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Spam von heuteblog.de

Jeder der mich kennt weiß das ich ein verständnissvoller Mensch bin, aber ich lasse mich auch nicht verarschen. Ich weiß nicht was Martin Konzcalla sich denkt, aber anscheinend hält er das versenden von unangeforderten Newsletter für eine ganz feine Sache. Gut, bei dem ersten Newsletter habe ich es noch durchgehen lassen und habe ihm eine Mail geschickt, dass ich an seinem Newsletter nicht interssiert sei und das ich mich für seinen Newsletter nie registriert habe. Erstens interessiert mich das Thema nicht und warum sollte ich in einem Weblog einen Newsletter abonnieren, wenn ich Bloglines mind. 10-15x am Tag abrufe.

Ich habe gedacht, mit meiner E-Mail hätte sich das Thema erledigt, aber Martin ist da einer anderen Meinung und schickte mir eben noch einen Newsletter … so nicht! Nicht mit dem Kommander. Hallo Herr Konzcalla, ich bekomme täglich genug Spam, bitte tragen Sie mich aus Ihrer Liste aus.

Die Gleiche Bitte und Aufforderung geht auch an die Herrschaften von Suchportal-Schweiz.ch. Auch hier habe ich mich nicht eingetragen und trotzdem werde ich mit Werbebotschaften beglückt und und mit solchen geistigen Perlen wie:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass dieses Mail kein Spaming ist, da Sie diese Info nur 1 mal erhalten. Ein Mail kann erst dann als SPAM bezeichnet werden, wenn das gleiche Mail unregelmässig und unaufgefordert an den Empfänger gesendet wird.

Das nenne ich doch mal kackendreist! Ein Spamer der mir die Definition von Spam diktiert. Jetzt fehlt nur noch das Alkoholiker die Eigenschaften eines Alkoholtests im Straßenverkehr bestimmen dürfen. Fakt ist, dass ich von dieser Adresse eine unangeforderte und unpersönliche Werbmail bekommen habe.

Ich habe es euch gesagt, eine diskrete Bitte und ich bringe interessante Werbelinks in die Kategorie "Input" unter. Aber wer der Meinung ist er könnte mich veräppeln, der hat sich geschnitten.

10 Reaktion(en)

  1. kiesow

    wenn ich mich nicht sehr täusche, dann fallen nach aktueller rechtsprechung sogar einmalige unerwünschte (werbe)mails unter den begriff "spam".
    in dem betreffenden fall – hab leider kein aktenzeichen dazu – wurde einen mail der art "jemand hat sich bei uns registriert und dazu diese mailadresse angegeben. falls dies sie waren, klicken sie bitte diesen link um die registrierung abzuschliessen, ansonsten ignorieren sie diese mail" wie sie halt bei den meisten foren, portalen, web2.0-anwendungen, etc üblich sind, als spam gewertet und der betreiber der webseite durfte zahlen.

  2. Boris

    Dann könnte man den Luden doch Spam zukommen lassen mit der leicht erweiterten nassforschen Anmache:

    "Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Spam, den wir ihnen jetzt zuschicken, kein Spam ist. Auch der Spam, den wir ihnen danach immer wieder zuschicken werden, ist jeweils eine einzelne E-Mail und demzufolge kein Spam."

    Wie du sagst: ziemlich dreist. Für wie blöde halten die einen eigentlich? 😆

  3. taz

    es ist definitiv in österreich und deutschland so, dass das EINMALIGE zusenden eines emails genügt. selbst die frage eines unternehmens, ob es mir werbebotschaften schicken darf ist bereits spam.

  4. Kossatsch

    Danke für den Hinweis auf das Schweizer Suchportal, das BTW einfach nur schlecht gemacht ist. Ich dachte schon, ich sei der Einzige, der von denen beglückt worden sei.

  5. marketing-blog.biz

    Mit dem Spassvogel vom heuteblog haben wir auch schon so unsere Erfahrungen gemacht. Der trackbackt auch gerne mal zusammenhanglos und möglichst alles, was ihm nützlich erscheint:

  6. Themenmixer

    Ich habe schon lange aufgehört den Spammern auch noch unter die Nase zu reiben, dass sie eine korrekte Emailadresse von mir haben.

    Mail im Postfach? -> Kenn ich nicht? -> TÖTE!
    Und wieder ein Eintrag mehr im Killfile ….

  7. Perun

    Hallo Themenmixer,

    es ist ja nicht so, dass ich nicht auch einen serverseitigen Filter habe wo ich neben diversen automatischen Filtern auch manuell Adressen einpflegen kann :).

  8. apollon

    Eine E-Mail-Adresse ist irgendwann Adressat von Spam-Attacken. Ich habe da jede Illusion verloren. Mit meinem Blog fang ich täglich hunderte von Spams ein. Ich habe aufgehört, mich darüber zu ärgern.

    Ich frage mich allerdings wirklich, wer von diesen Blödmännern eigentlich glaubt, dass diese Art der "Werbung" irgendeinen Nutzen hätte? Ist dieser Gedanke an sich schon naiv? Vermutlich ist er es.

    Man müsste sich mehr als bisher damit auseinandersetzen, wie man diesem Mist beikommen kann. Aber dabei wird man vermutlich schnell in philosophische Dimensionen abgleiten. Fördern viele von uns die "Spam-Kultur" nicht beispielsweise auch dadurch, dass wir Programme wie "Adsense" gern einsetzen?

Die Kommentare in diesem Beitrag sind geschlossen.

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