Für die erfahrenen Nutzer von Google Reader ist es ein alter Hut, aber für die Neulinge und die zukünftigen Neulinge könnte es eine interessante Sache sein … denke ich zumindest. 🙂

Unter jedem Feed-Beitrag im Google Reader wird eine Leiste eingeblendet in der man z. B. die Tags bearbeiten kann, den Beitrag als permanent, ungelesen oder als wichtig markieren kann. Darüber hinaus kann man den Beitrag auch empfehlen, siehe folgende Abbildung:

Bearbeitungsleiste unter jedem Beitrag

Bearbeitungsleiste unter jedem Beitrag

Dieser empfohlene Beitrag wird dann als „Empfehlung“ an die „Freunde“ gesendet und wer diese Freunde sind kann man in den „Freigabeeinstellungen“ festlegen. Doch das ist nicht alles. Man hat die Möglichkeit, die Empfehlungen auch im Weblog bzw. Website einzubinden.

Dafür bietet Google zum einen ein Tool an, der eine Javascript-Lösung anbietet um die Empfehlungen auf seiner Website einzubinden:

Tool zum Erstellen des Empfehlungs-Widgets

Tool zum Erstellen des Empfehlungs-Widgets

Und so schauen die Empfehlungen aus wenn man es innerhalb eines Beitrages einbindet. Ich habe mich für eines der sieben vorgefertigten Designs entschieden:

Man kann sich natürlich auch eine unformatierte Liste („kein Farbschema“) generieren lassen, die sich dann dem Layout der Website anpasst. Zudem werden den einzelnen Elementen Klassenattribute zugewiesen, so dass man dann via CSS Einfluss auf die Gestaltung nehmen kann.

Empfehlungen als Newsfeed

Selbstverständlich kann man anderseits die Empfehlungen auch ganz „klassisch“ im Weblog einbinden, da von den Empfehlungen auch ein Atom-Feed erstellt wird. Hier kann man dann als WordPress-Nutzer den Feed der Empfehlungen auch als Widget einbinden oder z. B. über TwitterFeed die Empfehlungen an Twitter schicken.

Alles in allem kann die Empfehlungsfunktion von Google Reader eine interessantes Alternativtool fürs Microblogging sein.

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Geschrieben von Vladimir

Vladimir Simović, arbeitet seit 2000 mit HTML & CSS und seit Januar 2004 mit WordPress. Im Laufe der Jahre hat er diverse Fachbücher und Fachartikel publiziert.

  1. Das ist eine schöne Alternative zu den Asides – und spart Arbeit 🙂

    Es gibt ein ganz praktisches Plugin (Shared Items Post), das mit verschiedenen Parametern regelmäßig (täglich, wochentlich, monatlich) einen Blogbeitrag mit den Empfehlungen erstellt – inkl. Kommentar (falls vorhanden). Habe das bei mir eingebaut und bin sehr zufrieden.
    War ein Tipp von Caschy

  2. Alternativ kann man diese Empfehlungen sehr schon in sein Layout einbinden, denn die Empfehlungen stehen als Feed bereit und so kann man sie bspw. in den Sidebar des Blog einbinden. Ich mache das aktuell per Plugin RSSImport.

  3. Hi Frank,

    auf die Feed-Ausgabe habe ich am Ende des Beitrages auch hingewiesen:

    Selbstverständlich kann man anderseits die Empfehlungen auch ganz „klassisch“ im Weblog einbinden, da von den Empfehlungen auch ein Atom-Feed erstellt wird. Hier kann man dann als WordPress-Nutzer den Feed der Empfehlungen auch als Widget einbinden oder z. B. über TwitterFeed die Empfehlungen an Twitter schicken.

  4. Ich finde das vor allen Dingen eine schöne Alternative zur Blogroll.

  5. Alternative zur Blogroll… gefällt mir 🙂

    Ich nutze das WP-Plugin „Shared Items Post“ und erzeuge damit regelmäßig ein Blogpost mit meinen Empfehlungen. Anfangs täglich, inzwischen auf wöchentlich umgestellt.

  6. Hola, wollte mal nachfragen, wo mein Kommentar von heute morgen abgeblieben ist: waren 2 Links drin mit Hinweis auf ein Plugin, das die Shared Items in einen Beitrag verpackt.

  7. @julia49,

    Akismet hatte Hunger und hatte deinen und den Kommentar von Markus aufgegessen. 😕

  8. @Perun: übersehen 😉
    Es ist in jedem Fall ein Mehrwert, auch wenn man innerhalb des G*Reader ja recht schön die Empfehlungen tauschen kann.

  9. Vielen Dank für die Tipps! Bin vorige Woche von meinen lokalen Feedreadern auch auf Google umgestiegen und überleg jetzt glatt, ob ich die Empfehlungen auch einbinde 🙂

  10. […] wie um Design, Downloadtipps oder vielleicht mal was ganz anderes. Ich hoffe, es gefällt! Dank an Perun für den […]

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