Jeffrey Zeldman beschreibt wie sein Pro-Account bei Flickr ausgelaufen sei und wie dadurch alle seinen Bilder, mit Ausnahme der letzten 200 verschwunden sind. Angeblich hat er keine Benachrichtigung bekommen, dass sein Pro-Account ausläuft.

Wenn das stimmt, dann ist das nicht so gut. Sehr viele Leute nutzen Flickr sehr ausgiebig: um die Fotos mit Freunden und Verwandten zu teilen, um die Bilder von den Weblogs auszulagern etc. Wie auch immer, man hängt an diesen Bildern. Ich kan zwar verstehen, dass Flickr Geld verdienen will. Aber so zwei Benachrichtigung bevor der Pro-Account ausläuft und evtl. noch 2-3 Wochen der Speicherung der Bilder, die in einen kostenlosen Account keinen Platz finden, in einem Zwischenspeicher sollte doch drinn sein.

Somit könnte man rechtzeitig den Account verlängern und wenn man es zeitlich nicht geschafft hat könnte man für eine gewisse Zeit, die verschwundenen Fotos durch eine anschließende Verlängerung wieder „ins Leben“ rufen.

Gut, man sollte natürlich von all seinen Dateien Backup machen. Aber auch wenn man von all seinen Bildern Backup gemacht hat ist es keine einfache Arbeit mal kurz 750 Fotos online zu stellen, zu taggen und in richtige Sets einzuordnen.

Update: es ist wohl so, und auch hier stimmt die Aussage: RTFM :-), dass die Bilder nicht verloren gehen sondern nur deaktiviert werden. Thomas berichtet, dass wenn man einen einfachen auf Pro-Account aufrüstet, die Bilder die bei dem einfachen Account wegen der Limitierung nicht angezeigt wurden dann brav angezeigt werden.

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Geschrieben von Vladimir

Vladimir Simović, arbeitet seit 2000 mit HTML & CSS und seit Januar 2004 mit WordPress. Im Laufe der Jahre hat er diverse Fachbücher und Fachartikel publiziert.

  1. So tragisch ist es nicht! Die Flickr-FAQs machen doch ganz konkrete Angaben dazu.
    Die Fotos und Sets werden nicht gelöscht. Wenn man wieder auf einen Pro-Account upgraded sollte alles unverändert wieder auftauchen.

    Natürlich wäre es aber schöner, eine kurze Nachricht vor Ablauf des Pro-Accounts zu erhalten.

  2. @Lars,

    danke, gut zu wissen. Aber ich werde es trotzdem nicht austesten ob das „wiederbeleben“ des Pro-Accounts absolut unproblematisch über die Bühne geht. 🙂

  3. Andersrum geht’s auch. Ich hatte bisher einen kostenlosen (non-pro? Amateur?) Account, der schon etwas länger über die erlaubten 200 Bilder hinaus überlief. Nach dem Upgrade auf Pro waren die älteren auf einmal alle wieder da. Schön sowas.

  4. generell kann ich noch immer nicht nachvollziehen, weshalb man seine fotos fremden diensten anvertrauen sollte. gibt doch mittlerweile so viele gute gallery-scripte für den eigenen webspace.
    wie wichtig sind die community-features denn wirklich?

  5. @kiesow: Die Community spielt eine zentrale Rolle in Flickr. Hätte jeder seine eigene Gallerie auf dem Webspace könnte man keine Bilder finden. Taggen wäre uninteressant. Und warum soll ich mich mit amateurhaften Skripts rumschlagen, wenn mir Flickr eine gigantische Plattform bietet. Einfacher geht es doch nicht! Ich halte Flickr für ziemlich sicher. Da finde ich den Begriff „anvertrauen“ unpassend.

  6. OK… das ist jetzt mal ein klein wenig „off topic“ (’schuldigung):

    flickr dient ja nicht in erster Linie dazu, die privaten Bilder zu speichern (also quasi als Backup vorzuhalten). Die Idee bzw. das Konzept, auf dem flickr basiert, ist das Teilen von Bildern mit anderen Personen. Dieser Personenkreis beschränkt sich dabei dann nicht nur auf die unmittelbaren Bekanntschaften, sondern auf eine riesige Vielzahl von Nutzern. Und deshalb sind auch die gesamten Community-Features für den Erfolg von flickr verantwortlich. Man hat nicht nur selbst schnellen Zugriff auf eine unheimlich große Anzahl von Bildern, sondern man trägt seinen Teil zu diesem Projekt bei.
    Social Networking – imho einer der wichtigsten Eckpfeiler des heutigen Internets (und wahrscheinlich auch des Internets der Zukunft).

    Aber ich schweife nun viel zu sehr ab.

  7. […] Folgende Meldung klärt mich seit einigen Tagen darüber auf, dass mein flickr-Account jetzt mehr als 200 Bilder umfasst und die Möglichkeit bestünde, auf einen Pro-Account abzugraden. Ansonsten würden „nur“ die 200 aktuellsten Fotos angezeigt – die anderen gehen aber mitnichten verloren oder werden gar gelöscht, sie bleiben halt „nur“ im Verborgenen. […]

  8. […] würden „nur“ die 200 aktuellsten Fotos angezeigt – die anderen gehen aber mitnichten verloren oder werden gar gelöscht, sie bleiben halt […]

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