WordPress & Webwork

Verkaufsstatistik unserer beiden WordPress-E-Books

Die Verkaufsstatistik unser beiden E-Books – WordPress für Autoren und Redakteure & WordPress für Administratoren und Webmaster – vom 01. April bis einschl. 26. August 2012.

[Aktualisiert am 01. September 2012]

WordPress für Administratoren und Webmaster Ich veröffentliche sehr selten Statistiken solcher Art. Das hat mehrere Gründe. Zum einen wird so etwas oft als Rumprollerei und Angeberei angesehen und zum anderen so bald man Internet und Geld verdienen in einem Beitrag erwähnt, melden sich die selbsternannten und bigotten Moralapostel, in ihrer quasi-religiösen Mission, zu Wort und vergiften die ganze Diskussion: Geld verdienen ist pöhse (*) und wer als Blogger Geld verdient, der ist ganz besonders pöhse. Es ist ermüdend das ganze.

Deswegen schwieg ich darüber, aber da mich ein paar Leute nach den Infos gefragt haben und ich nichts verbotenes betreibe, werde ich hier die Verkaufsstatistiken unserer beiden WordPress-E-Books…

… veröffentlichen und zwar vom 01. April bis 26. August 2012. Vielleicht hilft das dem einen oder anderem bei seiner Entscheidung ob er sein eigenes E-Book veröffentlichen soll. Und warum nur von diesem Zeitraum? Das hat einen ganz einfachen Grund.

Amazon liefert zwar Verkaufsstatistiken, die viel weiter zurück reichen, aber in meinen Augen recht unübersichtlich in einer .csv-Datei. Ich habe erst im Mai damit angefangen, Abbildungen der Verkaufsstatistik des Vormonates zu erstellen, die sind viel übersichtlicher, allerdings gibt es diese Statistik nur für den aktuellen und für den Vormonat.

April 2012:
Verkauf der WordPress-E-Books im April 2012

Mai 2012:
Verkauf der WordPress-E-Books im Mai 2012

Juni 2012:
Verkauf der WordPress-E-Books im Juni 2012

Juli 2012:
Verkauf der WordPress-E-Books im Juli 2012

August 2012:
Verkauf der WordPress-E-Books im August 2012

Somit haben sich vom 01. April bis einschl. dem 26. August 229 Exemplare von dem Admin-E-Book, 211 Exemplare von dem Autoren-E-Book und 31 Exemplare der älteren Version des Autoren-E-Books verkauft. Das entspricht in etwa Einnahmen von ca. 1.100 Euro. Die Amazon-Abgaben (Umsatz- bzw. Mehrwehrsteuer, Downloadgebühr, Amazons Anteil) sind bereits schon abgezogen worden.

Was sagen uns die Zahlen?

Um zu deuten ob diese Zahlen hoch oder niedrig sind muss man sie in die richtige Relation setzen. 229 Exemplare eines E-Books oder ca. 1.100 Euro einnahmen für die drei E-Books in knapp fünf Monaten hört sich für den einen oder anderen nach nicht viel an.

Man muss aber bedenken, dass WordPress, auch wenn es momentan zu den populärsten Redaktionssystemen zählt, dennoch im Vergleich zu so Themen wie Krimis, Vampire, Sex & Co. 🙂 ein absolutes Nischenthema ist.

Die zweite Sache die man bedenken muss ist, dass E-Books im Gegensatz zu den gedruckten Büchern in Deutschland immer noch einen Bruchteil des Marktes repräsentieren und die Vorbehalte gegenüber den E-Books in der Bevölkerung noch recht groß sind.

Dritte Sache ist, dass ich als selbstverlegender Autor mich komplett alleine um die Vermarktung kümmern muss. Auch wenn sich bei den IT-Fachbuchverlagen, die Werbemaßnahmen für die einzelnen Werke in Grenzen halten, so sind die dennoch vorhanden.

Berücksichtigt man diese drei Aspekte, dann bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es ist um einiges besser als ich es erwartet hätte. Setze ich aber auch noch, die investierte Zeit in Relation, dann kann ich eindeutig sagen, dass es sich mehr lohnt ein E-Book in Eigenregie zu veröffentlichen als ein Buch bei einem Verlag zu veröffentlichen.

Ich bekomme sogar bei dem günstigeren E-Book, welches gerade mal 2,99 kostet, mehr Tantieme raus, als wenn sich ein Exemplar von WordPress – Das Praxisbuch verkauft … und dieses kostet im Handel knapp 30 Euro.

Würde ich auch den Verkauf von unseren PDF-Volumenlizenzen (hier und hier) an die gewerblichen Kunden berücksichtigen, dann lohnt sich der Verkauf von Texten in Eigenregie gegenüber dem veröffentlichen beim Verlag auch dann, wenn man die benötigte Zeit, nicht in Relation setzt.

Das hier ganze bitte jetzt nicht als Verlags-Bashing verstehen, aber ich denke man sollte den Leuten auch sagen, wie es wirklich ist.

Wer jetzt denkt – Supper, mit dem Verkauf von Texten/Inhalten lässt sich schnell viel Geld verdienen – den muss ich enttäuschen, mit jedem 0815-WordPress-Auftrag mittlerer Größe habe ich deutlich mehr Einnahmen als durch Autor-Einnahmen eines ganzen Halbjahres.

* = © by Monty Python

9 Reaktion(en)

  1. Ivo

    Hallo Vladimir,

    äußerst interessant mal so eine Verkaufsstatistik zu erfahren. Sind die 1050 Euro Einnahmen auch Gewinn oder musst du davon noch etwas abgeben? (außer Fiskus)

    Da es sich ja doch um eine echte Nische handelt und Interessierte sicherlich mehr bezahlt hätten, um an das Wissen zu gelangen, wird es noch ein weiteres Ebook geben?

    Beste Grüße
    Ivo

  2. Daniel @ Geldkrieg

    Hi Vladimir,

    Glückwunsch (euch beiden) für den scheinbar gelungenen Start mit euren beiden eBooks. Finde es in jedem Fall spannend zu sehen, wie viel ein erfahrener Autor (sei es nun durch deine Blogs oder dein Buch) im eBook Bereich absetzen kann.

    Auch die Preisgestaltung ist hier recht spannend. 2,99€ für ein eBook mit gutem Inhalt finde ich als Leser und Blogger auf den ersten Blick für viel zu billig (vor allem wenn man an die ganzen "Geld verdienen in X Tagen" eBooks denkt …). Das dabei aber schienbar unterm Strich doch noch mehr für den Autor über bleiben kann, als dies bei einer echten Publikation der Fall ist, ist allerdings ebenfalls eine wirklich interessante Information.

    Von mir also ein großes Danke für die Einblicke 🙂

  3. Ivo

    Kannst du auch was zum Absatz beider Varianten sagen (ebook vs. Praxisbuch)? Inhaltlich gehen die ja weit auseinander, aber dennoch im gleichen Genre zuhause.

    Irgendwo gab es mal einen Vergleich von den beiden mit gleichem Inhalt und das normale Buch hatte fast 5mal soviel Verkäufe. Leider nicht gebookmarkt.

    Vielen Dank für die Info. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg mit den eBooks.

    Grüße Ivo

  4. Jonas Geldschläger

    Ich finde, dass die Zahlen recht nett sind, vor allem in diesem umkämpften Sektor, wo jeder Hampel versucht, seine Marke respektive Produkte zu positionieren. Vor allem daher, weil sie ja recht konstant scheinen.

    Aber mal eine Frage oder habe ich einfach zu, zu oberflächlich gelesen. Ich glaube, dass nicht: Bewirbst Du Deine Produkte lediglich über Amazon? und wenn ja…, warum nicht auch Vertriebswege á la Clickbank und Co, wo sich Affiliates die Rübe einhauen und offenkundig alles auf ihren Seiten und Blogs anpreisen?

    Beste Grüße 🙂

Die Kommentare in diesem Beitrag sind geschlossen.

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