WordPress & Webwork

Werbeeinnahmen mit Weblogs

Vor gut einem Jahr habe ich einen Artikel verfasst in dem ich einige Möglichkeiten vorgestellt habe wie man mit seinem Weblog etwas Geld dazu verdienen und mit welchen Einnahmen man ungefähr kalkulieren kann. Mittlerweile sind einige weitere Werbeformen hinzugekommen bzw. sie haben sich weiter etabliert.

Textlinks

So ist es möglich Bereiche des Weblogs als Werbefläche für Textlinks zu reservieren und bei diversen Diensten anzubieten. Zwei der Dienste sind LinkLift.de und Text Link Ads.

Beide Dienste sind vom Prinzip her sehr ähnlich aufgebaut. Man muss sich registrieren und seine Website eintragen. Danach entscheidet der Betreiber ob die Website aufgenommen wird. Anschließend kann man den Code einbauen – für WordPress kann man auch einen Plugin generieren lassen – und warten ob sich jemand für den angebotenen Werbeplatz interessiert. Wenn ja, dann bekommt man eine Nachricht von dem Betreiber und dann hat man die Möglichkeit zuzustimmen oder abzulehnen. Ausgezahlt wird auf ein PayPal-Konto.

Er war jung und brauchte das Geld

Eine weitere Möglichkeit mit Weblog Geld zu verdienen ist es bezahlte Beiträge (z. B. PayPerPost) zu schreiben. Allerdings sollte man so etwas sehr gut aufpassen und dem Leser deutlich signalisieren, dass es sich um einen bezahlten Beitrag handelt. Das ist nicht nur rechtlich gesehen notwendig sondern verhindert, dass das Vertrauen der Leser nicht verspielt wird.

Idealerweise sollte man über etwas schreiben wovon man auch wirklich überzeugt ist. Einen gefakten Lob-Artikel für eine Handvoll Dollar/Euros zu verfassen bringt dich nicht wirklich weiter und du verlierst das Vertrauen deiner Leser – dein eigentliches Kapital wenn du vor hast mit deinem Weblog Geld zu verdienen.

Mit Amazon zum eigenen Tante-Emma-Laden

Eine weitere Möglichkeit bietet Amazon.de in dem es dir erlaubt einen eigenen "Webshop" (aStore) zu erstellen. Über diese Möglichkeit habe ich bereits berichtet.

Sascha A. Carlin erklärt in seinem Weblog wie man so einen Shop in seine Website integrieren kann und liefert noch weitere Tipps hinzu.

Finger weg vom Newsfeed

Auch wenn es verlockend ist, lasst den Newsfeed werbefrei. Die Werbung gehört auf die Website und nicht in den Newsfeed. Das hat mehrere Gründe. Unter anderem deswegen, damit man den Lesern eine Möglichkeit einräumt den Inhalt auch ohne Werbung zu lesen. Ein weiterer Grund ist die Tatsache, dass zunehmend auch die mobilen Geräte RSS-Reader im Umfang haben und daher ist es notwendig die Beiträge im Feed nicht unnötig aufzublähen.

18 Reaktion(en)

  1. Jörg Weisner

    Danke noch einmal für die Zusammenfassung.
    Deine letzte Aussage kann ich von ganzem Herzen unterstützen.
    Habe gerade ein Blog von creative-weblogging aus meinen bloglines geworfen. Die nervten mit einer O2-Werbung, die dazu auch noch blinkte. Das hat mir (und dem Feed) dann den Rest gegeben.

  2. Pingback: filapper » Als Blogger Kohle schaufeln

  3. Pepino

    Ich weiß ja nciht, wie das bei anderen Weblogs so ist, aber lt. meiner Erfahrung kommt bei Amazon nicht sonderlich viel bei herum. Da würde sich jeder eingebaute und bezahlte Textlink um ein Vielfaches (mind. 3-4) mehr rechnen.

    Oder gibt es andere Beobachtungen?

  4. Pingback: » Werbeeinnahmen mit Weblogs, Blogpiloten.de - Weblog Update Weekly

  5. Jens

    @perun:
    Danke – aber das macht ja den aStore nicht sooo attraktiv. Da kann ich ja eher die Links selber statisch anlegen und hätte mehr davon. Würde halt nur nicht mit zwei, drei Clicks gehen, sondern etwas mehr Arbeit erfordern.

  6. Martin Staudinger

    geld verdienen mit einem guten blog finde ich sehr wichtig. nur so kann langfristig die qualität gesichert werden. wobei ich mich frage bei linklift.de & co wie ich mit den niedrigen preisen (10-20-30 euro) pro textlink auf sagen wir € 1.000 bis € 2.000 pro monat kommen soll.

  7. Alexander

    @13
    ich hatte irgendwo gelesen, dass in deutschland die preise für textlinks allgemein niedriger sind als in anderen ländern. besonders in den usa werden teilweise dreistellige beträge für einen einzigen link gezahlt. vielleicht sollte man in deutschland direkt mehr verlangen, aber ob dann jemand die links noch kauft steht auf einem anderen blatt…

  8. Anna (Berlin)

    Noch eine Möglichkeit das Geld über Ihre Blogseite zu kassieren sind die Affiliet Banner/Links von z.B. Zanox.de. Sie bekommen die Provisionen von gekauften Arikel.
    Das Programm lohnt sich schon allein desswegen, dass auch sie selbst, falls was online kaufen möchten bekommen ein 2-10% Rabatt.
    Also…. 😉

  9. Pingback: Geld verdienen mit Teliad.de und Linklift.de » Peruns Weblog

  10. Sebastian

    Ich persönlich bevorzuge ja tatsächlich Affili.net (wurde ja weiter oben schon genannt). Die haben ein Feature mit dem man sich gezielt einzelne Produkte seiner Partner raussuchen und dies als Deeplink in sein Blog einbauen kann.

  11. Pingback: Kurz und Knapp: Web-Fundstücke 5

Die Kommentare in diesem Beitrag sind geschlossen.

WordPress-Schulungs­unter­lagen

Anleitung für Autoren und Redakteure
Schneller und unkomplizierter Einstieg in die redaktionelle Betreuung einer WordPress-Installation.

Handbuch für Administratoren
Schneller und unkomplizierter Einstieg in die technische Betreuung einer WordPress-Installation.

Anschauen