Ist das private Weblog von Vladimir Simovic mit Berichten zum Thema WordPress, Webwork, und Internet. Ich wohne in Köln und arbeite als freier Webworker, Blogger und Autor.
Eine der großen Veränderungen, die schon jetzt in der WordPress-Version 2.7-hemorrhage zu sehen ist, ist die Ausweitung der Möglichkeiten in der Artikelverwaltung (ganz ähnliches gilt im Übrigen auch für die Seitenverwaltung). Während man bis jetzt (WP 2.6) die Artikelverwaltung wirklich eine "reine Verwaltung" darstellt, d. h. es können keinerleie Veränderungen an den gelisteten Artikeln vorgenommen werden. Man kann sich die Artikel lediglich nach bestimmten Kriterien (Datum, Kategorie) anzeigen lassen oder nach einem bestimmten Artikel suchen. Als "Tätigkeit" kann man dann nur löschen oder in den Bearbeitungsmodus eines einzelnen Artikels wechseln.
Mit der Version 2.7 werden diese Möglichkeiten deutlich mehr. Der Bereich heißt folgerichtig auch nicht mehr "Verwaltung", sondern "Inhalt" (siehe auch Mindmap der Adminoberfläche von WP 2.7). In dem Bereich "Inhalt /Artikel" hat man nun, neben der bekannten Auflistung von Artikeln nach bestimmten Kriterien, die Möglichkeit Artikel zu bearbeiten – zumindest ihre Metadaten, d. h. den Titel, den Permalink, das Veröffentlichungsdatum, die Kategorie, die Tags, die Kommentaroptionen und den Status.
Mit einem Klick auf den Button «Quick-Edit» erreicht man diese ganzen Optionsfelder. Sehr schön (und ähnlich wie in der Oberfläche Artikel/Seite schreiben) ist auch, dass man hier die Möglichkeit hat einzelne Spalten, die man nicht benötigt, auszublenden. Dadurch kann man sich auch diese Seite ganz nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zusammenstellen.
Insgesamt denke ich, dass die gesamte Entwicklung von WordPress immer mehr auf "indivudialisierbare" Oberflächen hinausläuft.
Wer auf der Suche nach schönen WordPress-Buttons ist muss ab jetzt nicht sich in die Weiten des Web hinbegeben, weil WordPress.org nun endlich die doch etwas betagte offizielle Button-Sammlung aktualisiert hat. Hier zwei Beispiele:

Via Frank Bültge
Erst einmal vorneweg:
Zur Farbwahl:
Die Mindmap des Dashboards kann man in eine "linke" und "rechte" Hälfte aufteilen. Auf der linken Seite befinden sich die Hauptnavigationspunkte von WordPress, die in den folgenden Mindmaps näher erläutert werden. Die Bereiche "Inhalt" und "Utilities" sind hierbei verändert. (» Weiterlesen…)
Wenn man sich die Umfrage "Wie verfasst ihr eure Blog-Beiträge?" anschaut wird man feststellen, dass mehr als die Hälfte der Teilnehmer den HTML-Editor bzw. die Code-Ansicht des Redaktionssystems nutzen. Daher ist es sinnvoll sich Gedanken zu machen, wie man diese Ansicht aufbohren kann um die Arbeit komfortabler und effizienter zu gestalten.
In WordPress kann man im Ordner wp-includes/js/ die Datei quicktags.js bearbeiten um die Quicktags (Formatierungen und Auszeichnungen) zu erweitern. Wie man die Quicktags manuell erweitert, habe ich vor mehr als drei Jahren beschrieben und die Anleitung ist noch immer aktuell.
Die zweite Möglichkeit ist etwas komfortabler und kommt als ein WordPress-Plugin daher: AddQuicktags von Frank Bültge. Wie man hier vorgeht habe ich auch bereits geschrieben.
Der einzige nachteil bei dem Plugin gegenüber der manuellen Methode ist dass man lediglich neue Quicktags verwalten kann, die schon bestehenden kann man nicht beeinflussen.
Ein dritte Möglichkeit bieten so Tools wie z.B. die Erweiterung für Firefox und SeaMonkey: BBCode. Dieses Tools bietet eine Reihe an vordefinierten Schnippseln für BBCode (wird häufig in Foren eingesetzt) und für (X)HTML und zwar für so häufig gebrauchte Sachen wie Links erstellen, einen Abschnitt als wichtig auszeichnen, eine Liste einleiten etc.
Darüber hinaus kann man bis zu zehn eigene Code-Schnippsel definieren. Das gute an BBCode ist das man durch die Eingabe eines Platzhalters (_value_) auch einen Textabschnitt markieren und dann auszeichnen kann, zum Beispiel:
<h3>_value_</h3>.
Markiert man jetzt einen Abschnitt und ruft diese Formatierung auf, dann wird der entsprechende Abschnitt als Überschrift dritten Grades ausgezeichnet.
Und was verwendest du für ein Werkzeug um die HTML-Ansicht aufzubohren?
Heute Nacht hat all-inkl.com meinen kompletten Account auf einen anderen Server umgezogen. Zum einen weil der alte Server richtig in die Knie ging und zum anderen weil ich PHP und MySQL in aktueller Version haben wollte. Das ging recht schnell und ohne größere Probleme. Jetzt habe ich auf dem Server PHP 5.2.6 und MySQL 5.0.51a im Einsatz … vorher war es PHP 4.4.8 und MySQL 4.0.23.
Ich hatte Sorge, wie ich es in einem früheren Beitrag beschrieben habe, wegen dem Zeichensatz-Wirrwarr (iso-8859-1 vs. utf-8). Zum einen weil ich von vielen gehört habe das es Probleme gibt beim Upgrade von alten MySQL-Versionen und speziell dann wenn vorher iso im Einsatz war. Deswegen hatte ich auch Sorge wegen perun.net, weil es schon von Anfang an mit iso kodiert wird.
Nun musste ich heute Nacht ein bisschen lachen. Alle Weblogs die auf utf-8 waren, hatten demolierte Umlaute und perun.net nicht.
Ich schaute mir die Datenbanken an und überall war latin1_swedish voreingestellt … daher war es nicht verwunderlich das die Sonderzeichen kaputt sind.
Was machen? Als erstes stellte ich perun.net auf utf-8 um. Dadurch das die Umlaute korrekt waren, war dies an sich kein Problem. Ich habe die Datenbank exportiert in einem Texteditor aufgemacht und so wie Monika es beschreibt habe ich nach CHARSET=latin1 gesucht und diese durch CHARSET=utf8 ersetzt. Das ging vorher mit der alten MySQL-Version (kleiner 4.1) leider nicht.
Danach die Datenbank importiert und im Weblog im Admin-Bereich auf utf-8 umgestellt … das war's! Das war mein Weg, ich bin allerdings zuversichtlich das es noch mind. 2-3 weitere Vorgehensweisen gibt.
Bei den zerschossenen Umlauten war das einen kleinen Tick zeitintensiver. Entweder man hat ein Datenbank-Backup, dann muss man es neu importieren - damit man die Sonderzeichen und Umlaute wiederherstellt - und dann so vorgehen wie ich es bereits oben beschrieben habe.
Ich hatte vorher in PHPMyAdmin versucht die Zeichensätze umzustellen und auch in der wp-config.php die Kollation umzustellen, die Datenbank hat sich davon nicht beeindrucken lassen. Deswegen habe ich auch hier den Umweg über den Texteditor die Zeichensätze einstellen müssen.
Hat man kein Backup, dann ist es auch kein Problem. Dann exportiert man die Datenbank, öffnet sie in einem Texteditor und ersetzt zuerst die kaputten Sonderzeichen und anschließend die Zeichensatz-Angaben und importiert das ganze.
Und wie schauen die kaputten Sonderzeichen aus die man durch "Search & Destroy" (aka Suchen und Ersetzen) umwandeln muss? Gute Frage, ü ist z.B ü und ß steht für ß usw. Auf konzentrat.org gibt es eine vollständigere Liste. Dort wird auch beschrieben, wie man im PHPMyAdmin anstatt im Texteditor den Ersetz-Vorgang durchführt.
So jetzt habe ich ein bisschen die Nase voll von verschiedenen MySQL-Versionen und Zeichensätzen und hoffe das ich für eine sehr lange Zeit nicht mehr mit dem Problem konfrontiert werde.
Übrigens hatte ich als Texteditor PSPad benutzt, weil mein eigentlicher HTML-Editor (WeBuilder) bei MySQL-Dateien dir größer als 350-400 KByte waren sich verabschiedet hat.
2.7-hemorrhage (engl. für "Blutsturz") heißt die aktuelle Beta-Version von WordPress, die man sich per svn downloaden kann. Und sie umfasst tatsächlich das Design von Crazyhorse.
Näheres über die Entstehungsgeschichte und die Hintergründe zu Crazyhorse kann man unter der Überschrift "Riding the Crazyhorse" im Bericht Wordcamp 2008 von Andrew Mager nachlesen.
Selbstverständlich wird es auch viele inhaltliche Neuerungen geben. Einen (noch spekulativen) Überblick darüber gibt es bei WordPress Deutschland und hier.