Sowohl die Version 6.4 wie auch die aktuelle Version 6.5 bringt Gutenberg den WordPress-Nutzern vor allen Dingen Neuerungen in dem Bereich der grafischen Gestaltung von Beiträgen und Seiten.

Gutenberg 6.4

Die Gutenberg-Version 6.4 brachte vor allen Dingen Verbesserungen für den Einsatz von Bildern bzw. grafischen Elementen. Der Coverblock kann nun auch eine vollflächige Farbe als Hintergrund haben anstelle eines Bildes oder Videos.

Bei eingefügten Bildern kann man nun als Stil eine Kreismaske anwenden.

Gutenberg 6.4 erweitert die Möglichkeiten für die Präsentation von Bildern

Und damit man nicht den Überblick verliert, wurde der Bereich zum Blöcke einfügen erweitert, so dass nun beim Hovern über einen bestimmten Block eine Erläuterung zu sehen ist.

Gutenberg 6.4 erläutert alle Content-Blöcke

Wem das zu viel ist, hat übrigens die Möglichkeit dieses Feature bei den Optionen unter dem Punkt „Ansicht anpassen“ auszublenden. In der Zukunft könnte dieser Bereich auch von Block-Entwicklern genutzt werden, um spezielle Informationen für ihre eigenen Blöcke bereit zu stellen.

Gutenberg 6.5

Im Bereich der Widgets gibt es den neuen Block mit dem Namen „Social Links“. Hiermit kann man Links zu diversen sozialen Netzwerken einfügen.

Social Links können über einen neuen Gutenberg-Block in WordPress eingefügt werden.

Dabei kann derzeit zwischen 39 verschiedenen Diensten gewählt werden. Schon jetzt gibt es auch drei verschiedenen Designstile, unter denen man für die Darstellung der Symbole wählen kann.

Des Weiteren kann man nun beim Button den Border Radius festlegen, Galerien können nun auch eine Caption haben, was bisher nur für die einzelnen Bilder innerhalb einer Galerie möglich war.

Besonderes Interesse wird wahrscheinlich ein bis jetzt nur experimentell eingefügtes Feature sein, mit dem es möglich sein wird bei der Suche bzw. der Auswahl eines Blocks, Blöcke angezeigt zu bekommen, die man installieren könnte. Im Prinzip soll es so funktionieren, wie bei der Installation bzw. Suche von Plugins.

Blöcke können in Zukunft über den Editor installiert werden.

So installierte Blöcke stünden direkt zur Verfügung. Wer mehr über diese Entwicklung erfahren möchte, kann sich hier informieren.

Fazit

Beide Updates zielen wieder auf zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten der Blöcke ab. WordPress wird, wenn Gutenberg-Features nach und nach in den Core aufgenommen werden, somit zunehmend für Nutzer interessant, die bis jetzt andere Page Builder nutzen.

Der Umfang der Möglichkeiten ist zwar im Moment noch beschränkt, aber die Entwicklung zielt eindeutig in diese Richtung. Ob und inwieweit sich dies positiv auf die Entwicklung von WordPress auswirkt, das ursprünglich wegen seiner Einfachheit in Kombination mit vielen externen Erweiterungsmöglichkeiten, bekannt und auch bliebt war, wird sich zeigen.

Image(s) licensed by Ingram Image/adpic.

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Geschrieben von Thordis

Thordis Bonfranchi-Simović arbeitet seit Januar 2004 mit WordPress.

  1. Also, ich sehe es regelmäßig, dass Kunden überfordert sind mit teils einfacheren WordPress Arbeiten, geschweige denn mit Gutenberg oder Frameworks.
    Daneben gibt es auch recht technik-affine Blogger, die sich tief einarbeiten und gut mit den Neuerungen und WordPress-Technik insgesamt klar kommen.
    Es sind zwei Welten mit zum Teil krassen Gegensätzen.

    Vergessen werden dabei wir Entwickler, die eher von der ersten Sorte Benutzer gebraucht wird, weil die anderen sich zu helfen wissen. Diese Sort Benutzer möchte nicht ihrer Webseite selbst gestalten (ok, mitreden schon, aber nicht selbst machen), sie möchten, dass sie funktioniert.

    Wenn für uns Entwickler aber WordPress eher uninteressant wird (doch!) und die erste Sorte Benutzer nicht damit klar kommt, wo bleibt dann WordPress?
    Bei den letzteren, den technik-affinen Nutzern.
    Wie viele das sind, kann ich nicht schätzen, weil natugegeben überwiegend die andere Nutzer zum Kundenkreis gehören.
    Ich kann nur sagen, dass ich nicht mehr guten Gewissens WordPress empfehlen kann, weil sie damit immer weniger klar kommen.
    Und mein Job ist es nicht, Website-Nanny zu spielen.
    Wordpress wird zur zweiten oder dritten Wahl.

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