WordPress & Webwork

7 traffic-starke Websites, die WordPress einsetzen

Viele hegen und pflegen das Vorurteil, dass WordPress sich nur für kleine Websites eignet. Ich habe mir daher ein paar bekannte Websites angeschaut und sieben Beispiele heraus gepickt die den meisten Traffic (Datenverkehr) verursachen. Als Referenz nahm ich die Werte von Alexa.com.

Da aber Alexa den Wert für die Hauptdomain misst, blieben so einige ruhmreiche Kandidaten wie zum Beispiel das Mozilla-Blog, das Tagesschau-Blog oder das Business-Blog von der CNN außen vor, weil die sich auf einer Subdomain befinden und man daher nicht weiß, wie die Werte für die Subdomains ausschauen. Daher musste ich mich bei meiner Suche auf Websites konzentrieren, die WordPress auf der Hauptdomain und das im Hauptordner betreiben.

Nummer 1: Mashable

Mashable.com

Die Nummer 1: Mashable.com

Mashable ist eine "klassische" Website wo man sagt "die machen was mit Web 2.0 und Soschl Midia". 🙂 Mit einem Alexa-Rang von 264 sind die in dieser Liste die Nummer 1.

Nummer 2: TechCrunch

TechCrunch

Die Nummer 2: unser TechCrunch

TechCrunch sollte eigentlich jedem der irgendwie mal mit dem Thema Web 2.0 & Co. in Berührung kam ein Begriff sein. Mit einem Alexa-Rang von 328 reicht es für die Nummer 2 in dieser Liste.

Nummer 3: Perez Hilton

Perez Hilton

Die Nummer 3: Perez Hilton

Promi-Klatsch 2.0 ist das Motto von Perez Hilton und mit einem Alexa-Wert 594 schafft es diese Website auf den Platz 3.

Nummer 4: Smashing Magazine

Smashing Magazine

Die Nummer 4: Smashing Magazine

Smashing Magazine ist eine Website mit sehr vielen Tipps für Webworker. Das ist die erste Website in dieser Liste, die aus Deutschland stammt. Mit einem Alexa-Rang von 600 reicht es für den 4. Platz.

Nummer 5: Kotaku

Kotaku

Die Nummer 5: Kotaku

Kotaku ist eine Website für Gamer. Mit einem Alexa-Wert von 1.034 reicht es für den 5. Platz in dieser Liste.

Nummer 6: FAIL Blog

FAIL Blog

Die Nummer 6: FAIL Blog

Mit Witzigkeiten, Absurditäten und Pannen schafft es FAIL Blog auf einen Alexa-Wert von 1.150 und das reicht für den 6. Platz.

Nummer 7: ProBlogger

ProBlogger

Die Nummer 7: ProBlogger

Auf den letzten Platz in dieser Liste schafft es der ProBlogger mit einem Alexa-Rang von 2.096.

Anmerkungen

Mir ist klar, dass Alexa keine 100% genaue Daten liefert. Aber als Trend reicht es allemal und wer genauere Daten hat, kann sie hier posten. Und ja, sicher, die WordPress-Installationen sind angepasst, optimiert und dahinter verbirgt sich fette Hardware, aber jetzt im Ernst, meint jemand ernsthaft das diese Websites mit einem anderen System auf einem Shared-Server eines Massenhosters für 4,99 Euro im Monat laufen würden?

Ich habe mit Reaktionssystemen arbeiten dürfen, die mehrere 10.000 Euro gekostet haben und auch dort ging ab einer gewissen Grenze nichts ohne individuelle Anpassung und Optimierung … und das nicht zu wenig. Mir ging es lediglich darum, den Vorurteil "WordPress taugt nicht für große Seiten" zu widerlegen.

Vielen Dank an @MadeMyDay für den Hinweis auf Top 15 Most Popular Blogs. Dort habe ich dann Perez Hilton, Kotaku und FAIL Blog für diese Liste entdeckt.

Und wie immer: wer was besseres kennt, einfach kommentieren.

14 Reaktion(en)

  1. djmaki

    Schöne Aufstellung 🙂

    Ergänzend wäre vielleicht eine Top 7 oder Top 10 Liste von deutschen Webseiten, die WordPress benutzen auch sehr interessant.
    Top 7 china wordpress seiten wären aber das non plus ultra 🙂 die stellen alle anderen in den schatten.

  2. Gilly

    Moin, nicht nur das Failblog, sondern das komplett I can has Cheezburger Netzwerk setzt auf WordPress (deren Premium Hosting Service).

    * "I Can Has Cheezburger?" (Die trafficstärkste WordPress Seite 1,500,000 hits per day)
    * "I Has a Hotdog"
    * "ROFLrazzi"
    * "Totally Looks Like"
    * "Pundit Kitchen"
    * "Up Next in Sports"
    * "Graph Jam"
    * "There I Fixed It", showing pictures of kludges.
    * "FAIL Blog"
    * "Failbooking/Failbook"
    * "Engrish Funny"
    * "Learn From My Fail"
    * "Hawtness"

  3. Tobias

    Hi,

    um ein CMS für die Einsetzbarkeit zu bewerten bedarf es vielerlei Kriterien.
    Sicher ist das zum einen die Performance. Die ist bei jedem System ab einer bestimmten Größenordnung einer Site und den entsprechenden Anforderungen sowieso immer individuelle.
    Je nachdem wie weit man das Layout (nicht das Bunte, sondern die Zusammenstellung der angezeigten Elemente etc.) treibt reicht WordPress in seiner Standardform nicht mehr. Es müssen entsprechende custom queries her bzw. und/oder Cachingstrategien. Kleineren Sites kann das meist egal sein. Bei grösseren muss bewusst sein, das hier eine Menge customizing nötig ist.

    Als nächstes muss man sich sicher nochmal die Plugin und Templating Architektur ansehen. Das Templating ist ein graus. Anforderungen an die Menüstrukturen oder verschiedene Views für ein und dasselbe Objekt in verschiedenen Kontexten sind kaum ordentlich Implementierbar. Bzw. mit viel copy&paste und anderen grausigen Schritten.

    Was bei WordPress gut erscheint ist das Ökosystem. Es gibt eine Menge Plugins und engagierte Menschen die das System weiterentwickeln und anderen helfen.
    Das sind sicher die Pluspunkte des Systems. Aber ein genauerer Blick auf die Plugins bringt meist deutliche Qualitätsschwächen, Sicherheitslücken, Wartungsprobleme sowie Unflexibilitäten zu tage.

    Viele Plugins registrieren ihre Hooks und beginnen wild das generierte HTML umzuparsen. Vergessen den Einsatz des Blogs auf Hosts mit verschiedenen Domains, HTTPS anderen Ports etc.pp. Womit viele Funktionen von WP die eigentlich Funktionieren zerstört werden.

    Alles Argumente die einfach gegen WordPress sprechen. Ich habe es probiert. Die Seite hatte nicht all zu viele Anforderungen, aber schon nach wenigen Stunden stieß ich an viele Grenzen des Systems, die es für mich im Vergleich zu ausgewachsenen CM-Systemen einfach unattraktiv machen.

    Das Thema der generellen Security möchte ich in diesem Kommentar erstmal beiseite lassen.

    Was bleibt ist aber die einwandfreie Blogsoftware mit einer guten Bedienbarkeit. Aber das ist eben nicht alles. Leider hat man mit der 3.0 die Chance nicht genutzt alte Zöpfe abzuschneiden und aufzuräumen. Vermutlich um das Ökosystem nicht zu verlieren.

    Und nein, wirkliche Blogalternativen sehe ich ebenfalls nicht.

    Cheers

  4. Manja

    oh gott, ich find den perez hilton voll nervig. aber gleichzeitig ist es erstaunlich wie man durchs nichts tun berühmt werden kann… eigentlich hat er ja das selbe wie sein vorbild geschafft 😀

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  8. xwolf

    @Tobias: Alles was du schriebst, gilt aber auch für Systeme, die sich selbst als wirklich CMS bezeichnen. Z.B.: Typo3, Joomla, ZOPE, usw. Selbst teure kommerzielle Lösungen wie NPS, Imperia, u.a. kommen ohne individuelles Customizing nicht aus. (Was durchaus auch in der Strategie der Herrsteller liegt).
    Das die jeweiligen Plugins entsprechend geprüft und häufig aktualisiert werden muss ist klar. Die Codequalität von Plugins wie z.B. von Typo3 ist auch oft "unterirdisch".

    Kurzum muss man sagen: Es gibt kein CMS, welches für alle Nutzer und alle Anforderungen sofort perfekt ist. Ohne Customizing, ohne verfügbare ständige Betreuung und ohne regelmäßige Schulung der Benutzer geht es nicht.

  9. Tobias

    @xwolf: Ja das wollte ich damit auch nicht verneinen. Ich denke nur ist es bei WordPress besonders anstrengend. Und wenn ich mir Typo3, Zope oder EZ Publish ansehe haben zwar auch alle Schwächen, aber bei weitem nicht so schwerwiegende wie WP (als CMS!)
    Die Frage ist halt, wieviel Energie muss ich investieren um meine Ziele zu erreichen. Wie Flexibel, Wartbar und Zukunftssicher ist das Customizierte System.
    Wordpress erlaubt kein sauberes Arbeiten in dieser Richtung. Natürlich kriegt man alles hin – irgendwie. Nur kann ich es ab irgendeinem Punkt dann auch gleich selbst schreiben.
    Und Joomla lassen wir bitte genauso Aussen vor 😉

    Aber ich habe auch noch genügen andere Punkte genannt wo WP einfach nur failed.

  10. Pingback: Wordpress ein Thema als CMS für kleine Unternehmen? | [suedlich]

  11. Kalliey®

    Es liegt doch grundsätzlich an diversen Anpassungen für das jeweilige Projekt und natürlich der entsprechende Hardware im Hintergrund.

    Ich denke es gibt weder gute noch schlechte Software – nur gute oder weniger gute Anpassungen und entsprechende Hardware die entweder da ist oder eben nicht.

    Oderl liege ich da falsch?

  12. Pingback: Das perfekte CMS » Webmaster-Zentrale

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