Was ist wichtig bei der Pflege und Wartung einer WordPress-Website?

Sich eine WordPress-Website zu erstellen, also zu installieren und einzurichten ist eine Sache. Sie danach zu Warten und technisch zu betreuen ist etwas anderes. Eine kontinuierliche Wartung ist allerdings das A und O, wenn es darum geht, dass die Website sicher, funktionstĂŒchtig und online bleibt.

Was gehört also alles dazu?

Backup

Erstelle regelmĂ€ĂŸig Backups aller Dateien und der Datenbank. Nur so kann man im Falle eines Falles gelassen reagieren und im Zweifelsfall das Backup einspielen. Die meisten Hoster bieten zwar auch Backups an, aber oft reichen die nur 7 Tage zurĂŒck. Gerade bei Seiten, die nicht sehr stark frequentiert sind und die man selber vielleicht auch nicht jeden Tag besucht, können diese 7 Tage aber viel zu wenig sein.

Es ist durchaus möglich, dass man z. B. einen Hackerangriff erst ein paar Tage nach dem Ereignis bemerkt und bis man dann mit dem Provider alles organisiert hat, sind eventuell schon mehr als 7 Tage vergangen.

Unser Tipp: erstelle und speichere Backups regelmĂ€ĂŸig und ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum. Die RegelmĂ€ĂŸigkeit hĂ€ngt dabei vor allen Dingen davon ab wie oft man Anpassungen an der Website vornimmt. Bei einem Shop sollten natĂŒrlich tĂ€glich Backups erstellt werden, bei Websites ohne Blog, reichen Backups einmal die Woche oder sogar monatlich. Bei einem Blog kommt es auf die Veröffentlichungsfrequenz an, hier können tĂ€gliche oder aber auch wöchentliche Backups sinnvoll sein. Das Ă€lteste Backup sollte min. 1 Monat alt sein.

Plugins und Themes ausmisten

Sowohl Plugins wie auch Themes sammeln sich im Laufe der Zeit in einer WordPress-Installation ganz schön an. Es ist ein wenig so wie in der Kramschublade zu Hause. Ab und zu sollte hier ausgemistet werden. Neben der Performance, die leidet sind ungenutzte Plugins und Themes vor allen Dingen auch Sicherheitsrisiken.

Dektivierte Plugins und Themes

Deaktivierte, also offensichtlich ungenutzte Plugins und Themes sollten gelöscht werden. Gerade in der Entwicklungsphase einer Website installiert man schnell Plugins und/oder Themes, die man spÀter nicht mehr benötigt. SpÀtestens, wenn die Seite live geht, sollten sie gelöscht werden.

Achtung: Man sollte zum eigentliche genutzten Theme immer ein Standard-Theme installiert (nicht aktiviert) haben, damit im Zweifelsfall hierauf zurĂŒckgegriffen werden kann. Außerdem dĂŒrfen Eltern-/Parent-Themes nicht gelöscht werden, wenn man ein Child-Theme nutzt.

Veraltete Plugins und Themes

In regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden sollte man nachschauen, ob die aktiven Plugins und Themes noch gepflegt werden. Hat der Autor nĂ€mlich die Pflege eingestellt, ist dies im Backend der WordPress-Installation nicht ersichtlich und da man keine verfĂŒgbaren Updates angezeigt bekommt, sind solche Plugins/Themes oft ĂŒber Jahre noch als Teil einer WordPress-Installation.

Wegen möglicher SicherheitslĂŒcken und auch immer höherer Wahrscheinlichkeit von InkompatibilitĂ€ten mit anderen Plugins/Themes, der WordPress-Version und der genutzten PHP-Version auf dem Server, sollte man hier immer ein Auge darauf haben und im Zweifelsfall Plugins und Themes austauschen.

Hast du genug Zeit und Muße dich ausreichend, um deine WordPress-Installation zu kĂŒmmern? Falls nicht oder falls du anderweitig UnterstĂŒtzung bei der Wartung deiner Website benötigst, kontaktiere uns. Wir bieten WartungsvertrĂ€ge schon fĂŒr monatlich ab 39,- Euro + USt.

Ungenutzte, unnötige Plugins und Themes

Du solltest regelmĂ€ĂŸig prĂŒfen, ob du noch alle installierten und aktiven Plugins und Themes noch benötigst und ob es vielleicht Plugins gibt, deren Features sich ĂŒberschneiden, sodass eine Doppelung vorliegt.

Im Falle von Themes gilt auch hier: ein Standard-Theme sowie Eltern-Themes bleiben!

Die Anzahl der installierten Plugins sollte so gering wie nötig gehalten werden.

Pro-Plugins und -Themes

Behalte bei Pro-Plugins und -Themes im Blick, ob die Lizenz noch gĂŒltig ist. Denn ohne gĂŒltige Lizenz sind keine Updates mehr verfĂŒgbar und damit auch keine sicherheitsrelevanten Updates. Zudem steigt, genau wie bei nicht mehr gepflegten Plugins und Themes, die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Problemen wegen InkompatibilitĂ€ten kommt.

Fazit

Eine WordPress-Website benötigt, auch wenn sich inhaltlich nichts Ă€ndert, kontinuierlicher Pflege. Es ist ein bisschen so wie mit einem Garten, ab und zu muss halt doch der Rasen gemĂ€ht und die Hecke geschnitten werden 😉

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