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Commodore bietet Netbooks an

Die etwas jüngeren unter uns werden mit dem Namen Commodore nicht viel anfangen können, aber allen die älter als 30 sind durfte die Marke bekannt sein, entweder aus Zeiten von C64 oder/und aus den Zeiten von Amiga. Feine Geräte waren das damals. Nun soll ab September bzw. Oktober in den deutschsprachigen Ländern ein Commodore-Netbook auf den Markt kommen. Weitere Infos dazu gibt es auf Neuerdings.com.

Bei den Massen an Presseerklärungen diverser Unternehmen, die Netbooks produzieren bzw. produzieren möchten und Berichten in diversen Quellen habe ich schon mittlerweile den Überblick verloren, welche Produkte bereits auf dem Markt sind, welche bald auf den Markt kommen und welche irgendwann zu kaufen sein werden. Von den Leistungen der einzelner Geräte ganz zu schweigen.

Deswegen überlege ich mir, mich in diesem Fall an der Marke Commodore zu orientieren und abzuwarten wie sich das Ganze entwickelt bevor ich mich entscheide mir ein Netbook zuzulegen.

9 Reaktion(en)

  1. drumba

    Das Commodore nur den Ü30igern was sagt, wage ich zu bezweifeln, auch meiner Einer (85er Jahrgang) kennt Commodore und weiß was damit anzufangen. Aber das Commodore jetzt auch Netbooks herstellen will, kann ich echt kaum glauben. 😯

  2. Matthias Mauch

    Eigentlich schade, das Commodore Amiga den Einstieg in die Computer Welt verloren hat. Meinen Amiga 3000 TT mit Kickrom 3.1 habe ich erst letztes Jahr aufgegeben ( bin Ü30, aber U100 😀 ).

    Zurück zum Thema Netbooks. Dieses Jahr hatte ich einen Asus eeePC in den Fingern. WLAN, USB und "schlappe" 4GB Flashdisk. Whow, wenn man WindowsXP Service Pack 3 installiert, hat man nur noch 1,2 GB davon frei, wozu ein zusätzliches externes USB DVD-Laufwerk notwendig ist, inklusive einer zweiten Stromversorgung für längeren Einsatz. An eine Installaltion mit vollwertigem Office (MS Office/OpenOffice) ist danach nicht mehr zu denken, ebenso an Bildbearbeitung oder um einfach Fotos von Digitalkameras zu betrachten.

    Im Web, zum Beispiel Blogs oder News zu lesen, ist das Netbook nicht zu gebrauchen. Man ist ständig am Scrollen, was den Lesefluss sehr beinträchtigt, selbst bei maximalen 800×480. Auch die neuen Netbooks, etwas größer dimensioniert, sind bessere PDAs, aber im Dauereinsatz einfach nur hinderlich.

  3. mike

    2 einhalb Sachen dazu:
    Commodore ist irgendeine 08/15-Firma, die vor ein paar Jahren den Namen gekauft hat, und damit E-Müll und Kaffeetassen verkauft. Mit der Innovation von Commodore hat das nichts als den Namen gemein.
    Ein C= auf einem Note/Netbook macht sicher ein tolles Gefühl, ist aber in etwa so innovativ und bahnbrechend wie einen angebissenen Apfel auf dem Selben (ok, letzteres kostet bei gleicher Ausstattung einen Tausender mehr)

    Matthias Mauch:
    Für Ottonormalverbraucher passen Deine Einwände, wenn man ein wenig genauer hinschaut, redest Du schlicht Blech. Mein SP3 auf auf einem Notebook nimmt keine knappe 3 Gig ein, sondern weniger als 1 (Also nicht das SP allein, sondern das komplette Win).
    800px sind bei "Netbooks" – zum Glück – die Ausnahme und 1024px sind absolut ausreichend.
    P.s. Auf meinem ehemaligen Hauptrechner hatte ich die letzten 6 Jahre 20 Gig Platte, da waren 2 Betriebssysteme drauf, alle Programme, die man so braucht und noch einen ganzen Haufen dazu incl. Mp3 für zig Stunden. Da waren 10 Gig frei 😯

  4. Matthias Mauch

    mike schrieb:
    … redest Du schlicht Blech…

    Eh? Meinst du ein Netbook (zum Beispiel Asus eeePC) oder ein Notebook?

    Klar kann man WindowsXP abspecken und extrem verkleinern, aber das war ein WindowsXP Professional mit SP2, worüber zum Abschluss SP3 installiert wurde (SP3 bietet keine Möglichkeit die Sicherung während des Setup-Vorganges abzuschalten, man kann es später manuell zu löschen, was zum Austesten nicht gemacht wurde). Abspecken ist auf "nicht eigenen" PCs, Netbooks, PDAs, Notebooks oder Servern nicht immer empfehlenswert.

  5. mike

    Matthias, ich seh da keinen sonderlich grossen Unterschied zwischen NET und NOTE, ausser in der Grösse.
    Was das Abspecken/ Empfehlenswert betrifft, so kann ich Dir auch da wieder nur ein halbes Ack geben, entweder ich habe so ein Netbook privat (was wohl Standard sein wird) oder mein Admin kümmert sich darum. In beiden Fällen werden die beteiligten Parteien bestrebt sein, dafür zu sorgen, dass man mit dem Gerät vernünftig arbeiten kann.
    Wenn der Admin in der Firma zu blöd ist, da was zu reissen, dann gibt’s 2 Möglichkeiten: anderer Admin oder grössere Platte -> Problem behoben.
    Ein anderes ziehendes Beispiel für Deinen Einwurf fällt mir nicht ein.

  6. Perun

    @Matthias (#2),

    falls ich mir ein Netbook zulegen sollte dann nur für wenige Anwendungsfälle: Unterwegs E-Mails abrufen und evtl. beantworten, kurz mal recherchieren, kurze Blog-Beiträge verfassen, unterwegs PDFs lesen und als Werkzeug um Vorträge zu halten. Dafür muss das Netbook halt so klein wie möglich sein und die gängigen Laptops sind dafür zu groß und die Smartphones zu klein und zu teuer.

  7. Pingback: Wochenrückblink 36/08

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