Hier ein interessante Information für Betreiber von Newslettern:

Das AG München (Urt. v. 30. 11. 2006 – 161 C 29330/06: PDF) hat klargestellt, dass das Double-Opt-In-Verfahren bei E-Mails geeignet und ausreichend ist, den unbefugten Eintrag von E-Mail-Adressen in einen Newsletters zu verhindern.

Mit Double-Opt-In bezeichnet man das Verfahren, dass man zuerst bei der Anmeldung die E-Mail-Adresse angibt, dann wird eine sog. Freischaltungs-Mail an die Adresse geschickt und erst wenn man die Mail beantwortet oder den Aktivierungslink in der E-Mail aufgerufen hat (je nach Verfahren unterschiedlich), dann bekommt man auch den Newsletter zugesendet.

Quelle: Kanzlei Dr. Bahr.

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Geschrieben von Vladimir

Vladimir Simović, arbeitet seit 2000 mit HTML & CSS und seit Januar 2004 mit WordPress. Im Laufe der Jahre hat er diverse Fachbücher und Fachartikel publiziert.

  1. AG München: Double-Opt-In-Anfragen sind kein Spam…

    Gerade habe ich folgende Zusammenfassung eines Urteils des AG München gelesen: AG München: Double-Opt-In-Verfahren bei E-Mails kein Spam. Darin wird aus einem Urteil wie folgt zitiert: Nach ganz überwiegender Auffassung in der Rechtsprechung, auch der…

  2. Dieses Urteil wird einem gewissen Freiherrn aber gar nicht gefallen. Wieder eine Einnahmequelle weniger … 😉

  3. Newsletter: nun auch rechtlich abgesegnet…

    Wir können aufatmen: Das sogenannte Double-Opt-In-Verfahren bei Newslettern ist kein Spam.
    Man glaubt ja nicht, mit was für einem Käse man sich als Betreiber einer Webseite beschäftigen muss. Nicht zuletzt auch mit den Vertretern de…

  4. Endlich mal ein Urteil was auch Newsletter-Versendern zu gute kommt.
    Aber wer weiss wie lange dieses Urteil Bestand haben wird, wenn ein OLG wieder das Gegenteil entscheidet. Leider wissen die Gerichte nicht immer, bzw. die rechte Hand was die linke tut.

  5. Andreas Versicherungen im Vergleich Freitag, 04. Mai 2007 am 17:37

    Schön zu wissen. Immer gut zu wissen, dass man sich auf der sicheren Seite befinet und keine separate Versicherung dafür abschließen muss.:smile:

  6. eigentlich ein absolut logisches urteil. aber bei der unwissenheit, die die meisten richter in sachen neue medien nur allzu oft ans tageslicht bringen, darf man sich schon dankbar zeigen, dass so entschieden wurde.

  7. Also da musst man sich schon etwas einfallen lassen, um dort Zugriff zu erhalten! 🙂

    Cheers!

    P.S.: Dein Buch „WordPress“ ist übrigens echt genial und hat mir sehr geholfen!

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