WordPress 5.1

Mit der kommenden WordPress-Version 5.1, die voraussichtlich noch im Februar erscheinen wird, kommen wieder einige nicht unerhebliche Änderungen auf die Nutzer zu.

PHP-Version & WordPress

Ab der nächsten WordPress-Version „überprüft“ WordPress die PHP-Version und meldet bei veralteten Versionen auf dem Dashboard, dass diese geupdatet werden muss.

Zunächst einmal richtet sich die Warnung an Installationen, deren PHP-Version < 5.6 ist. Mittelfristig werden aber auch Installationen mit höheren PHP-Versionen diesen Hinweis erhalten. Denn man möchte auf ein sichereres und perfomanteres Web hinarbeiten (Stichworte: Servehappy und Site Health).

In light of that, I’d like to propose that in April 2019, we bump the minimum PHP version requirement to be 5.6. Sites that choose to remain on 5.5 or below will still receive security updates and possibly bug fixes, but would not be able to upgrade to the latest major WordPress version until they upgraded to a supported version of PHP.

Make WordPress Core

Schon heute wird PHP 7.3 für eine WordPress-Installation empfohlen.

PHP-Version & Plugins

In diesem Zusammenhang wird neu auch angezeigt, ob man bzgl. der PHP-Version die Minimum-Anforderungen eines Plugins erfüllt. Andernfalls wird man nicht (mehr) in der Lage sein, dieses Plugin zu installieren.

Es wird also Zeit seine PHP-Version auf einen aktuellen Stand zu bringen. Aber aufgepasst, nach einem Update sollte man immer noch einmal seine Seite überprüfen, da es nicht selten zu Problemen durch veraltete Plugins und Themes kommt, die dann mit dieser neuen Version nicht mehr kompatibel sind. Meist lassen sich diese Probleme recht schnell beheben und man kann im Zweifelsfall auch wieder zur niedrigen PHP-Version wechseln.

Grundsätzlich ist es aber auf jeden Fall sinnvoll eine aktuelle PHP-Version zu nutzen. Zum einen erhalten alte PHP-Versionen keine Sicherheitsupdates mehr und zum anderen bedeutet eine neue PHP-Version oft beachtliche Performance-Fortschritte.

Wenn Ihr Probleme habt bei der Umstellung der PHP-Version, könnt Ihr uns gerne kontaktieren.

Neue Blöcke in Gutenberg 5.1

RSS

Der neue RSS-Block ermöglicht das Einfügen für RSS-Feeds in den Inhalte von Seiten oder Beiträgen.

Nach der Eingabe der Feed-URL kann man noch auswählen, ob zusätzlicher zu den Titeln auch der Autor, das Veröffentlichungsdatum und ein Auszug aus dem Inhalt dargestellt werden soll. Selbstverständlich kann man auch auswählen wie viele Elemente angezeigt werden sollen. Auch eine CSS-Klasse kann man diesem Block zuweisen.

RSS-Block für WordPress-Beiträge und -Seiten

Die Feed-Elemente können entweder als Liste oder als Raster angezeigt werden.

Amazon-Kindle

Mit dem Amazon-Kindle-Block hat man die Möglichkeit per URL Kindle-Bücher einzubinden.

Amazon-Kindle-Block

So wird dann automatisch das Cover des Buches dargestellt, es gibt einen Direktlink zu Amazon, die Möglichkeit den Link zu teilen oder aber auch sich die Leseprobe anzuschauen.

Es ist auch möglich hier einen Affiliate-Link einzufügen, allerdings keinen mit amazon.to gekürzten.

Fokus des Cover-Bildes

Das Cover-Bild ist zwar kein neuer Block, aber es wurde mit einer wichtigen Ergänzung ausgestattet. Man kann nun den Fokus-Punkt des Bildes festlegen.

Fokus-Punkt festlegen für den Cover-Bild-Block

Noch mehr Verbesserungen und Bug-Fixes sind hier beschrieben.

Gutenberg Phase 2

Wie schon immer angekündigt, war die Implementierung des Gutenberg-Editors in WordPress 5.0 erst der Anfang einer Entwicklung. Weiter geht es nun mit Phase 2 und dort gibt es auch schon einiges zum Gucken – allerdings noch nicht in WordPress 5.1.

So wird es in Zukunft mehr Widgets geben, die man als Block in einen Beitrag oder auf einer Seite einfügen kann. Konkret anschauen kann man sich schon die Widgets Suche und Schlagwörter-Wolke.

Es wird zudem daran gearbeitet auch das Navigationsmenü mit Hilfe von Blöcken zu gestalten.

Bildnachweis: CC0, Pixabay

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Geschrieben von Thordis

Thordis Bonfranchi-Simović arbeitet seit Januar 2004 mit WordPress.

  1. Ist der amazon kindle block dsgvo kompatibel? Oder geht die Besucher IP usw. an amazon?

    Antworten

    1. Die gleiche Frage ist mir auch spontan gekommen.
      Insgesamt sollte WordPress eigentlich den Anspruch haben, DSGVO-Plugins überflüssig zu machen, da ja viele Grundsätzliche Funktionen wie Gravatar oder Embed (Social Media) direkt von WordPress kommen. Da ja auch Gutenberg fest implementiert ist, würde ich es nur gut und richtig finden, wenn WordPress eine Möglichkeit schafft, eben alle Funktionen auch DSGVO-Konform möglich zu machen. Und da dies wahrscheinlich nicht funktionieren wird, ohne dass man direkt alles richtig macht, würde ich es viel besser finden, wenn WordPress eine anständige Verwaltung anbieten könnte. Also, Cookie Banner und Aktivieren/Deaktivieren von Gruppen-/Einzel-Cookie und eben auch automatische Sperrung von den Funktionen wenn die Nutzung/Cookies widersprochen wurden, sollte möglich sein. Und wenn sie dann sowieso schon die Struktur beinhalten, dann können sie vielleicht auch noch die Möglichkeit schaffen, auch Drittanbieter-Cookies, etc. zu verwalten.

      Antworten

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