WordPress & Webwork

Erster Blick auf Gutenberg: dem zukünftigen Editor von WordPress

Ein erster Blick auf Gutenberg, den zukünftigen Editor von WordPress: als Blogartikel und als Video.

Ich habe gestern den zukünftigen Editor von WordPress auf einer Testumgebung ausprobiert und habe darüber schon ein Video bzw. Screencast auf YouTube veröffentlicht. Nun folgt das ganze in Textform.

Der neue Editor, was schon viele mitbekommen haben, heißt Gutenberg und soll voraussichtlich in WordPress 5.0 Einzug halten. Das heißt wahrscheinlich nicht in diesem Jahr sondern eher irgendwann in 2018. Wer den Editor schon jetzt testen möchte, der kann sich den auch in Form eines Plugins installieren und so testen.

WordPress-Plugin Gutenberg

An Hand der Versionsnummer, momentan 0.3.0 erkennt man, dass sich das ganze noch in einem frühen Stadium befindet. Daher auch die Empfehlung es auf einer Testinstallation auszuprobieren. Die früher Versionsnummer ist wahrscheinlich auch einer der Gründer warum die bisherigen Bewertungen der Nutzer so durchwachsen sind: man hasst es oder man liebt es. 🙂

Bewertungen der Nutzer

Aktuelle Bewertungen des Plugins

Ich wollte mich nun selber überzeugen und habe das Plugin auf einer meiner Testinstallationen eingesetzt.

Nach der Aktivierung des Plugins hat man im Backend einen zusätzlichen Menüpunkt bestehend aus zwei Unterpunkten. Unter Demo findet man eine Demon­stration des Editors, was man damit machen und was die Absicht hinter dem ganzen ist.

Unter Neuer Beitrag kann man dann selber neuen Inhalt verfassen. Hier sieht man dann sehr schnell, dass jeder Block einzeln ansteuerbar ist. Man kann ihn separat bearbeiten, separat löschen und separat nach oben bzw. unten verschieben.

Die einzelnen Elemente können aus verschiedenartigen Inhalten bestehen. Das können Textblöcke, Bilder, Listen, Überschriften, Zitate, Galerien oder Embeds sein.

WordPress: einzelne Blöcke im Gutenberg

Jeden Block kann man separat verwalten und steuern

Das heißt, der momentane Entwicklungsstand bildet lediglich das ab, was man dem jetzigen visuellen und Texteditor kann, mit dem Zusatz, dass jeder Abschnitt für sich einzeln steuerbar ist. Wer jetzt die Möglichkeit erwartet hat, dass man u.a. mehrspaltige Texte eingeben kann oder die einzelnen Abschnitte nebeneinander positionieren kann, der wird beruhigt oder enttäuscht sein… je nach dem wie man selber zu den diversen Page Buildern steht. 🙂 Ob diese Funktionen dazu kommen werden bleibt abzuwarten.

Auf der GitHub-Seite findet man das Plugin auch und dort erfährt man auch, wie man sich an der Entwicklung beteiligen kann.

Und wie bereits oben erwähnt, meinen Screencast findet man auf YouTube, da kann man ganze in bewegten Bildern und in Farbe sehen.

1 Reaktion(en)

  1. Pingback: Page Builder: oft gefährlich, aber manchmal auch sinnvoll » perun.net

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