Weblog der perun.net webwork gmbh mit Artikeln zum Thema WordPress, Webwork, und Internet. Ältere Artikel findest du im Archiv.
Hier sind alle Beiträge aufgelistet, die mit selbstaendig verschlagwortet sind.
Ich weiß, für viele wird sich dieser Tipp läpsch anhören, aber mir hilft er, zumindest ein bisschen, Ordnung in das tägliche Chaos reinzubringen. Ich habe einfach vor einiger Zeit eine schlichte Textdatei (.txt) erstellt und fülle diese mit Notepad: je einfacher das Format und das Programm um so weniger wird man abgelenkt.
Damit man die Datei auch nicht aus den Augen lässt, liegt sie auf dem Desktop und wird sowohl beim Start von Vista als auch beim Start von Firefox geladen. Bei Windows Vista muss man einfach die Verknüpfung der Datei in den Start-Ordner legen und bei Firefox einfach die Textdatei öffnen und via Extras / Einstellungen / Allgemein als Startseite festlegen.
In diese Textdatei schreibe ich dann sowohl Ideen als auch Notizen, Aufgaben, Termine etc. rein. Und das sowohl berufliche als auch private Sachen. Einem Termin ist es egal ob er privat oder beruflich ist, der kostet deine Zeit und diese kannst du nun mal nur einmal "ausgeben". Auch wenn man den Zahnarzttermin als privat ansieht, der wird den Nachmittag trotzdem für weitere Termine blocken, egal ob die anderen Termine privater oder berufliche Natur sind.
Daher ist es nicht sinnvoll die Termine nach privat oder beruflich in zum Beispiel zwei Dateien zu trennen. Das führt nur dazu das man, recht schnell den Überblick verliert und einen privaten Termin dann legt wo man sich eigentlich mit einem Kunden oder Kollegen treffen wollte.
Viele von uns Webworkern arbeiten auch international und so kommt es dann vor, dass man auch Rechnungen ins Ausland bzw. für ausländische Kunden schreiben muss. In einigen Fällen muss man dann Zusätze in die Rechnungen schreiben, die sich auf die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer, auch bekannt als Märchensteuer) beziehen.
Folgenden Zusatz schreibt man für Kunden aus der Schweiz:
Der Umsatz ist gem. § 3a Abs. 3 i.V.m. Abs. 4 UStG im Inland nicht steuerbar.
Das heißt, der Rechnungsbetrag für die Schweizer ist aus der Sicht eines deutschen Dienstleisters Brutto wie Netto, da keine Umsatzsteuer erhoben wird.
Folgendes kommt als Zusatz wenn man Rechnungen für französische Kunden schreibt:
Gesamtbetrag
xyz Euro. Umsatzsteuer wird nicht erhoben: nach §13b Abs. 2 UStG geht die Versteuerung auf den Leistungsempfänger (FR …) über.
Im Fall von Frankreich muss der deutsche Dienstleister keine Umsatzsteuer erheben, da die Versteuerung an den französischen Kunden übergeht. Daher ist es notwendig die französische Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (FR …) des Kunden zu kennen.
Rechnungen für Kunden aus der USA:
Umsatzsteuer wird gem. § 3a Abs. 3+4 UStG nicht erhoben.
Der Zusatz für die USA ist für unseren laienhaften Verständnis identisch mit dem für die Schweiz (bitte korrigieren, wenn wir falsch liegen), auch hier wird die Umsatzsteuer nicht erhoben. Der Rechnungsbetrag ist Brutto gleich Netto.
Die obigen Informationen habe ich von meinem Steuerberater und die habe ich bisher genutzt und das Finanzamt hatte bis jetzt nichts zu beanstanden.
Im folgenden Video (englisch mit Untertiteln) kann man schön sehen, wie es manchen Webdesign-Kunden ergehen würde, wenn sie die gleiche Verhandlungstaktik im alltäglichen Leben praktizieren würden.
Endlich! Heute haben wir, nach einer recht langen Wartezeit, endlich von Amtsgericht Köln den Auszug aus dem Eintrag ins Handelsregister bekommen. Bis jetzt waren wir lediglich "GmbH i. Gr." (in Gründung) und nun sind wir eine vollständige GmbH:
perun.net webwork gmbh
Nun müssen wir uns daran machen auf dieser Website ein Plätzchen zu finden wo wir die üblichen Punkte (Referenzen, Leistungen etc.) unterbringen können, weil meine frühere geschäftliche Website langsam, aber sicher in die Rente muss, weil mein Einzelunternehmen so gut wie ganz in die GmbH übergegangen ist. Es ist lediglich ein kleiner Teil übrig geblieben (Tätigkeit als Autor), die sich außerhalb der GmbH abspielt.
"Der erfolgreiche Webdesigner" ist der Titel des ersten Buches von Nils Pooker. Ich habe heute ein Rezensionsexemplar zugeschickt bekomme und wollte hier schon mal den Ersteindruck weitergeben.
Ich habe Nils schon zwei mal getroffen und als einen freundlichen und humorvollen Zeitgenossen kennengelernt. Schon allein das würde für mich als Grund reichen um das Buch zu kaufen. Aber nette Charakterzüge sind nicht das einzige was Nils zu bieten hat.
Er ist seit vielen Jahren erfolgreich als selbständiger Webdesigner tätig und das auf dem flachen Land. Sicherlich, in Ballungsgebieten hat man zwar viel Konkurrenz, aber auch sehr viele Potentielle Kunden und Agenturen, die den einen oder anderen Auftrag zu vergeben haben. In den ländlichen Gebieten ist es, so weit ich das von anderen Kollegen mitbekommen habe, nicht so einfach an die Kundschaft heran zu kommen. Auf jeden Fall muss man längere Wege in Kauf nehmen. (weiterlesen…)
Ich habe in den letzten Tagen mal wieder die deutschsprachigen Dienste für Online-Werbung (Zanox, AdScale, AdShopping etc.) getestet und es hat sich die Erkenntnis bei mir zu wiederholten Male herauskristallisiert, warum Google Adsense so erfolgreich und populär ist. Aber zu diesem Thema werde ich einem der folgenden Beiträge mehr schreiben.
Was aber mir und einem meiner Werbekunden als Frage aufkam, ob es in deutschsprachigen Raum einen spezialisierten Werbedienst für Webworker-Websites (Designer, Grafiker, Webdesigner etc.) gibt? Schaut man sich ein bisschen den angelsächsischen Raum an, dann begegnen dort einem einige spezialisierte Werbenetzwerke: Authentic Jobs, SidebarAds, The DECK und einige mehr.
Bis jetzt habe ich so etwas in deutschsprachigen Raum nicht gesehen. Das einzige was mir spontan einfällt ist adical, aber der ist mehr auf die schreibende Zunft (Blogger, Online-Journalisten etc.) spezialisiert als auf Webworker-Websites im allgemeinen.
Joachim Rumohr hatte ich beim WordCamp 08 kennengelernt und nun wirft er mir ein Blog-Stöckchen zu: "Was bringen Marketing-Blogs?".
Die Domain perun.net besitze ich seit 2002 und das Blog existiert seit Januar 2004 und von Anfang an mit WordPress.
Ich hatte einfach Bock, war neugierig und es hatte mich gereizt: die pure Lust am Schreiben.
Auch heute steht die anfängliche Lust am Schreiben eindeutig an erster Stelle. Hinzugekommen ist die Möglichkeit mit Kollegen und evtl. Kunden in Kontakt zu treten und zu bleiben.
In der beruflichen Hinsicht sehr viel. Dazu habe ich mich schon einmal geäußert. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich ohne das Weblog nicht so beruflich erfolgreich wäre. Auch hätte ich sehr wahrscheinlich nicht so viele neue Themen gelernt und vor allem nicht so schnell.
OK Leute, Widerstand ist zwecklos: das Stöckchen geht weiter an Peer, Gerald und Jojo.