Ist das Weblog der perun.net webwork gmbh aus Köln mit Berichten zum Thema WordPress, Webwork, und Internet. Ältere Artikel findest du im Weblog-Archiv.
Weihnachten ist vorbei und mittlerweile haben wir schon das Jahr 2009 und ich hoffe ihr hattet angenehme Feiertage und seid gut in das Neue Jahr gestartet. Da es der erste Beitrag in diesem Jahr ist starte ich gemütlich mit einer kleinen Leseempfehlung und zwar mit einem Technik-Blog: Caschys Blog auf stadt-bremerhaven.de … ich gebe es zu, die URL machte mich am Anfang etwas verduzt.
Carsten aka Caschy ist sehr aktiv in seinem Weblog und beschreibt viele interessante Technikthemen. Ganz interessant fand ich z. B. seinen Artikel Backup und Synchronisation mit Robocopy in welchem er beschreibt wie man mit dem Windows-Tool Backups und Synchronisationen erstellt … bis dato wusste ich nicht das Vista so ein mächtiges Tool unter der Haube hat.
Eine weitere oft behandeltes Thema in dem Weblog ist die portable Software … also Programme welche man auf z. B. einem USB-Stick betreiben kann. Sehr interessant für Leute, die häufig auf verschiedenen Rechnern arbeiten müssen.
Doch die Aktivität von Carsten beschränkt sich nicht nur auf diese Weblog. Einige weitere Projekte betreut er alleine bzw. mit weiteren Bloggern, z. B. Planet Chrome mit Tipps zu dem Google-Browser oder MozillaBlog.
Zwei kleine, aber nützliche Erweiterungen die mir bei der Arbeit mit dem Thunderbird helfen sind: LookOut und MinimizeToTray.
Die erste Erweiterung ist nützlich, wenn jemand dir einen Anhang schickt, dein System dir sagt, dass er mit der Endung .dat im Anhang nicht viel anfangen kann und der Absender auf dein Hinweis, die Anhänge "normal" zu schicken, mit
Antwortet. Kurzum, diese Erweiterung zeigt dir die Anhänge, die Outlook in der Winmail.dat verpackt hat.
Die zweite Erweiterung hilft so Umsteigern wie mir. Ich war es gewohnt, früher von Mozilla und später von SeaMonkey, dass die E-Mail-Anwendung aktiv war solange auch der Browser offen war. Egal ob das E-Mail-Fenster zu sehen war oder nicht: sowohl Browser als auch E-Mail befanden sich in der gleichen Programminstanz.
Wenn ich jetzt das Fenster von Thunderbird schließe, dann ist logischerweise auch das Programm geschlossen und das finde ich persönlich nicht so gut. MinimizeToTray ermöglicht es mir, dass wenn ich auf das Schließen-Button klicke, Thunderbird lediglich in die Info-Leiste und somit den Hintergrund schicke: die Anwendung ist aber immer noch aktiv.
Erst wenn ich auf den Icon in der Info-Leiste "Thunderbird schließen" auswähle wird das Programm auch richtig geschlossen. Sehr praktisch für alte Menschen, wie ich es bin, die nicht auf alte, lieb gewonnnene Gewohnheiten verzichten wollen.
Schon seit einigen Jahren nutze ich IMAP anstatt POP3 um meine E-Mails zu "verwalten" (mir fällt momentan kein passender Verb ein). Ich empfinde es als viel praktischer. Es hat mich allerdings auch schon seit langer Zeit geärgert, dass ich weder in SeaMonkey-Mail noch im Geschwister-Produkt Thunderbird die Ordner löschen konnte.
Ich habe mir zwar immer vorgenommen mich darum zu kümmern, es aber dann sehr schnell vergessen. Nun habe ich es gerade eben endlich geschafft Tante Guugel um Rat zu bitten und nach zwei Minuten wusste ich die Lösung des Rätsels:
Beim Löschen eines Ordners versucht Thunderbird eine Kopie des Ordners im "Trash"-Ordner zu erstellen. Nun schlägt dies fehl, da wir das Erstellen und Löschen von Unterordnern in den Systemordnern (Trash, Spam, Quarantine, VirusAlerts) nicht erlauben.
Um den Ordner zu löschen, editieren Sie die Einstellungen Ihres Kontos und setzen Sie unter -> Tools -> Account Settings -> Name des Kontos -> Server Settings die Option "When I delete a message:" vorübergehend zu "Delete it immediately".
Quelle: genotec helpdesk
Die dort beschrieben Fehlermeldung passte nicht ganz zu meiner, aber die Lösung funktioniert bei mir auch.
Also im Endeffekt muss man in den Server-Einstellungen des jeweiligen E-Mail-Accounts vorübergehend von "In den Papierkorb verschieben" auf "Sofort löschen" umschalten, die nicht benötigten Ordner löschen und wieder zurück switchen.
Ist zwar trivial, könnte aber manchen Leuten, dass eine oder andere graue Haar ersparen.
Ich habe so eben die Trainingsdatei für den Spamfilter von SeaMonkey und Thunderbird aktualisiert. Die Datei habe ich mit mehreren tausend Spammails trainiert und bei mir werden die Spammails sehr zuverlässig abgefangen … gut die eine oder andere Spam-Mail kommt noch durch, aber besser ein paar Spam-Mails kommen durch als das gute fälschlicherweise abgefangen werden. Obwohl dies auch kein Beinbruch wäre, da der Filter die Mails lediglich in den Junk-Ordner einsortiert und nicht löscht.
Ich wollte eigentlich schon die Datei vom Server löschen, aber heute habe ich ein Anruf bekommen in dem sich der Nutzer für die Datei bedankte und fragte ob diese Datei weiter aktualisiert wird, dann habe ich in den Logs geschaut und bemerkt das sich jeden Monat eine gute handvoll Leute die Datei herunterlädt. Daher dachte ich mir das es Sinn macht die Datei zu aktualisieren.
Die Traingsdatei ist gezippt und ca. 694kb bzw. 1,6mb im entpackten Zustand groß. Vor ca. 3,5 Jahren habe ich bereits beschrieben wie man die Trainingsdatei einbaut … so weit ich das auf die Schnelle sehe, hat sich seit dem nichts geändert … oder?
So wie es ausschaut könnte es gut sein das sich Mozilla von Thunderbird trennen wird. Die Diskussion erinnert mich ein bisschen daran als es damals darum ging die Mozilla-Suite (Browser, E-Mail, Editor, Chat etc.) aufzugeben zu Gunsten der Einzelnen Anwendugen: Mozilla-Firefox als Browser und Thundebird als E-Mail-Programm.
Ein Argument war damals, dass sich einzelne Anwendungen leichter pflegen lassen und das man dadurch schneller vorankommen wird. Das zweite Argument war die Knappheit der Ressourcen und daher müsste man sich auf Thunderbird und Firefox konzentrieren. Aus der Mozilla-Suite wurde SeaMonkey – ein Community-Projekt.
Mit Firefox hat es bis jetzt gut geklappt, aber Thunderbird hinkte in der Entwicklung immer mehr und mehr. Es scheint so als ob die Ressourcen wieder knapp sind und man sich von Thunderbird trennen will um sich noch mehr auf Firefox zu konzentrieren. Es stehen mehrere Optionen zur Diskussion, u.a. dass Thunderbird ähnlich SeaMonkey ein Community-Projekt wird. Wobei mich das Argument mit den Ressourcen etwas verwundert, angeblich sollen an Firefox mehrere dutzend Leute arbeiten und bei Thunderbird sind es nur zwei.
Schauen wir mal was sich daraus entwickeln wird. Evtl. könnte das Community-Projekt Thunderbird helfen um aus dem Schatten des großen Bruders herauszukommen.
Das E-Mail-Programm und der Newsreader Mozilla-Thunderbird ist nun in der Version 2 verfügbar. Hier weiterführende Quellen:
Allerdings kommen mir einige Neuerung, wie z.B. das individuelle Tagging von E-Mails sehr bekannt vor, da dies schon seit längerem in in SeaMonkey eingebunden ist.
Da ich in letzter Zeit vermehrt Spamaufkommen verzeichnen konnte, habe ich dementsprechend meinen Mozilla-Spamfilter trainiert und die training.dat upgedatet. Vor einiger Zeit habe ich diesbezüglich schon mal berichtet. Eine Anleitung befindet sich in diesem Bericht auch. Die gepackte Datei ist ca. 1,65 mb und entpackt ist sie ca. 3,22 mb groß.