Eigentlich möchte jeder Website-Betreiber es verhindern, dass Besucher einen Link anklicken, der ins Nichts führt und so betreibt man meist einen nicht zu unterschätzenden Aufwand um sicherzustellen, dass alle Links ordnungsgemäß funktionieren, bzw. dass Weiterleitungen eingerichtet sind.

Aber immer lässt es sich halt doch nicht verhindern, und dann wäre es vorteilhaft, wenn die 404er-Seite, die dem Besucher angezeigt wird individuell gestaltet ist. Gleich wichtig ist auch, dass die Seite informativ ist, d. h. sie sollte die notwendigen Informationen enthalten, damit Besucher von hier aus wieder zurück zu den Inhalten Ihrer Website finden und diese nicht verlassen, denn 404er-Seiten sollten auf keinen Fall Ausstiegsseiten sein.

Die Standard 404-er Seite von WordPress

WordPress bzw. seine Standardthemes liefern von Haus aus schon eine Template-Datei für die 404er-Meldung mit.

<?php
/**
 * The template for displaying 404 pages (not found)
 *
 * @link https://codex.wordpress.org/Creating_an_Error_404_Page
 *
 * @package WordPress
 * @subpackage Twenty_Nineteen
 * @since 1.0.0
 */

get_header();
?>

	<section id="primary" class="content-area">
		<main id="main" class="site-main">

			<div class="error-404 not-found">
				<header class="page-header">
					<h1 class="page-title"><?php _e( 'Oops! That page can&rsquo;t be found.', 'twentynineteen' ); ?></h1>
				</header><!-- .page-header -->

				<div class="page-content">
					<p><?php _e( 'It looks like nothing was found at this location. Maybe try a search?', 'twentynineteen' ); ?></p>
					<?php get_search_form(); ?>
				</div><!-- .page-content -->
			</div><!-- .error-404 -->

		</main><!-- #main -->
	</section><!-- #primary -->

<?php
get_footer();

Diese enthält eine kurze Mitteilung und zeigt das Suchfeld an, so dass Besucher gezielt nach Inhalten auf der Website suchen können.

Wenn ein eingesetztes Theme kein eigenes 404er-Template mitbringt, wird im Fall der Fälle das von WordPress genommen.

Wie man diese Datei anpassen kann und hilfreiche Tipps dazu findet man im Codex von wordpress.org

Entscheidend ist hierbei, dass man keine Originaldatei anpasst, sondern sie kopiert und dann im Childtheme abspeichert bzw. einsetzt!

404er-Seite mit Hilfe eines Plugins erstellen

Wer sich im Code nicht sicher fühlt, kann natürlich auch per Plugin eine eigene, individuell gestaltete 404er-Seite erstellen. Im wordpress.org-Verzeichnis findet man mehrere Plugins dafür.

Das mit Abstand am häufigsten genutzte ist das Plugin 404page – Deine clevere individuelle 404 Fehlerseite

Hierbei kann man jede mit WordPress erstellte Seite als 404er-Seite festlegen. Der inhaltlichen Gestaltung sind somit keine Grenzen gesetzt und mit Hilfe des Gutenberg-Editors kann man auch designtechnisch eigene Vorstellungen umsetzen.

404er-Seiten weiterleiten

Selbstverständlich kann man natürlich auch alle 404er-Anfragen einer Website, also alle Aufrufe, die auf der 404er-Seite landen würden direkt weiterleiten.

404er-Seite in der .htaccess-Datei weiterleiten

Dies geht relativ simpel mit dem folgenden Code, der in die .htaccess-Datei eingefügt werden muss. Dabei kann man ein beliebiges Umleitungsziel angeben.

ErrorDocument 404 https://www.meine-website.de

404er-Seite per Plugin weiterleiten

Wie bei WordPress üblich gibt es auch für das Weiterleiten Plugins. Das Plugin-Angebot ist auch hier vielfältig. Welches Plugin man schlussendlich wählt, hängt davon ab wohin man weiterleiten möchte.

Außergewöhnliche 404er-Seiten

Wer aus seiner 404er-Seite etwas ganz besonderes machen möchte, der findet zum Beispiel bei Kapwing einige schöne Illustrationen.

Bildnachweis: CC0, Pixabay

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Geschrieben von Thordis

Thordis Bonfranchi-Simović arbeitet seit Januar 2004 mit WordPress.

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