Ich habe da eine Frage an die Macianer unter meinen Lesern. Gibt es bzw. wie heißt das Bordtool auf dem Mac OS X um Code-Dateien (.php, .htaccess) zu erstellen bzw. zu bearbeiten. Also das Gegenstück zu Notepad auf Windows.

Der Hintergrund ist folgender. Wir haben in unserem WordPress-Workshop zwei Teilnehmer die Mac haben und die üblichen Verdächtigen – PSPad oder Notepad++ – aus der Freeware bzw. OpenSource-Szene gibt es nicht für Mac und ich weiß nicht welche Bordmittel zur Verfügung stehen um die wp-config.php zu bearbeiten und eine leere .htaccess-Datei zu erstellen.

Bitte ich die Mac-Teilnehmer eine leere .htaccess-Datei zu erstellen, dann beinhaltet diese folgenden Inhalt:

{\rtf1\mac\ansicpg10000\cocoartf824\cocoasubrtf480
{\fonttbl}
{\colortbl;\red255\green255\blue255;}
\paperw11904\paperh16838\margl1440\margr1440\vieww12000\viewh11200\viewkind0
} 

Mir scheint es so als ob eine Textverarbeitung dazwischen funkt und die grundlegenden Meta-Infos anlegt. Wie kann man das abstellen?

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Geschrieben von Vladimir

Vladimir Simović, arbeitet seit 2000 mit HTML & CSS und seit Januar 2004 mit WordPress. Im Laufe der Jahre hat er diverse Fachbücher und Fachartikel publiziert.

  1. Hi,

    Nimm dafür einfach Textwrangler. Ist Freeware und ist ideal zum bearbeiten von Text, HTML oder PHP Dateien.

  2. TextEdit, der mitgelieferte Texteditor unter Mac OS X, speichert Dateien standardmäßig im Rich-Text-Format (RTF). Unter „Einstellungen“ kann man das jedoch auf „plain text“ umstellen. Dann sollte es klappen.

  3. Ich benutze Smultron zum editieren, ansonsten würde ich es auch mit dem Texteditor versuchen und das Speicherformat einfach ändern. 😉

  4. Hi,

    ich nutze Komodo Edit. Hierfür gibts auch schon diverse Add-Ons.

    Man kann auch das Terminal benutzen, siehe
    http://www.sonoya.com/tip-versteckte-dateien-unter-mac-os-tiger-sichtbar-machen.html

    Ich nutze das als Automator-Skript, welches man hier runterladen kann:
    http://www.macwelt.de/forum/showthread.php?p=3900549
    (Beitrag von xanu)
    Das muss man dann nur doppelklicken.

  5. Terminal / Skript natürlich nur für Sichtbarmachen von .htaccess nötig.

    Gibt auch noch TinkerTool

  6. Falls Textwrangler, so müsste man aufpassen, dass der Zeichensatz auf Windows Latin 1 (ISO 8859-1) oder UTF-8 — je nach charset auf der Seite — umgestellt wird. Standard ist nämlich Western Mac OS Roman, was ganz schön viel kaputt machen kann, besonders in XML Daten! Mir ist es sogar schon öfter passiert, dass eine UTF-8 Datei wieder als Mac OS Roman abgespeichert wurde. Bei Smultron passiert das nicht!

  7. Peinlich.

    Für die Teilnehmer. Wie soll so jemand ein ständig undicht werdendes System wie WordPress flicken?

    Für den Workshop. Was ist das denn für ein Kundenkreis?

    Für den Poster. Kein grundlegendes Gespür für die Anwendung von einfachster Software.

    1. @Nils,

      Thema verfehlt, sechs, setzen.

  8. Wie andere schon sagten, Textedit(ist mit bei), Textwrangler(kostenlos) oder gerne mal im Terminal $ touch .htaccess

  9. ich arbeite am mac mit smultron (freeware), das sehr zuverlässig ist.

  10. Wie siehts denn sonst mit vim aus? Open-Source und auf allen Plattformen verfügbar.

  11. Kann Smultron nur empfehlen, entspricht vom Umfang her N++

  12. Wie schon einige meiner Vorredner…Smultron!

    1. Freeware
    2. Funktioniert einwandfrei!

  13. Wenn es rein um die Frage geht wie man eine gemeinsame Basis schafft mit der alle arbeiten, würde ich es mit Google Docs oder vergleichbaren Webservices versuchen. Zum einen hat dann jeder Workshop-Teilnehmer die gleiche Oberfläche vor der Nase. Zum anderen kann man vorbereitete Dokumente (z.B. Vorlagen) recht einfach mit den anderen Teilen. Auch ein „Herr Lehrer, ich hab da ein Problem“ endet nicht in endlose Rennerei zu den Teilnehmer um sich das Ergebnis anzuschauen, sondern lässt sich recht einfach Sharen&Anschauen.

    Für die spätere Arbeit muss sich halt jeder das suchen, was am besten zu ihm passt.

  14. So wie Alexandra schon meinte, wenn sie TextEdit benutzen (das ist das Bordmittel unter OS X) dann muessen sie darafu achten, dass sie die Datei als Plain-Text speichern.

    Kann man meines Wissens nach direkt beim Speichern einstellen, oder es gibt auch einen Menue-Befehl dafuer.

    In den Einstellungen von TextEdit kann man das auch standardmaessig aktivieren.

    Greetings

  15. Wie wäre es mit der „Unix-Variante“: Das Terminal (unter Dienstprogramme) als Bordmittel für leere .htaccess-Dateien:

    Mit cd ins entsprechende Verzeichnis wechseln und die Datei erstellen mit touch .htaccess. Diese lässt sich dann mit ls -h .htaccess schön anzeigen (versteckte Dateien sind mit dem Finder etwas schwierig zu finden). cat .htaccess zeigt die veränderten Inhalte nach WordPress-Installation.

    Zur Überarbeitung der wp-config.php kann man TextEdit durchaus verwenden. Einfach PHP-Datei öffnen, editieren, speichern. Oder man nimmt Textmate, Coda, … Es ist nicht strafbar, für gute Software Geld auszugeben. 😉

    Bego

  16. – absolutes Nonplusultra ist BBEdit, kostet aber.
    – TextWrangler ist die zugehörige Low- bzw. Non-Budget-Variante
    – Smultron wird meines Wissens derzeit nicht weiter entwickelt und im letzten Stable Release nicht mit Snow Leopard kompatibel (gibt aber eine nicht lokalisierte Beta, die mit SL geht)
    – ansonsten gilt das, was meine vorredner zu TextEdit sagen

  17. Naja, aber irgendwie muss ich Nils da schon ein wenig rechtgeben. Wenn man einen WordPress-Webentwicklungs-Workshop anbietet und nicht weiss wie man auf einem *nix-System (in dem Fall BSD-Basis) eine Datei anlegt bzw. bearbeitet , dann ist das schon ein bisschen peinlich. touch .htaccess und vi/vim .htaccess sollte einem bis dato schon mindestens einmal über den Weg gelaufen sein…

    Ansonsten: Textmate.

    1. @Stefen,

      bitte zuerst Lesen, dann nachdenken und dann schreiben. Das ist die richtige Reihenfolge.

      Ich habe keine Probs auf einem *nix-System eine .htaccess-Datei zu erstellen und zu bearbeiten, aber da ich kein Mac habe kann ich nicht nachvollziehen welche Probleme der eine oder andere Mac-Newbie in Zusammenhang mit speziellen Mac-Tools hat. Eine Ferndiagnose ist immer schwer.

      Das einzige was hier wirklich peinlich ist, ist der Mangel an sozialer Kompetenz bei dir und bei deinem Kumpel Nils.

  18. Mit Bordmitteln kommt nur Textedit in Frage, siehe Kommentar 2 und 15.

    Ich benutze noch recht gerne vi (gvim), den hab ich im Dock liegen und ziehe meine Dateien da einfach drauf.

  19. Ich schliesse mich Martin an, entweder Textedit für Terminalmeider. Ansonsten ist der beste Editor ever VIM immer dabei und perfekt für solche Arbeiten geeignet.

  20. @Oliver, Martin
    Sicher kann man VIM als Editor verwenden. Ob ich das aber ausgerechnet in einem WP-Workshop einsetzen würde? Da ginge mir zu viel Zeit für die VIM-Einführung drauf.

    Bego

  21. @Bego
    Für Peruns Einsatzbereich war ganz klar die Vorgabe „wie heisst das Bordtool“, und da ist Textedit die einzig mögliche Antwort.
    Vi ist dagegen nur eine meiner persönlichen vorlieben, die aber erstens installiert werden muss, und zweitens scheidet sich das Linux-Lager in zwei Hälften. Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn.
    :mrgreen:

  22. @Martin
    Ups, ich dachte, Vim ist bei OS X standardmäßig installiert? Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ich das selbständig installiert habe.

    In einem Punkt stimme ich Dir aber zu: Ich hasse das Teil … 😈

    Bego

  23. Ich liebe VI-M und ja es ist standardmässig dabei. Aber ich sehe auch ein, dass es in deinem Fall Fehl am Platze wäre. Du wolltest aber unsere Meinung hören. 😉

    Es hat aber natürlich schon Sinn auf VIM hinzuweisen, findet man diesen Editor auf fast allen virtuellen Servern mit Linux, auf dem ja dann höchstwahrscheinlich das WordPress läuft. Kann also nicht schaden es zu wissen, um im Notfall schnell mal Hand anzulegen zu können auch direkt auf der Konsole. Man muss ja kein VI Profi sein.

  24. Wenns nicht unbedingt ein OnBoard Tool sein muss, dann stimme auch ich für Smultron.

    TextEdit geht zwar, finde ich aber relativ unpraktisch, gerade für Neulinge, da man keinerlei Code-Highlighting erwarten darf. Wer schon ewig programmiert, dem kann das egal sein. Aber gerade für Neulinge ist so etwas schon sehr hilfreich denke ich. Da fällt einfach viel schneller auf, wenn ein Element nicht geschlossen ist, und es sorgt für mehr Übersichtlichkeit.

    Smultron entspricht vom Umfang her wirklich Notepad++ (was unter Windows ja auch nicht OnBoard ist). Und auch unter SnowLeopard hatte ich da absolut keine Problme mit … 🙂

  25. Hallo

    Ich arbeite seit einigen Jahren mit SubEthaEdit.

    Geniales Tool und ist auch für die Konvertierung verschiedener Zeichensatzformate meine erste Wahl.

    Greez

  26. Ich nutze eigenlich die meiste Zeit den Editor von Coda und mit Hilfe einiger PlugIns zum Aufräumen des Codes oder zum Umwandeln von Entities ist es mein Editor der Stunde.

    Werde mir aber auch mal andere, hier vorgeschlagene Programme ansehen.

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