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Richtlinien für das offizielle Themes-Verzeichnis

WordPress-Icon Seit einigen Wochen existiert das offizielle Themes-Verzeichnis und es gibt einiges an Regeln zu beachten, wenn man möchte das seine Themes dort aufgenommen werden.

Das Theme muss als .zip-Datei gepackt sein. Das ist an sich nichts Neues und das verlangten die anderen Verzeichnisse auch.

Die CSS-Datei (style.css) muss einen Namen des Themes aufweisen, welches nicht im Verzeichnis vorkommt.

Darüber hinaus muss die CSS-Datei im einleitenden Kommentar Tags haben, z. B.: Tags: green, two-columns, fixed-width. Diese Werte werden automatisch ausgelesen und im Verzeichnis eingetragen.

Weitere Angabe im Kopf-Kommentar der CSS-Datei ist die Versionsnummer nach folgendem Muster: x.x oder x.x.x, z. B. Version: 2.6.1 . Sollte dein Theme beim ersten Mal abgelehnt werden, dann musst bei bei dem erneuten Upload die Versionsnummer erhöhen, sonst wird dein Theme gar nicht erst hochgeladen.

In der CSS-Datei müssen Regeln für die Positionierung der Bilder und für die Bilder-Unterschriften vorhanden sein. In der offiziellen Dokumentation ist ein Muster-Eintrag für die entsprechenden Regeln.

Das Theme muss über eine screenshot.png verfügen, aber bitte nur das Theme abbilden, sollte wie bei mir auch noch der Browser-Rahmen zu sehen sein, wird gemeckert.

Das Theme muss OpenSource (GPL) sein und es dürfen keine versteckten und bezahlten Links auftauchen. Ein Backlink zum Autor des Themes geht in Ordnung.

Das Theme muss die Gravatar-Funktion unterstützen und es müssen Kategorien und Tags des jeweiligen Beitrages aufgelistet werden. Bei den Tags reicht es allerdings nicht, diese nur auf den Übersichtsseiten (single.php) anzeigen zu lassen, sie müssen auch im Haupttemplate (index.php) sichtbar sein. Ich vermute mal, dass dürfte bei Kategorien gleich sein.

Der Blogtitel und Slogan (Tagline) müssen vorhanden sein. Hier reicht es nicht wenn der Slogan im title-Tag vorhanden ist. Er muss in den Inhalt und er muss sichtbar sein. Spielereien mit display: none;, visibility: hidden; oder text-indent: -9999px; gelten nicht.

Ach ja und noch das übliche: das Theme muss deine Arbeit sein und die Nackedeis werden nicht zugelassen. 🙂

3 Reaktion(en)

  1. asaaki

    oh, dann weiß ich ja nun, dass ich einige meiner themes gar nicht veröffentlichen brauche, zumindest nicht im offiziellen verzeichnis, da ich einige der regeln bewusst nicht einsetze.

    irgendwie schade aber auch, da zB manches schöne minimal-theme erst gar nicht dort auftauchen wird.

    ich hoffe doch, dass einige punkte ihrer policy geändert werden, dass zB aus einigen "muss" ein "soll" oder "kann" wird. kategorien und tags immer und überall verwenden zu müssen finde ich imho überladen. es gibt bestimmt einige, die beides zugleich gar nicht brauchen oder gar wollen.

  2. webdemar

    Hi Vladimir,

    für manche ist vielleicht noch wichtig, dass Author URI und Theme URI nicht nicht ein und dieselbe sein dürfen. Deswegen bin ich beim ersten Mal mit meinem Theme deLight durchgefallen. Aber die Jungs haben Recht, denn das macht ja auch Sinn. Und nachtragend sind sie nicht, denn jetzt wird das Theme gefeatured 🙂

    Übrigens schönen Dank für Deinen Blog! Weiter so…

    @asaaki
    Der Aufruf the_tags() erzeugt ja nur eine Ausgabe, wenn auch Tags vorhanden sind. Aber das Theme sollte, auch meiner Meinung nach, tag-ready sein.

  3. Pingback: WordPress | Regeln für das offizielle Themes-Verzeichnis

Die Kommentare in diesem Beitrag sind geschlossen.

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