Auf „Selbst und Ständig“ gibt es eine vierteilige Artikelreihe zum Thema Honorare kalkulieren und am Markt durchsetzen. Diese Artikel und den Artikel von akademie.de realistische Stundensätze berechnen würde ich jedem empfehlen, der entweder nicht lange selbständig ist oder wer vor hat sich selbständig zu machen.

Vor allem am Anfang bzw. in der Vorbereitungsphase hat man falsche Vorstellung welche Stundensätze man braucht um als Selbständiger sein Lebensunterhalt zu sichern. Auch wenn man am Anfang nicht den Fehler macht um das ausgezahlte Honorar mit dem netto Gewinn zu verwechslen und auch wenn man die Einkommenssteuer in der Kalkulation berücksichtigt so gibt es dennoch Sachen die man vergisst oder unterschätzt.

Ein Freelancer (Selbständiger bzw. freier Mitarbeiter) ist nie zu 100% produktiv tätig. Auch wenn man viel zu tun hat so gibt es dennoch einiges worauf die Zeit draufgeht und was man in seiner Kalkulation berücksichtigen muss: Fortbildung, Recherche, Buchführung, Urlaub, evtl. Krankheit, Aquise etc.

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Geschrieben von Vladimir

Vladimir Simović, arbeitet seit 2000 mit HTML & CSS und seit Januar 2004 mit WordPress. Im Laufe der Jahre hat er diverse Fachbücher und Fachartikel publiziert.

  1. Danke für den Tipp! An ein paar Sachen hätte ich tatsächlich nicht so direkt gedacht. Die Artikel sind auch Hilfreich wenn man nicht direkt auf Honorar Arbeiten will sondern auch wirklich selbstständig etwas plant.

  2. Das Thema ist ja immer wieder mal im Focus – und zwar ganz zu Recht.

    Eigentlich müßten Links zu solchen Informationen als Signatur unter jeder email angebracht werden – für Kunden, aber auch für Kollegen. 😉

    Gerade von Neu- und QuereinsteigerInnen in der Web-Branche werden zu häufig Web-Projekte zu Honoraren um die 250 EUR angefertigt.

    Egal, wie groß die Kundenprojekte im Endeffekt sind – wir alle wissen, wie viel Zeit allein in Layout/Design, css und html zu investieren ist, bis ein Projekt „in die Produktion“ geht.

    Selbst für Webauftritte, die weder sinnvolle Strukturen und ein ordentliches MarkUp, noch ein notwendiges Maß an Accessibility aufweisen, ist dieser Preis völlig unakzeptabel.

    Abgesehen von der allzu häufig anzutreffenden Minderqualität solcher low budget Projekte macht diese Preisgestaltung nicht nur den betreffenden web worker arm, sondern schadet auch allen denjenigen, die gewillt (und gezwungen) sind, ihre Arbeiten in hoher Qualität und zu realistischen Preisen zu verkaufen.

    Danke Vladimir, dass Du auf dieses Problem hingewiesen hast, welches natürlich nicht nur unsere Brance betrifft.

  3. danke für die sehr informativen links!

  4. Für diejenigen, die in der Werbe-Branche arbeiten, könnte die umfangreiche Übersicht neutraler Honorar-Empfehlungen auf meiner Seite http://www.adthink.de/kosten hilfreich sein, die lt. der Allianz deutscher Designer (AGD) e.V. „… die wahrscheinlich umfangreichste Übersicht im Internet …“ ist.

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