In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass einige Leute des öfteren die Bildschirmauflösung und die Größe des Viewportes verwechseln oder garnicht wissen, dass es einen Unterschied gibt zwischen der verfügbaren Fläche am Monitor allgemein und die Fläche die im Browser für Inhalte zur Verfügung steht.

Nehmen wir mal das Beispiel mit der 800 x 600 Pixel. Das ist eine übliche Auflösung für einen 15″ Röhrenmonitor (CRT). Also man hat bei dieser Auflösung 800 Pixel Platz in der Breite und in 600 Pixel in der Höhe. Das heisst aber nicht, dass man auch die vollen 800 x 600 Pixel auch bei einer Website zur Verfügung hat. Je nach System und Browser kann das variieren. Bei mir (Win XP SP2) habe ich maximal 772 Pixel in der Breite zur Verfügung, wenn die Scrollleiste auftaucht. In der Höhe schwankt das noch mehr, je nach Einstellung des Browsers und der Anzahl der Menüleisten.

Steve Mulder hat sich die Mühe gemacht und eine Übersicht erstellt in denen er aufzeigt, wieviel „Arbeitsbreite“ einem bei bestimmter Auflösung und System zur Verfügung steht.

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Geschrieben von Vladimir

Vladimir Simović, arbeitet seit 2000 mit HTML & CSS und seit Januar 2004 mit WordPress. Im Laufe der Jahre hat er diverse Fachbücher und Fachartikel publiziert.

  1. Schade, dass wir nicht so einen schönen Begriff wie »canvas« (Leinwand, in diesem Zusammenhang) zur Verfügung haben. Ich habe mich jedenfalls meist auf einen Wert von 750 Pixel Breite eingerichtet, denn damit kann man bei padding-/margin-/border-Rechnereien einfacher rechnen als mit 743 Pixel.

  2. idealerweise greift man erst gar nicht auf pixel-breiten zurück, sondern verwendet von vornherein ein viewport-relatives design. ich weiss, tun nicht nur die wenigsten, ich tu’s in den meisten schemes meines themes auch nicht, geb ich ja zu – auflösungsunabhängiges design ist nun einmal deutlich aufwendiger als solches mit festen pixelbreiten, vor allem da die verschiedenen browser bei der auslegung relativer angaben auch noch alle ihre eigenen süppchen kochen und es nach wie vor sehr gefährlich ist, %, em, pt und px miteinander zu mischen – was spätestens wenn ein 75% breiter div nen 2px breiten rahmen und ein 1em breites padding bekommen soll dann im internetExplodierer grandios vor die wand fährt 😉

    was bei diesem – übrigens durchaus spannenden – thema auch immer wieder gern vergessen wird: niemand zwingt mich als anwender meinen browser auf volle schirmgröße zu öffnen, nur weil ich 1600×1200 pixel zur verfügung habe. jegliche information zur verwendeten bildschirmauflösung z.B. zwecks browserweiche auszulesen und auszuwerten ist insofern eh hochgradig gefährlich bis fahrlässig (aus usability-sicht, meine ich).

    just my 2 sarcastic cent 😉

  3. idealerweise greift man erst gar nicht auf pixel-breiten zurück

    Ja, idealerweise. Hängt aber auch viel von Begebenheiten wo man kein Einfluss hat. Der Kunde hat bestimmte Vorstellungen oder du musst eine komplexe grafische Vorlage umsetzen, z.B. … manchmal hat man eben keine Wahl.

    niemand zwingt mich als anwender meinen browser auf volle schirmgröße zu öffnen, nur weil ich 1600×1200 pixel zur verfügung habe.

    Auf das reale Leben bezogen: nur weil der Frühstückstisch 2x2m groß ist, heißt es nicht das er bei jeder Mahlzeit 100% ausgefüllt sein muss. 🙂

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