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Google AdSense: was bekommen die Webmaster ausbezahlt?

Im Google-AdSense-Blog unter der Überschrift Die AdSense-Umsatzbeteiligung wird erklärt, welchen Prozentsatz die Publisher – also die Webmaster, die auf ihren Websites AdSense einbinden – von dem Kuchen ausbezahlt bekommen.

Bei einem "normalen" AdSense-Block ("AdSense für Content-Seiten") bekommt der Publisher 68% der Summe bezahlt, die der Werbekunde eingesetzt hat. Der Rest verbleibt bei Google. Baut man die Suche von Google auf eigener Website ein und schaltet auf den Ergebnisseiten AdSense, dann bekommt man 51% des Umsatzes ausbezahlt.

Hier ein Beispiel. Nehmen wir mal an, ein Werbekunde hat für 100 Euro AdWords gebucht und lässt diese Summe komplett auf einer Website ausgeben, dann bekommt der Webmaster 68 Euro und die restlichen 32 Euro verbleiben bei Google.

Ist immer noch jemand der Meinung, dass die Betreiber von Flattr mit ihren 10%, die sie einbehalten, zu gierig sind?

8 Reaktion(en)

  1. Caracasa

    Die Nerven liegen bei vielen Bloggern schnell blank, wenn es darum geht, dass Dienstleister ihren Anteil haben möchten. Nur Kostenlos hat per se die weiße Weste an. Die 10% gehen für mich auch vollkommen in Ordnung.

    Auf F!XMBR gab es aber noch den interessanten Gedanken, dass das Geld letztendlich zu einem viel höheren Anteil an die Betreiber gehen könnte, weil die Einsätze über mehrere Monate immer wieder umverteilt werden und so mehrfach die 10% Gebühren anfallen.

    Mal sehen, wie es sich entwickelt.

  2. Jeffrey

    Ich schliesse mich der Meinung von Caracasa an. Die 10% finde ich sehr fair.

    Was mir aber zu Denken gibt, sind die Überweisungsspesen und der Gedanke mit der "Umverteilung".

    Aber ich sehe nun mal positiv in die Zukunft, denn auch bei mir wird bestimmt mal einer Klicken 🙂

  3. Haf

    Drei Dinge:
    1. Flattr ist kein Werbedienst.
    2. Paypal-Gebühren gibt’s auch noch.
    3. Einige Nutzer (klar, ihre Sache) werden die Einnahmen wieder selbst in’s System gießen, Flattr verdient damit am gleichen Geld mehrmals.

    Nun ja, ich seh den Flattr-Knopf nicht mal mehr, mir kann’s egal sein. 😉

    1. Perun

      Hallo Haf,

      1. Flattr ist kein Werbedienst.

      Werbedienst hin oder her, es geht ums Geld und sowhl Google als auch Flattr müssen ihre Kosten reinholen.

      2. Paypal-Gebühren gibt’s auch noch.

      Darauf hat aber Flattr keinen Einfluss und so weit ich informiert bin, soll es in Zukunft Alternativen geben.

      3. Einige Nutzer (klar, ihre Sache) werden die Einnahmen wieder selbst in’s System gießen, Flattr verdient damit am gleichen Geld mehrmals.

      Ich kenne einige Webmaster, die Ihre Werbeeinahmen (AdSense, Affiliate etc.) – entweder zum großen Teil oder komplett – wieder in den Kreislauf schicken, in dem sie selber Werbung schalten.

      Nun ja, ich seh den Flattr-Knopf nicht mal mehr, mir kann’s egal sein. 😉

      Na ja, so egal nun auch nicht, sonst würdest du ja nicht zum Thema Flattr kommentieren. 😉

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