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Kamera kaufen ist günstiger

Im Endeffekt ist es günstiger sich beim Fachhändler um die Ecke eine günstige Kamera zu kaufen und darauf los zu knipsen. Anschließend kann man sich Gimp und/oder Paint.net herunterladen (es muss nicht immer Photoshop sein) und dann im nächsten Schritt die unzähligen kostenlosen Tutorials studieren und die Fachbücher lesen. Zu Not kann man dann auch noch einen Kurs belegen, z.B. bei der VHS.

Das ist alles auf jeden Fall günstiger als in manchen Fällen, die Bildersuche von Google zu bemühen und vermeintlich freie Bilder von diversen Lebensmitteln zu nutzen. Ein angenehmen Nebeneffekt hat das auch: man unterstützt den örtlichen Fachhändler, den Buchautor, den Betreiber der Website mit kostenlosen Tutorials und die VHS. Das ist auf jeden Fall besser als das Geld an einen "Fotografen" und dem seinem Anwalt zu verschenken.

Wovon rede ich? Ich rede hiervon: Abzocke im Internet: Teure Informationsfallen. Eine Reportage von Plusminus (ARD).

15 Reaktion(en)

  1. Boris

    Im Grunde hat doch inzwischen sowieso fast jeder eine Digiknipse, das sollte also kein Problem darstellen. Ich befürchte aber (und kenne da so ein paar »Kandidaten«), dass der gesamte Weg von der Speicherkarte bis zum bearbeiteten Bild auf einer Website für viele Hobbyfotografen eine unüberwindliche Blackbox darstellt.

    Und ich befürchte noch viel mehr, dass viele ein gutes Fachbuch oder gar einen Kurs (wie? Schule??) für völlig außerhalb ihres Lebenshorizontes halten.

    Es ist doch soo viel einfacher, nach guten Bildern zu – wie heißt das immer? – »gugeln«.

    Ich weiß, ich bin ein unverbesserlicher Pessimist 😕

  2. ente1

    oh ,man das haut mich ja echt von den socken.klar Urheberrcht is ja richtig,aber man kanns ja auch übertreiben.
    Also ich denke mal da´so ca. 80% der Internet User mindestens einmal ein Bild von Google kopiert hat.Vor allem für Forenbetreiber ist es ja hart,jeden Beitrag anzuschauen und zu prüfen ob ein gepostetes Bild urheberrechtlich geschützt ist.

    Für mich war es doch lehrreich und werde bei der nächsten Suche nach einem Bild auf keinem Fall mehr diesen Weg einschlagen.

    Vielen Dank für diesen Beitrag.

  3. gop

    Naja, ich habe so eine Sache auch schon von der anderen Seite aus erlebt. Ich bin Hobbyfotograf und mache von Zeit zu Zeit mal ein Bild für Wikipedia. So weit so gut. Eines Tages gehe ich durch einen Buchladen und sehe eines meiner Bilder formatfüllend auf dem Cover eines Buches. In diesem Fall war es legal, aber man bekommt dabei leicht das Gefühl dafür, wie es sich anfühlt, wenn seine Bilder ohne Absprache kopiert werden.

  4. Pingback: Wenn’s denn ein Photo sein muss: Anwaltskosten vermeiden! | Amys Welt

  5. ignoramus

    In einer komplexer werdenden Welt steigen halt die Anforderungen an die Allgemeinbildung. Heute sollte jeder wissen, dass es sowas wie das Recht des Urhebers gibt. Man kann sich nicht einfach das Werk anderer aneignen und für eigene Zwecke verwenden. Natürlich sind die rechtlichen Sanktionen derzeit recht ausufernd; aber vom Grundsatz her meiner Ansicht nach richtig.

    Möchte man ein Freies Bild, sucht man nicht bei Google, sondern einer dieser Sammlungen Freier Bilder.

    Und zu dem Kollegen, der Photos für die Wikipedia gemacht hat und dann sein Photo verwerteter Weise auf einem Buch fand, kann ich nur sagen: wer lesen kann ist klar im Vorteil! Wenn man Bilder in die Wikipedia einstellt, wird das Bild unter eine Freie Lizenz gestellt. Und das heißt nunmal, dass man sein Bild frei gibt. Wenn man aber einfach immer auf "weiter" klickt – wie es heute so verbreitet ist – dann wundert man sich natürlich später ggf.

    Tja, eine komplexe Welt erfordert ein Mindestmaß an Umsicht – Achtsamkeit sozusagen. Grundsätzlich wird meiner Ansicht nach nichts Unmögliches verlagt. Natürlich läuft in Einzelfällen vieles schief. So ist das Leben.

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  7. Pingback: Sahanya » Lecker - Photoshop, Bücher, Filme …

  8. ralphs

    Wenn das Internet so "komplex" wäre wie das Leben, tja, dann würde es keiner nutzen und mancher Geldgierer muesste in die Röhre schauen. 😉

    Copyright, wenn es kommerzielle Interessen schützt, kann von mir aus im Kapitalismus als ewiges Gesetz festgelegt sein (mit welchen Grenzen, ist wohl noch nicht ausdiskutiert ;-), das rechtfertigt aber noch lange nicht, unbedarfte, privat handelnde User, die das Recht auf eine gewisse Erfahrungszeit im Internet geniessen sollten (wie jeder von uns), in dieser Weise zur Kasse zu zwingen.

    Zudem zeigt der Fall des Forenbetreibers, dass wir dringend mehr rechtlichen Schutz für Leute brauchen, die mit ihrem privaten Engagement die Kommunikationsmaschine Internet jenseits der verdummenden Kommerzialisierung in Gang halten. Das ist der springenden Punkt!

  9. Pingback: quergestreift und großkariert

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  11. SuMu

    Man kann sich auch zusätzlich freigestellte Fotos kaufen, sehr gute, gibt es z.B. von Hemera, ist immer noch viel billiger als sich eine Abmahnung zuzuziehen!

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