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Kindle verkauft sich anscheinend wie geschnitten Brot

Amazon Kindle mit deutscher Menüführung In der aktuellen Pressemeldung, die heute vormittag mein Posteingang erreicht hat, war zu lesen, dass der neue Kindle mit deutscher Menüführung, dass am meisten verkaufte Gerät auf Amazon.de ist.

Diese Aussage bezieht sich auf den Zeitraum von 01. November bis jetzt … also der Weihnachtssaison.

Verwunderlich ist das schon, weil ich doch das Gefühl hatte und auch noch habe, dass hier zu Lande die E-Books immer noch nicht eine richtige Akzeptanz gefunden haben. Aber anscheinend hat Amazon mit dem abgespeckten Kindle für 99 Euro den richtigen Nerv getroffen.

Interessant finde ich folgende Meldung und ich denke, dass wird die Verlage freuen:

Deutsche Kunden, die auf dem Kindle lesen, kaufen dreimal so viele digitale und gedruckte Bücher wie zu der Zeit, als sie noch keinen Kindle besaßen.

Das deckt sich mit meiner Beobachtung: ich lese viel mehr als vor dem Kauf des Kindle. Die Frage wird natürlich bleiben, wie viele von den neuen Kindle-Besitzern auch über längere Zeit bei dem neuen Mdium dabei bleiben werden.

9 Reaktion(en)

  1. Mathias

    Ich glaube dennoch nicht an den Kindle. Wenn ich ein Buch lesen möchte, dann möchte ich Papier in der Hand halten, mit einem schönen Einband und tollen Illustrationen.

    Der deutsche Kindle kann zu wenig. Wäre es das Tablett aus den USA, sähe es vllt anders aus…

    1. Perun

      @Matthias,

      der Vergleich zwischen einem E-Book-Reader und einem Tablet, ist wie wenn man ein Fahrrad und LKW vergleichen würde. Kindle ist zum Lesen von Bücher da, hat eine gestochen scharfe Schrift und der Akku reicht locker 3+ Wochen. Tablet kann viel mehr, Bildschirm ist nicht so toll und der Akku ist bei intensiver Nutzung innerhalb eines Tages leer.

      Wenn ich ein Buch lesen möchte, dann möchte ich Papier in der Hand halten, mit einem schönen Einband und tollen Illustrationen.

      Deiner Aussage entnehme ich das du weder Taschenbücher noch Paperbacks sondern nur Hardcover liest?

  2. Mathias

    Dass der Vergleich Kindle vs Tablett hinkt stimmt natürlich. Der Kindle kann mir für ein Gerät, dass 99€ kostet zu wenig. Da ist die Weltbild Tablett Version deutlich besser. Ich würde aber auch für ein Tablett keine 4 oder 500 Euro hinlegen. Ich kann mit Tabletts nicht so sehr viel anfangen…

    Bücher lese ich natürlich gern als Hardcover, aber auch nicht ausschließlich. Aber mir ist Papier eben lieber… Warum kann ich nicht genau begründen… Vielleicht weil ich eh schon den ganzen Tag am Rechner lese und arbeite.

    Ich gebe aber auch zu, dass ich noch keinen Kindle in den Fingern hatte. Wer weiß, vllt legt man mir eins vor und ich bin fasziniert. Ich weiß es nicht.

  3. jan

    Meine Frau hat sich jetzt auch einen Kindle gekauft (99 € Version). Auf den ersten Blick geiles, scharfes Display. Ich muss erstmal einen Lesetest machen, um mir eine richtige Meinung zu machen. Da ich super viel auf dem iPad lese, bin ich spontan von dem sehr kleinen Display abgetörnt. Auch typografisch (Blocksatz, Flattersatz) ist da noch sehr viel Entwicklungsspielraum. Wie sieht es dort bei dem Kindle eigentlich aus? Welche Schriften stehen den Entwicklern zur Verfügung?

    Wenn meine Frau den Kindle frei gibt, werde ich ein Buch über jQuery lesen … mal gucken, ob es gegen das iPad ankommt (Farbe, direkte Links zur Websites möglich, Video-Beispiele etc.)

  4. Peter Müller

    Der Kindle ist ein LESEgerät, und sonst nichts. Ich habe das Ding genau dazu gekauft, und der erste Eindruck ist echt gut. Leicht, klein und sehr gut lesbar. Aber vergleicht es doch nicht andauernd mit irgendwelchen Pads oder sonstigen sanitären Artikeln 😉

  5. Moritz

    Bücher sind gerade in unsere mobilen Welt aber einfach zu unbequem bzw. zu schwer. Mit einem e-reader hast du eine ganze Bibliothek jederzeit dabei – das schlägt mMn so schnell nichts. Daher kann ich das gut verstehen, dass die Beliebtheit auch in Deutschland stetig zunimmt.

  6. jan

    @ Peter Müller
    Tja, das iPad ist tatsächlich für mich ein LESEgerät 🙂 Und gerade beim LESEN bin ich es tatsächlich gewohnt, schnell zum Beispiel bei WIKI und Co vorbei zu surfen …

  7. R.

    Hallo,
    ich bin gerade durch Zufall auf deiner Seite gelandet und würde auch gerne was schreiben, auch wenn der Artikel schon etwas her ist.

    Ich bin auch immer gegen E-Books gewesen, auch weil ich Papier in den Händen halten wollte, etc… , was bei mir allerdings auch daran liegt, dass ich aus einer Buchhändlerfamilie komme. Nun gut, kurz gesagt, ich habe auch einen zu Weihnachten bekommen, bzw. mit gewünscht. Wollte es aber zuerst haben um meine Uni-Sachen darauf zu lesen ohne, dass ich immer einen riesigen Reader mitnehmen muss. Und ich muss sagen, ich bin sehr angetan, wobei ich auch den Vorteil hatte, dass ich an der Quelle sitze und ihn mir bei meinen Kollegen für ein WE ausleigen konnte. Ich muss saggen, dass es tatsächlich Bücher gibt, die ich wirklich gerne auf dem Kindle lese und auch bereit bin das Geld dafür auszugeben, dann gibt es den Vorteil, dass ich meine Klassiker fürs Studium so kostenlos bekomme, die teilweise in Deutschland nicht mehr publiziert werden und ich bin viel unterwegs, so dass ich nicht immer ganz viele Sachen mit rumschleppen muss, sondern es einfach auf den Kindle lade. Der Kindle Fire der kommen wird, ist sicherlich besser für diejenigen, die was quietschbuntes haben wollen und immer und überall Internet brauchen. Aber naja, eigentlich nur ein günstiger Tablet. Ich hingegen genieße es sehr, dass ich nicht immer ins Internet kann.
    Dazu kann ich noch sagen, dass ich sehr begeistert von dem Format bin. Er ist schön schlank und sogar der Keyboard ich schön handlich. Ich lese deutlich mehr als vorher, weil ich den Kindle immer dabei habe. Hab ich kurz fünf Minuten Zeit kann ich ihn schon zücken.
    Jetzt ist es zwar die ultimative Lobhudelei geworden (und nein es liegt nicht an meinem Arbeitgeber) aber ich bin begeistert.

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