Keine Sicherheitsupdates mehr für WordPress-Versionen bis 4.0

Symbolbild: Achtung

Es wird zwar nur wenige Nutzer betreffen, aber die, die es betrifft, müssen handeln.

Ab dem 1. Dezember 2022 wird das WordPress-Sicherheitsteam keine Sicherheitsupdates mehr für die WordPress-Versionen 3.7 bis 4.0 bereitstellen.

Diese WordPress-Versionen wurden erstmals vor acht oder mehr Jahren veröffentlicht, sodass die überwiegende Mehrheit der WordPress-Installationen eine neuere Version von WordPress verwenden. Falls du aber betroffen sein solltest, ist es höchste Zeit zu handeln.

Hier ist allerdings Vorsicht geboten. Es ist nicht ratsam, WordPress von einer Version < 4.0 auf das jetzige WordPress 6.0.2 zu aktualisieren. Dies kann insbesondere zu Problemen mit installierten Plugins und Themes führen, die mit so einer hohen WordPress-Version inkompatibel sind. Du solltest daher Schritt für Schritt vorgehen. Also zunächst WordPress auf zum Beispiel 4.9 Updaten und dann alle Plugins “nachholen”. Der Schritt auf WordPress 5.0 sollte auch überlegt erfolgen, da hier der Gutenberg-Editor erstmals eingeführt wurde.

Um WordPress schrittweise aktualisieren, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder manuell, d. h. du lädst die jeweilige WordPress-Version aus dem Archiv herunter, entpackst das Paket und überschreibst die vorhandenen WordPress-Dateien auf dem Server. Dabei musst du allerdings darauf achten, dass die Dateien .htaccesswp-config.php und der Ordner wp-content nicht kopiert und überschrieben werden.

Oder und das wäre die andere Möglichkeit, ist der Einsatz eines entsprechenden Plugins. Mit dem Plugin WP Downgrade | Specific Core Version kann man nicht nur seine WordPress-Version downgraden, sondern auch bestimmte WordPress-Versionen installieren. Das Plugin selbst arbeitet ab der WordPress-Version 3.0.1.

Achtung: Ihr müsst gleichzeitig auch immer die PHP-Version auf eurem Server im Blick halten und ggf. Updaten und nicht vergessen Sicherungskopien zu erstellen!

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