Ich gebe es zu, auch ich habe hier im Zusammenhang mit WordPress schon öfter den Begriff “Full Site Editing” benutzt ohne eigentlich zu klären, was sich dahinter verbirgt.

Bis dato ist es in WordPress so, dass man für das Design einer Website ein Theme einsetzt, das dann mehr oder weniger Möglichkeiten bietet verschiedenes anzupassen. Das kann sein, dass man “nur” Farben und Schriftarten auswählen kann, dass man einstellen kann, ob in der Menüleiste auch eine Suchfunktion integriert werden sein soll. Das kann die Möglichkeit sein festzulegen wie viele Widgetbereiche im Footer enthalten sein sollen, aber das kann eben auch noch viel, viel mehr sein.

Und der Weg, den WordPress seit einiger Zeit eingeschlagen hat, ist der hin zum Full Site Editing. Das bedeutet, dass man wirklich alle Bereiche seiner Website komplett selber gestalten und inhaltlich steuern kann und das mit Hilfe der sogenannten “Blöck”. Diese Blöcke sind schon jetzt im Inhaltsbereich verfügbar – außer man hat sich bewusst dagegen entschieden – und wir berichten oft über die Neuerungen. Mit der kommenden Version von WordPress 5.8 werden die Blöcke auch im Widgetbereich Einzug halten.

Am Ende dieses Prozesses sollen Blöcke dann auf allen Teilen einer Website und nicht nur auf Beiträgen und Seiten die Inhalte steuern. Über die Template-Erstellung können so ganze Websites nur mit Hilfe von Blöcken gestaltet werden, eben die “full site”.

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Geschrieben von Thordis

Dipl.-Geogr. Thordis Bonfranchi-Simović arbeitet seit Januar 2004 mit WordPress.

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