Im Umgang mit den Bildern reichen im Alltag für die allermeisten Nutzer, die Funktionen aus, die die bekannten Bildbetrachter mitliefern. Egal, ob es sich dabei um XnView, IrfanView oder andere Betrachter handelt.

So kann zum Beispiel IrfanView nicht nur Bilder und Grafiken verkleinern, beschneiden, drehen oder spiegeln, sondern auch rote Augen entfernen und dank Auto-Korrektur Bilder reparieren. Auch die komprimierte Ausgabe der Webgrafiken ist möglich. Vor allem das letztere nutze ich bei IrfanView ausgiebig.

Manchmal gibt es allerdings Szenarien, wo man dann mit Bildbetrachtern nicht weiter kommt oder zumindest nicht im vernünftigen Tempo. Für solche Einsätze hatte ich früher eine vollwertige Photoshop-Version in der Hinterhand. Diese Version ist mittlerweile allerdings hoffnungslos veraltet und für die Arbeit benötige ich es mittlerweile auch nicht mehr.

Deswegen war ich froh, als ich vor einigen Wochen die Online-Anwendung Photopea entdeckt habe. Die Aufmachung der App erinnert einen an frühere Photoshop-Versionen und zumindest ich, finde mich hier deutlich schneller zurecht als in Gimp oder in Affinity.

Die Funktionalität ist nicht zu verachten und bietet so ziemlich alles, was man von einem Photoshop-Klon erwarten würde: Lasso-Auswahl, Zauberstab-Werkzeug, Bereichsreparatur, Pinsel, Textwerkzeug, Ebenen und einiges mehr.

Es gibt auch einen Lernbereich, wo die Nutzer in der Dokumentation, die den Tutorials und mithilfe von Templates mehr über die Funktionen von Photopea erfahren können.

Photopea verwendet das PSD-Format als Hauptformat für die Speicherung von Bildern. Es wurde für die Verwendung in Adobe Photoshop entwickelt und alle Dateien, die du in Photopea öffnest, werden in das PSD-Format konvertiert. Wenn du fertig bist, dann kannst du deine Arbeit als PSD oder in eine Reihe von anderen Formaten abspeichern:

Photopea nutzt als Hauptformat das PSD. Allerdings kannst du deine Arbeit auch in diversen anderen Formaten exportieren.

Die Anwendung an sich ist kostenlos. Für ab 40 US-Dollar im Jahr bekommst du einen Premium-Account. Dort wird die Werbung ausgeblendet und du kannst 60 anstatt 30 Arbeitsschritte zurückgehen.

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Geschrieben von Vladimir

Vladimir Simović arbeitet seit 2000 mit HTML & CSS und seit Januar 2004 mit WordPress. Im Laufe der Jahre hat er diverse Fachbücher und Fachartikel publiziert.

  1. Nutz ich schon seit einiger Zeit – supernützlich und PSD kompatibel.

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