Manch einer von uns hat es vielleicht verdrängt, aber ab dem 01. Juli 2013 wird Google den RSS-Reader abschlaten. Die „Gründe“ für de Abschaltung sind mir nach wie vor schleierhaft, aber das ist halt so. Die Betreiber der Dienste können die selbigen früher oder später einstampfen. Sich zu Ärgern bringt hier einen nicht weiter.

Abschaltung von Google Reader

Zu dem Thema habe ich bereits im März diesen Jahres zwei Artikel verfasst: hier und hier. Dort habe ich auch ein paar Alternativen genannt. Weitere Alternativen gibt es auch im Artikel auf t3n zu lesen, der immer wieder zwischendurch aktualisiert wird.

Für viele hat sich Feedly als die Alternative herauskristallisiert. Für diese Leute ist die Meldung, dass Feedly sich nun vom Google Reader verselbständigt, wichtig zu lesen, da damit der Umzug startet.

Ich persönlich kann mich mit Feedly irgendwie nicht anfreunden, irgendwie ist mir das ganze doch ein bisschen zu überladen. Aber auch wenn man noch nicht den richtigen Ersatz gefunden hat sollte man sich langsam vorbereiten und die RSS-Abos sichern.

Backup von RSS-Abbos aus Google Reader

Um die Abos zu sichern muss man die Einstellungen von Google Reader aufrufen. das erreicht man über den Zahnrad-Button oben rechts:

Einstellungen von Google Reader

Innerhalb der Einstellungen ruft man den Punkt Import/Export auf und dort den bei Unterpunkt Daten exportieren klickt man auf den Link Download your data through Takeout.

Im nächsten Schritt berechnet Google die Größe des Archivs…

Google Reader: Archiv erstellen

… und man kann dann das Archiv herunterladen in dem man auf den entsprechenden Button klickt. Im nächsten Fenster lädt Google das Archiv herunter. Die tatsächliche Größe weicht deutlich von der kalkulierten ab (88mb vs. 5mb) und bei mir hat der Download-Vorgang für einen sehr gemütlichen Kaffee gereicht. 🙂

Und wie schaut es bei dir aus. Hast du schon eine Alternative gefunden?

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Geschrieben von Vladimir

Vladimir Simović, arbeitet seit 2000 mit HTML & CSS und seit Januar 2004 mit WordPress. Im Laufe der Jahre hat er diverse Fachbücher und Fachartikel publiziert.

  1. Ich hab mich für Feedly entschieden – zumal er auf Tablet und Smartphone perfekt ist – z.B. in Verbindung mit Pocket, Evernote etc.
    Am Tablet kann man im „Magazin“-Stil wirklich schön und komfortabel innerhalb Feedlys lesen.
    Aber:
    Was mich an der Desktop-Lösung jedoch immens stört, ist, dass der Aufbau der Seite ewig dauert im Gegensatz zum Google Reader.

  2. Habe ich seit der Ankündigung an Fever gewöhnt und bin auch sehr zufrieden.

  3. Nach langer Suche hat sich Feedly für mich als beste Alternative herausgestellt. Der Service arbeitet nicht unbedingt wie ich es mir wünsche. So kann man z.B. immer noch nicht seine Feeds exportieren.
    Ich habe allerdings auch keine Lust, in Kürze schon wieder den RSS-Reader zu wechseln und mich schon wieder umgewöhnen zu müssen. Feedly erscheint mir als der Kandidat, der am ehesten durchhalten wird.

  4. Ich habe mich für The Old Reader entschieden. Feedly war nicht meins, auch andere Alternativen haben mir einfach nicht so zugesagt (z.B. Desktop-Varianten). The Old Reader ist meines Erachtens nicht mit dem Google Reader gleichzusetzen, er ist vor allem nicht so simpel gestrickt, aber dennoch OK für mich.

  5. Ich bin auf Tiny Tiny RSS gewechselt. Mit mehr Features und völliger Anpassbarkeit ist es für mich ein Schritt zu mehr Unabhängigkeit.

    Ansonsten hatte ich noch kurz NewsBlur getestet. Da gibt es IMHO interessante mobile Apps für meine genutzten Geräte…

  6. Nutze seit 3 Monaten auch Tiny Tiny RSS und mir fehlt nichts. Die mobile App ist einfach und übersichtlich. Im Browser gibt es auch keinen unnötigen Schnickschnack und mit Firefox ist das Abonnieren neuer Feeds in TT-rss auch einfach.

  7. Mit ein paar Einstellungen, ist feedly weniger überladen als der google reader (theme white, default view „title only view“) und schon gibt sich feedly grafisch sehr bescheiden…

  8. Ich bin gespannt, was digg noch so aus dem Hut zaubert…

  9. Selfoss! Im Grunde so ähnlich wie Tiny Tiny RSS aber alles deutlich einfacher und zugänglicher – imho.

    Statt
    Gmail->Roundcube
    Reader-> Selfoss
    Dropbox-> Owncloud
    Blogger-> WordPress

    So langsam fühle ich mich wirklich ein stückweit unabhängig und kann das jedem nur empfehlen.

  10. Ich hatte eigentlich auf eine Empfehlung von dir gehofft was den Reader betrifft 😛

  11. Hi,
    ich bevorzuge nun auch den Feedly-Reader und bin damit sehr zufrieden. Es bietet mir das was ich als Leser brauche und ich habe schon etliche Blogs im Reader gespeichert. Etwas anderes werde ich auch nicht nutzen, da ich darin keinen Sinn sehe. Bei Feedly bin ich sehr gut aufgehoben und natürlich ist es schade wegen dem Google-RSS-Reader.

  12. „The Old Reader“ tut für mich einwandfreie Dienste. Lustigerweise bin ich erst über die News zur Schließung von Google Reader wieder zu RSS gekommen. Ich hatte das eine Zeit lang nicht mehr genutzt.

    Rsslounge habe ich auch mal getestet, aber das it ja mittlerweile von selfoss abgelöst…

  13. Bist du noch beim Google Reader oder schon bei Feedly? | Webwork-Tools Donnerstag, 20. Juni 2013 am 10:57

    […] Aber nun ist es bald soweit. Ähnlich wie bei Weihnachten, wird das Ende des Google Readers wohl einige Nutzer überraschen, gut wenn man vorher auf eine alternativen Feedreader umgestiegen ist. […]

  14. Ich bestätige hiermit die Meinung des Autors, denn ich kann mich mit dem hochgelobten Feedly ebenfalls nicht anfreunden. Wenn ich die Kommentare (nicht nur hier) so durchlese, dann scheint’s als ob ich der Einzige bin, der http://www.commafeed.com favorisiert. Ist ähnlich Google Reader, einfach, übersichtlich, aber leider (noch) ohne App-Angebot! Na ja, mal sehen was da noch kommt …!

  15. Ich habe inzwischen The old Reader gefunden. Im Grunde das gleiche wie der Google Reader: schlicht, übersichtlich und kein Schnickschnack.

  16. […] ich bereits schon an mehreren Stellen geschrieben habe – hier und hier – wird es bald den Google Reader nicht mehr geben. Im folgenden Artikel erklärte ich […]

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