Peruns Weblog - Webwork und Internet


Ist das private Weblog von Vladimir Simovic mit Berichten zum Thema WordPress, Webwork, und Internet. Ich wohne in Köln und arbeite als freier Webworker, Blogger und Autor.



Im Fokus

Weitere Projekte von uns: Webwork-Tools und WordPress-Buch.de.

Die dreiteilige Artikelserie: WordPress-Themes verstehen (Teil 2 und Teil 3).

Meine Bücher zum Thema CSS, WordPress und Geld verdienen im Web.

WordPress-Pages komfortabel ordnen

Von Perun am 25. Juni 2008 um 21:44

Wenn man sich dafür entscheidet WordPress als "klassisches" CMS einzusetzen und die Website eine hohe Anzahl an Unterseiten hat, dann kann es unkomfortabel werden, speziell wenn es darum geht die Pages (Seiten) zu ordnen.

Reihenfolge der Pages bestimmen Will man die Pages nach individuellem Muster sortieren (also nicht chronologisch oder alphabetisch), dann muss man unter den "Erweiterten Einstellungen" in das Feld "Reihenfolge" die entsprechende Zahl eingeben (siehe Abbildung). Hierbei ist die Null die Zahl mit der höchsten Wertung, je höher die Zahl um so niedriger der Rangwert der Seite.

Will man z. B. drei Unterseiten ordnen, dann könnte das ganze folgendermaßen ausschauen:

  • Startseite: Wert 0
  • Leistungen: Wert 1
  • Impressum: Wert 2

Bei der Auflistung würde die "Startseite" an der ersten, "Leistungen" an der zweiten und "Impressum" an der dritten Stelle auftauchen. Bei einer Handvoll Seiten ist das auch alles kein Problem und auch bei mehreren Seiten kann man sich z.B. behelfen, indem man nicht in Einser-Schritten sondern in Zweier- oder sogar Dreier-Schritten (0, 3, 6, 9 etc.) die Zahlen der Rangfolge verteilt. Somit hat man immer etwas Puffer wenn neue Seiten hinzukommen.

My Pages Order Hat man dagegen viele Seiten dann braucht man eine komfortablere Lösung. Das Plugin "My Page Order" gehört zu den Plugins, die uns den Umgang mit den Pages erleichtern können.

Nach dem man das Plugin installiert hat, gibt es unter "Verwaltung" einen neuen Unterpunkt mit dem Namen "My Pages Order". Nun hat man die Möglichkeit mit Klicken und Ziehen, die Seiten neu zu ordnen. Will man die Unterseiten sortieren, dann muss man unter der Überschrift "Order Subpages" die übergeordnete Seite auswählen und auf den Button "Order Subpages" klicken. Dann gelangt man zu den Unterseiten und diese kann man dann nach gleicher Manier sortieren.

Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, dann klickt man einfach auf den Button "Click to Order Pages". Das Plugin verteilt dann im Hintergrund die Rangfolge-Nummer entsprechend deinen Einstellungen. Es ist kein großes Hokus-Pokus, was hinter dem Plugin steckt, aber es ist sehr hilfreich.

Adminimize passt den Admin-Bereich an

Von Perun am 20. Juni 2008 um 13:41

Ich habe vor einigen Tagen über das WordPress-Plugin WPlite geschrieben. Dieses Plugin bietet eine einfache Möglichkeit, nicht benutzte oder nicht benötigte Elemente im Admin-Bereich zu deaktivieren.

Allerdings haben einige Kommentatoren den Wunsch geäußert das Backend (Admin-Bereich) für verschiedene Benutzer auch verschieden anzupassen bzw. das die Nutzer es selbst anpassen können. Das bietet WPlite nicht: es kann nur global die Einstellungen festlegen. Dafür ist es halt schlank.

Das Plugin von Frank Bültge mit dem Namen Adminimize bietet nicht nur die Möglichkeit, dass die Nutzer nicht benötigte Elemente ausblenden, die Erweiterung bietet auch die Möglichkeit den Bereich "Schreiben" nach eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Weitere Informationen gibt es im Blog-Beitrag von Frank.

WPlite: Admin-Bereich von WordPress anpassen

Von Perun am 11. Juni 2008 um 00:39

Wenn man WordPress als "klassisches" CMS einsetzt - also nur die Pages-Funktion - dann hat man das Problem, dass man den Großteil der Funktionen gar nicht braucht. Wenn man es für sich selbst, Bekannte oder erfahrene Nutzer macht, dann ist das alles kein Problem. Wenn man WordPress allerdings bei Kunden einsetzt, die nicht so erfahren sind, kann es unter Umständen ratsam sein WordPress zu "verschlanken", also die nicht benötigten Menüpunkte zu deaktivieren.

Abhilfe schafft bei so einem Sachverhalt das WordPress-Plugin WPlite. Mit diesem Plugin hast du die Möglichkeit nicht benötigte Bereiche der Admin-Oberfläche zu deaktivieren. Einfach das Plugin herunterladen, entpacken und die Datei wplite.php in den Plugin-Ordner (/wp-content/plugins/) auf dem Server hochladen und aktivieren.

Anschließend gibt es unter "Einstellungen" einen weiteren Unterpunkt mit dem Namen "WPlite":

WPlite: Einstellungen (Vorschaubild)
WPlite einstellen (für die Großansicht das Vorschaubild anklicken)

Bist du der Meinung, dass irgendwelche Menüpunkte im Admin-Bereich überflüssig sind, dann kannst du die entsprechende Checkbox aktivieren. In der oberen Abbildung habe ich alle Bereiche deaktiviert, die in einer "klassischen" Website nicht vorkommen. Man kann auch natürlich weitere Punkte deaktivieren. Wenn man zusätzlich noch das Dashboard deaktiviert, dann fungiert "Seite schreiben" als Startseite des Admin-Bereiches:

Auswirkungen von WPlite (Vorschaubild)
Auswirkungen von WPlite (für die Großansicht das Vorschaubild anklicken)

Wie man aus der oberen Abbildung erkennen kann wurden einige Menüpunkte entfernt. Was WPlite hier veranstaltet ist kein Hexenwerk, kann aber die Übersicht erleichtern wenn man WordPress auch bei seinen Kunden einsetzt. Ist in meinen Augen eine wichtige Erweiterung wenn man WordPress als "klassisches" CMS einsetzt.

Die Linkschleuder

Von Perun am 14. Mai 2008 um 16:04

WP-Syntax: WordPress-Plugin für Code-Beispiele

Von Perun am 07. Mai 2008 um 12:31

Der Hinweis von macx hat mich dann vor einigen Tagen doch dazu gebracht über den Einsatz eines WordPress-Plugins nachzudenken, die Code-Beispiele nicht nur formatieren sondern auch farblich hervorheben (Syntaxhighlightning).

Ich habe mich gegen so ein Plugin immer etwas gesträubt, weil ich sie erstens nicht für unbedingt notwendig hielt und weil ich mich dunkel erinnern konnte, dass ein Plugin in Verbindung mit Syntaxhervorhebung eine Sicherheitslücke in WordPress aufgerissen gehabt hat. Daher war ich etwas skeptisch.

Dann habe ich mich doch entschieden so ein Plugin (in meinem Fall WP-Syntax) einzusetzen, weil ich aus der neueren Zeit von keinen Problemen etwas lesen konnte und weil mich der Komfort dann doch überzeugt hat, hier ein Beispiel:

div#inhalt {
    background: #eee; color:#333;
    margin: 1em; padding: .5em;
    border: 1px dashed #900;
}

Man muss die Code-Sonderzeichen nicht maskieren, dass übernimmt das Plugin automatisch und dadurch, dass der Code innerhalb von einem <pre>-Element eingefügt wird, werden auch die Einrückungen berücksichtigt. Um die Syntaxhervorhebung auch zu erreichen muss man innerhalb des <pre>-Element ein lang-Attribut einfügen, z. B. <pre lang="php"> für ein PHP-Beispiel. Das ganze basiert auf GeSHi. So weit so gut.

Aber es gibt auch ein paar Punkte die mich stören. So wohl bei den WP-Plugins wie auch bei GeSHi werden die Code Beispiele durch span-Elemente und nicht durch code-Elemente ausgezeichnet. Semantisch ist das nicht richtig, weil eben das code-Element für Code-Beispiele vorgesehen ist.

Wenn ich dann noch die Zeilennummerierung einschalte, dann erstellen mir sowohl WP-Syntax wie WP-CodeBox eine Tabelle anstatt eine nummerierte Liste. Gut, jetzt kann man diskutieren, was in so einem Fall richtiger wäre: eine nummerierte Liste oder eine Tabelle. Ich persönlich finde auch eine Definitionsliste sinnvoll, weil ich einer Zeilennummer eine bestimmte Code-Zeile zuweise.

Auf jeden Fall finde ich keine der Lösungen perfekt und keine kommt an die Qualität eines Code-Beispiels ran, der manuell erstellt wurde. Auf der anderen Seite habe ich ehrlich gesagt auch keine Lust mehr, wie in den drei Teilen meiner WordPress-Serie hunderte von Code-Zeilen händisch einzupflegen. Ein Dilemma.

Die Linkschleuder

Von Perun am 29. April 2008 um 20:52

Die Linkschleuder

Von Perun am 22. April 2008 um 16:36

« 1 2 3 4 ... 8 »