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Weblogs als Fels in der Brandung der Social Networks

Von am 17. 07. 2011 um 16:07 – Aktualisiert am 23. 05. 2013 um 15:44

Auch in Zeiten von Twitter, Facebook, Google+ etc. bleiben Weblogs bzw. eigene Websites dennoch wichtig und zwar mehr denn je. Warum das so ist erkläre ich im folgenden Artikel.

Weblogs und RSS wurden schon so oft für tot erklärt, dass ich irgendwann vor sehr langer Zeit aufgehört habe zu zählen. :-) Zum Thema RSS habe ich mich im Artikel RSS ist nicht nur Artikel im RSS-Reader lesen geäußert. In diesem Artikel will ich eine Lanze für die Weblogs brechen.

Immer wenn eines neues Netzwerk geboren wird, oder wenn ein Netzwerk eine bestimmte Popularität erreicht gibt es Leute die sagen bzw. sich denken: "Wozu brauche ich noch ein eigene/s Website/Weblog, ich lagere alles auf das soziale Netzwerk xyz aus".

Kollege Miloš Radović hat in einem Beitrag auf Google+ bereits schon vor mehreren Tagen berichtet, dass die ersten bekannten Leute aus der "Webszene" komplett auf Google+ umgezogen sind. Dabei wurden zwei Beispiele genannt: Kevin Rose, der Gründer von digg.com und Danny Sullivan, Chefredakteur von searchengineland.com.

Was für die Großgewichte – egal ob aus der Webbranche oder aus der Unterhaltungsindustrie – von Vorteil sein kann: hohe aber kurze Aufmerksamkeit. Ist für die "Otto-Normalos" unter uns (selbständigen) Webworkern eher von Nachteil. Mir persönlich ist eine weniger hohe, aber um so längere Aufmerksamkeit lieber, damit kommen wir als ein vergleichsweise kleines Unternehmen besser zu Recht.

Account gesperrt und was jetzt

Nehmen wir mal an, du lagerst deine Aktivitäten komplett auf Google+ aus. Irgendjemanden von den Nutzern passt etwas nicht, dein Profil wird gemeldet und der Google-Mitarbeiter versteht u.U. etwas falsch und schwupps ist dein Account gesperrt.

Was machst du dann? Ein Kevin Rose oder Danny Sullivan kann dann sehr wahrscheinlich auf dem kurzen Dienstweg, dass ganze innerhalb weniger Stunden aus der Welt schaffen. Was macht aber der Kleinunternehmer, Thomas Schmitz aus der Eifel? Bevor jetzt irgendwelche Anmerkungen kommen: dieser Beispielname ist rein zufällig gewählt. :-)

Sicherlich, eine Website kann man auch sperren lassen, aber hierfür ist die Hürde um ein vielfaches höher.

Die Sichtbarkeit

Man muss jetzt nicht unbedingt von so einem Horrorszenario ausgehen. Versuche mal einfach den ersten Blogartikel, den ersten Tweet oder den ersten Facebook-Eintrag eines aktiven Nutzers zu finden. Ich finde den ersten Blogartikel auf perun.net innerhalb von wenigen Sekunden: einfach auf einer Übersichtseite hier unten im Fußbereich die Paginierung ansteuern.

Bei Twitter und Facebook brauche ich mehr als fünf Minuten um bis Anfang März dieses Jahres vorzudringen. Nicht nur das. Im eigenen Weblog kann ich ohne Probleme mehrere Bilder oder mehrere Videos einbinden und komfortabel lange Artikel schreiben und entsprechend formatieren. Vor allem die längeren Artikel – Anleitungen, Praxisbeispiele etc. – sind wichtig für die Reputation.

Soziale Netzwerke kommen und gehen

Am Schicksal von z. B. Myspace und studiVZ sieht man das soziale Netzwerke auch recht schnell den Bach runter gehen können. Aber auch wenn die Netzwerke stabil sind, kann es problematisch sein. Seit dem Google+ aktiv ist, herrscht in meiner Twitter-Timeline und in meinem Facebook-Bereich fast gähnende Leere.

Gut, dass kann in ein paar Wochen anders sein … kann sich aber auch verstärken. Was machst du dann, wenn du vor ein paar Monaten deine Website gelöscht hast und alle deine Aktivitäten auf Facebook ausgelagert hast und alle deine "Freunde" nun bei Google+ abhängen?

Stichwort Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Ein nicht zu vernachlässigender Faktor sind die Suchmaschinen. Suche in Google z. B. nach WordPress oder CSS3. OK, wie viele Tweets oder Facebook-Beiträge siehst du dort auf den ersten vier Suchergebnisseiten? Bei mir waren es keine. Ich denke mehr muss man dazu nicht sagen.

Suche ich jetzt dagegen nach meinem Namen, dann erscheint mein Google+Profil an erster Stelle und weiter auf der ersten Suchergebnisseite sieht man noch mein Facebook- und XING- und Twitter-Profil.

Was sagt uns das? Wenn du der Meinung bist das die Leute zu dir kommen, weil sie nach deinen Namen suchen, dann sind die sozialen Netzwerke dein wichtigstes Werkzeug. Wenn aber die Leute zu dir kommen bzw. kommen sollen, weil du ein ausgewiesener Fachmann für hast-du-nicht-gesehen bist, dann solltest du in deinem Weblog viel zu diesem Thema schreiben.

Weblog als Heimathafen

Im eigenen Weblog kannst du deine eigenen Regeln festsetzen und das gilt nicht nur für das Design sondern du kannst auch entscheiden ob du in deiner Website Werbung schalten möchtest und welche Inhalte in z. B. die Sidebar kommen sollen und welche nicht.

Weblog ist der Heimathafen um den herum du deine Aktivitäten in sozialen Netzwerken kreisen lassen solltest. Dein Heimathafen ist eine feste Größe und bleibt auch dann bestehen, wein ein Netzwerk nicht mehr in ist oder gar nicht mehr existiert.

Hinweis: ich habe jetzt Weblog als Begriff gewählt der stellvertretend für eigene Website jeglicher Art steht: Wikis, Forum, "klassische" Website, Weblog etc.

Das war jetzt meine persönliche Meinung. Wie sieht ihr das?

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34 Kommentare

  1. 1.Lioman

    Kommentar vom 17.07.2011 um 16:45

    Keines der Netzwerke ist ein Ersatz für die eigene Seite. Ich verliere auch an jedem Unternehmen das (Internet)Interesse, wenn einzig eine FB-Page angeboten wird. Das reicht schlicht nicht und ist auch ein gefährliches Spiel. (Wenn die Regeln geändert werden könnte plötzlich die komplette Präsenz im Netz weg sein) Ich bin also deiner Meinung.
    Die Idee ein Blog durch G+ oder ähnliches zu ersetzen ist für mich so als würde man sagen: Schmeiß dein Fahrrad weg – es gibt doch Straßenbahnen.

  2. 2.Dieter

    Kommentar vom 17.07.2011 um 16:58

    Vladimir, Du sprichst mir aus der Seele.

    Website bzw. Blog für ein soziales Netzwerk wie Facebook oder Google+ aufgeben? Never ever!

    Unternehmen, die Neuigkeiten zu Produkten nur noch auf Facebook bekannt geben, sind mir suspekt. Ich verweigere mich Facebook und erwarte frei zugängliche Informationen zu den Produkten.

    Die Gefahren und Risiken hast Du sehr treffend beschrieben.

  3. 3.Broken Spirits

    Kommentar vom 17.07.2011 um 17:44

    Ein weiterer wichtiger Aspekt für ein eigenes Weblog: die Fotos (oder andere IP-Inhalte, wie es bei Facebook heißt) gehören weiterhin dem Blogger.

    Facebook darf ja laut deren AGB Fotos (bzw. IP-Inhalte) weiterverkaufen, ohne daß der Urheber davon auch nur einen Cent sieht. Wie das bei google+ aussieht, ist mir derzeit noch nicht ganz klar, aber auch sowas kann sich ganz schnell ändern. Ein wesentlicher Punkt für den "Heimathafen" Weblog.

  4. 4.Lukas

    Kommentar vom 17.07.2011 um 17:48

    Wiedereinmal ein toller Artikel :)

    Ich würde niemals meine Webseiten und Blogs für ein Soziales Netzwerk aufgeben. Dies ist einfach nicht in geringsten ein Ersatz!

    Und was weiß ich was in 5 Jahren gerade für ein Soziales Netzwerk angesagt ist.

    Alleine schon wegen der Design und Struktur Freiheiten der eigenen Webseite geht es schon gar nicht mit einem Netzwerk.

    Ich finde Facebook, Google+, Twitter und co sollten nur nebenbei betrieben werden und evt. ein Button in die Seite integriert werden. Also als Zusatz zum eigenen Blog/Webseite.

    Ich nutze auch immer noch gerne RSS-Feeds

  5. 5.ad

    Kommentar vom 17.07.2011 um 17:50

    Ich war ja auch mal auf dem "nur Posterous" Trip. Genau da habe ich gemerkt, wie wertvoll etwas Eigenes ist. Und gegen Social Network tauschen? Das ist wie sein eigenes Haus gegen die Bahnhofsmission einzutauschen.

  6. 6.tux.

    Kommentar vom 17.07.2011 um 17:51

    Das Blöde bei Google+ ist, dass man dort keinen RSS-Feed für den Stream anbietet. So zerfasert die eigene Passivnutzung des Internets. Ich hoffe, das kommt noch.

  7. 7.Ines

    Kommentar vom 17.07.2011 um 17:57

    Ich sehe das genauso.

  8. 8. – lab

    Kommentar vom 17.07.2011 um 18:17

    +1 (um im Thema zu bleiben)

    Das gilt i.ü. nicht nur für die gesamte Präsenz (was ich für ausgesprochen fahrlässig halten würde) sondern auch für eingebundene Inhalte, z.B. Videos. Ich hatte mir dazu am Beispiel von Mario Sixtus neulich schon einmal meine Gedanken gemacht: http://www.laborenz.de/lab-o-log/blogpost/article/die-daten-sind-sicher/ .

    Noch dramatischer wird es, wenn wichtige Arbeitsressourcen nur noch in der Cloud lagern und eine Sperrung (z.B. bei Google) auch die GoogleDocs, ONline-Speicher etc. betrifft.

    Also:
    Spiegeln und zusätzlich sichern: Ja!
    Zur Arbeitsoptimierung nutzen: Ja!
    Als ausschließliches Werkzeug: Niemals!

  9. 9.Zitante Christ

    Kommentar vom 17.07.2011 um 18:19

    Ich schließe mich Deiner Meinung ebenfalls an – für den Moment jedenfalls, würde aber nie so weit gehen zu schreiben: Nie und nimmer werde ich meine eigene Seite/meinen eigenen Blog zu Gunsten eines fremden Netzwerks aufgeben. Es hat sich schon so viel in der Entwicklung getan – wer weiß, ob es nicht irgendwann ein übergreifendes Netzwerk gibt, das alle bisherigen in sich versammelt, RSS, übergeordnete Suchfunktionen, Archivierungsmöglichkeiten etc. pp. anbietet?

    Den großen Vorteil, den solche Plattformen bieten, sollte nämlich nicht unerwähnt bleiben: es kann ein jeder mit wenig Kenntnissen "seine" Seite erstellen und entsprechend befüllen. Man braucht sich nicht mehr um lästige Blogware-Updates kümmern, mit all den damit verbundenen Schwierigkeiten. Und wie oft lese ich von Privaten oder kleinen Unternehmen, die sich von einem "Experten" eine Page basteln ließen – und nachher nicht einmal die Möglichkeit haben, daran selbst Änderungen vorzunehmen, aufgrund fehlender Rechte bzw. technischer Kenntnisse.

    Ich wünsche mir diese Entwicklung zwar nicht herbei – sehe sie aber doch ziemlich sicher kommen…

  10. 10.Stefan

    Kommentar vom 17.07.2011 um 19:57

    Man kann sich nirgendwo so entfalten, wie auf dem eigenen Blog oder der eigenen Webseite, deshalb auch von mir ein klares Nein zur Aufgabe des eigenen Freiraums und dem Umzug auf Soziale Netzwerke.

    Was Soziale Netzwerke angeht, bin ich sowieso kritisch eingestellt, einen Facebook-Account wird es von mir z.B. nie geben. Google+ teste ich zwar gerade, bin aber auch hier eher skeptisch, dass ich dieses Medium langfristig nutzen werde.

    Für mich sind die hauptsächlichen Informationsquellen immer noch die RSS-Feeds und Twitter. Und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern, egal welches Soziale Netzwerk noch das Licht der Welt erblickt.

    Und wie Du schon so schön beschreibst:
    Ein Account in einem Sozialen Netzwerk ist schnell mal gesperrt, aus welchen Gründen auch immer. Aber bis das mit dem eigenen Blog geschieht, fließt schon eine Menge Wasser die Spreee herunter! :mrgreen:

  11. 11.Bernardus W. 'Ben' Besselink

    Kommentar vom 17.07.2011 um 20:02

    Das sehe ich auch so. Basis wird mein Server und meine Website. Dort wird gepostet. Facebook & Co. holen sich die Posts dann via Feed. Mehr muss ich über Facebook & Co. nicht mitteilen.

  12. 12.ralf_donald

    Kommentar vom 17.07.2011 um 20:16

    Ich stimme dir da voll und ganz zu. Nichts geht über das eigene Web-Heim, in dem man tun und lassen kann was und wie man will.

    Netzwerke jeglicher Art sind für mich Verbindungsmöglichkeiten zu anderen, mehr nicht. Die Basis meines Tuns im Web liegt immer in meinem eigenen Blog.

  13. 13.Jürgen

    Kommentar vom 17.07.2011 um 20:18

    Ja!!

    Google und Facebook sind zwar nett, aber ein Blog ist eine viel bessere "Heimat"

  14. 14.Harald Laier

    Kommentar vom 17.07.2011 um 21:07

    Den eigenen Weblog als "Heimathafen" zu bezeichnen ist meiner Meinung nach eine schöne Metapher. Seit ein paar Tagen überlege ich, ob ich für meine Feuerwehr-Website bei Facebook oder Google+ "werben" soll. Der eigene Twitter-Account existiert bereits und wird genutzt.

    Bestimmt hört der Hype um Facebook und Co. wieder auf oder ebbt ab. Aber wann wird es sein? Morgen, nächste Woche oder 2020?

    Gerade vorgestern hörte ich in einem Lokalradio, dass in Zukunft die Informationen zum Nutzer kommen und nicht der Nutzer zu den Informationen. Okay. Aber meiner Meinung nach ist das Feed eine gute Einrichtung, um viele Informationen getrennt nach Kategorien verfolgen zu können. Bei Facebook ist dies meiner Meinung nach eher weniger möglich.

    Auch ich werde weiterhin auf das eigene Weblog setzen und vielleicht Facebook, Google+ und Co. eher als Werbeplattform für die eigenen Beiträge nutzen.

    Gut, dass mein Vorhaben durch diesen Beitrag gestärkt wurde. Danke!

  15. 15.Mein Blog ist meine Insel - Nur ein Blog

    Pingback vom 17.07.2011 um 21:53

    [...] Perun schreibt über Weblogs als Feld in der Brandung der Social Networks. [...]

  16. 16.Dave

    Kommentar vom 17.07.2011 um 22:40

    Es ist doch schön zu sehen, dass relativ viele Blogger sich in diesem Punkt einig sind.

    Der Schlussatz aus meinem Artikel Ein Plus für alle? passt wunderbar auch hierher:

    Social Networks kommen und gehen – Blogs bleiben.

  17. 17.vera

    Kommentar vom 18.07.2011 um 01:52

    #Hach.

  18. 18.Crazy Girl

    Kommentar vom 18.07.2011 um 07:41

    Ich sehe das das wie Du es beschrieben hast.
    Was ich mich auch immer wieder Frage, wenn ich die Fragen und Festellungen sehe, die in Richtung "Facebook oder Google+" etc. gehen: Warum muss es denn ein "Entweder – Oder" sein?

  19. 19.Michael

    Kommentar vom 18.07.2011 um 07:48

    Genau so sehe ich das auch. Mein Blog ist mein Blog und das bleibt auch so. Bei den sozialen Netzwerken folge ich der Masse. Allerdings ist die Social Generation total hyperaktiv und schwimmt jedem neuen social Dienst hinterher ohne eine Sekunde zurück zu schauen. Daher sind social Dingsbums nur instant Pulver mit einer kurzen Lebenserwartung.

  20. 20.Stephan

    Kommentar vom 18.07.2011 um 09:07

    Was wäre das Internet, wenn alle zu Facebook, Google+ und Co. wechseln würden? Die Individualität wäre dahin und ein blaues Vögelchen würde nur noch durch ein blau-weißes Cyberspace flattern.
    Brave new (Internet-) World!

  21. 21.Horst

    Kommentar vom 18.07.2011 um 10:11

    Kann ich nur zustimmen. Facebook und Co. sind zwar zur Kommunikation interessant und nützlich, wenn es jedoch um das eigene Profil im Netz geht, so habe ich das doch lieber so weit als möglich unter meiner eigenen Kontrolle. Da kann ich dann einfach wirklich machen was ich will und muss nicht warten, bin sich ein Anbieter mal dazu erbarmt, etwas ähnliches zu integrieren :-)

    Zudem ist die Integration von Twitter und Co. einfach genug :-)

  22. 22.Matthias

    Kommentar vom 18.07.2011 um 10:25

    Heimathafen vs. Bootssteg
    Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen und neben Fcbk, G+ und Twitter auch Tumblr, Posterous und (die Hure!) 1&1 Baukasten mit hinzu nehmen. Jedes der Tools hat zu 100 Prozent seine Berechtigung im Web und ist für bestimmte Zwecke auch definitiv eine optimale Lösung. Aber: sie alle können immer nur ein "Bootssteg" für die eigenen Gedanken und Inhalte sein. Wer einen eigenen "Hafen" für seine Flotte will, der kommt nicht drum herum Kaimauern zu bauen, Kräne aufzustellen und regelmäßig das Hafenbecken freizubuddeln – das gehört eben auch dazu.

  23. 23. – Macht ein Blog heutzutage noch Sinn? (1) | Authentisch im Internet

    Pingback vom 18.07.2011 um 13:45

    [...] habe hier einen sehr lesenswerten Blogbeitrag gefunden und möchte die dort gestellte Frage, ob ein Blog [...]

  24. 24.Alex

    Kommentar vom 19.07.2011 um 15:14

    Sehr schöner Artikel @perun.

    Was man auch sagen muss, in jedem Blog bzw. jeder Website steckt doch auch die eigene Persönlichkeit. Sei es im Design, der Anordnung der Menüführung, was man wo zeigt usw. nicht zuletzt natürlich dann auch in den Artikeln selbst. Bei den ganzen sozialen Netzwerken geht dies mMn unter. Natürlich kann man hier und da Anpassungen und Individualisierungen vornehmen, jedoch geht, wie ich finde, der eigene Charakter verloren. Und wie oben im ersten Kommentar schon geschrieben wurde, verliere auch ich jegliches Interesse an einem Unternehmen, welches ausschließlich auf eine FB Seite setzt. Irgendwie geht doch dabei der Grundgedanke des WWW unter, wenn man sozusagen wieder unter sich ist bzw. vorraussetzt, daß man sich der Masse anschließt. Ich denke auch, die Netzwerke haben ihre Daseinsberechtigung und sind durchaus nützlich, aber in einer Weise wie Matthias super beschrieben hat.

    Bin sehr gespannt auf die weitere Entwicklung im Netz, aber Weblogs werden, denke ich, nicht so schnell aussterben :)

  25. 25. – Musenrössle

    Kommentar vom 20.07.2011 um 18:36

    Da kann ich nur voll und ganz zustimmen.

    Und dafür gibt's von mir jetzt mein allererstes +1 von G+, auch wenn das jetzt ein ganz klein wenig paradox ist. ;-)

  26. 26.Andyt

    Kommentar vom 23.07.2011 um 18:48

    Ich kann ebenso zustimmen. Facebook und G+ funktioniert auch irgendwie anders. Es geht ja rein vom Grundprinzip eher um kleine Statusinfos oder Ereignisse.

    Wie auch immer, bei einem Blog erhält man eigentlich doch umfangreichere und tiefgreiferende Informationen egal welcher Kategorie die Seite zählt.

  27. 27.Ist ein “bloggen” noch zeitgemäß? » rottensteiner's blog

    Pingback vom 30.08.2011 um 20:50

    [...] Dieser Artikel in Peruns Weblog spricht mir hier sozusagen aus dem Herzen, denn der Argumentation ist wahrlich nichts hinzuzufügen. Auch ich bin der Meinung: das eigene Weblog ist unverzichtbar – als “Hafen” für alle Social Media-Trends der Zukunft… [...]

  28. 28.Michael Finger

    Kommentar vom 22.12.2011 um 06:24

    Du spricht einem aus der Seele, die eigene Webseite muss bestehen bleiben, das ist das Herz für einen Webauftritt.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, alles auf einer der anderen Seiten Auszulagern, vor allem weil ja auch in machen Webseiten/Weblogs sehr viel an eigenen Inhalt steckt.

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  32. 32.Torsten Sackmüller

    Kommentar vom 17.04.2012 um 00:16

    Facebook etc. sind für mich nur Instrumente, um mein Blog zusätzlich bekannt zu machen bzw. Leute zu erreichen, die das Blog nicht ständig besuchen möchten oder den Feed nicht bestellen mögen oder sonstwas.

    Ich halte aber auch eigentlich nichts von vorgefertigten Themes. Sie sind höchstens gut als Vorlage für eigene Themes, denn es geht doch nichts über ein wirklich eigenes, individuelles Design.

    An Facebook ist jedenfalls nichts, aber auch gar nichts individuell.

  33. 33.Blog-Artikel wieder in den Fokus rücken | WordPress & Webwork

    Pingback vom 09.07.2012 um 14:55

    [...] sind eine gute Möglichkeit um schnell und komfortabel neue Inhalte zu produzieren. Durch gute interne Verlinkung und [...]

  34. 34.Steffen Voß

    Kommentar vom 15.07.2012 um 12:29

    Guter Artikel.

    Ich finde es schade, dass Friendica so uninspiriert und versucht Facebook nachzubauen. Ich hätte mir einen echten Zusatzdienst erhofft. Warum kann ich mein Blog nicht als "Fanseite" anmelden und alle Kommentare werden automatisch auch im Netzwerk gepostet.

    Steve Burge hat einen interessanten Artikel dazu geschrieben: "There is an Open Source Rival to Facebook: WordPress"

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