google Heute Vormittag bekam ich ein FedEx-Paket. Ich war ein bisschen verwundert und noch mehr als ich die Adresse des Absenders sah: Google, Inc, Mountain View, United States. Ich konnte mir nicht zusammenreimen was in dem Paket sein sollte.

Dann habe ich das Paket aufgemacht und ich sah ein Brief von Google und ein iPod touch. Nach dem Durchlesen des Briefes dämmerte es mir. Vor einigen Monaten habe ich bei einer Umfrage unter AdSense-Partner teilgenommen und als Dank für die Teilnahme an der Umfrage wurde man in die Verlosung irgendeines Produktes beteiligt. Ich habe damals nicht geachtet, welches Produkt das ist, weil ich noch nie etwas bei einer Verlosung gewonnen habe … bis jetzt.

Ich sage daher ganz brav und höflich: Vielen Dank Google Tante Guugel!

Die Linkschleuder

Von Perun am 29. April 2008 um 20:52

Datenschutzerklärung und AdSense

Von Perun am 28. Februar 2008 um 13:01

Wer auf seiner Website Google-AdSense-Anzeigen schaltet, der muss seit neustem (neue AGB) auch die Datenschutzerklärung erweitern. Es ist nun notwendig dort die Besucher aufzuklären, dass Google ein Cookie setzt um darüber statistische Auswertungen vorzunehmen.

Ich habe das Thema bis heute erfolgreich verdrängt und heute rief mir Roberts Beitrag das ganze wieder ins Gedächtnis. Bei Gillys gibt es einen deutschsprachigen Tetxtschnippsel, der diesen Hinweis abdecken soll. Ob das reicht kann ich nicht sagen.

Wer des Englischen mächtig ist, der findet bei Jensense einen sehr ausführlichen Artikel, der sich mit den einzelnen Änderungen in den AGB von AdSense beschäftigt.