WordPress & Webwork

5 Alternativen zu FeedBurner

Was wird aus FeedBurner? Außer Google weiß das anscheinend keiner. Wer nicht zu denen gehören möchte, die das Licht ausmachen, der schaut sich schon jetzt nach Alternativen um. Doch welche sind es?

Feedburner-Logo Seit einigen Tagen gibt es Probleme mit FeedBurner. Das die Feed-Statistiken wegfallen, könnte man ja verschmerzen, aber am 20. Oktober 2012 wird die API dicht gemacht und Google äußert sich gar nicht zu der Zukunft von FeedBurner, so dass man annehmen kann, dass FeedBurner selber bald stillgelegt wird.

Noch werden die Feeds ausgeliefert, so wie die E-Mails bei neuen Blogartikeln (RSS → E-Mail). Aber wie lange wird das noch so gehen?

Alternative Nr. 1: selbst Ausliefern

Den Feed selbst zu hosten bzw. ohne ein Webdienst dazwischen zu schalten, ist die Option die ich momentan bevorzuge. Doch die eignet sich nicht für jeden.

FeedBurner hat nicht nur Statistiken geliefert … komischerweise wird dies immer als das erste Argument genannt. FeedBurner war oder ist immer noch in der Lage E-Mails bei neuen Blogartikeln (RSS → E-Mail) zu versenden, neue Artikel an Twitter zu schicken, den Feed um Sharing-Funktionen zu erweitern, aus dem Feed eine Browserfreundliche Ansicht zu erstellen und dieser Dienst wird immer noch von etlichen Podcastern in Anspruch genommen.

Ich bin in der relativ komfortablen Lage, dass ich stets nur www.perun.net/feed/ als die Feed-Adresse genutzt und auf FeedBurner-Adresse lediglich weitergeleitet habe. So das wenn ich dann FeedBurner nicht mehr nutzen sollte, die aller meisten Feed-Abonnenten nicht verloren gehen würden.

Sollte es mir nach Statistiken zu Mute sein, dann kann ich immer noch auf FeedStats von Frank zurückgreifen. Wobei ich nicht das Gefühl hatte, dass irgendjemand sich für die Feed-Statistiken interessiert. Den Werbekunden sind die so weit ich das mitbekommen habe total egal.

twitterfeed

Dank twitterfeed gibt es einen Dienst, der nicht nicht nur Twitter sondern auch Facebook mit neuen Blogartikeln füttert. Lediglich mit den 92 Empfängern von RSS → E-Mail muss ich noch eine Lösung finden.

Alternative Nr. 2: FeedBlitz

FeedBlitz: eine Alternative zu FeedBurner Von den alternativen Diensten ist FeedBlitz der bekannteste und bietet das was FeedBurner angeboten hat und ein paar Sachen mehr. FeedBlitz positioniert sich selber als eine Alternative und spricht die FeedBurner-Nutzer auch offen an, wie man es in der nebenstehenden Abbildung sehen kann.

Allerdings ist FeedBlitz nicht kostenlos. Es fängt bei 1,49 US-Dollar pro Monat an und richtet sich nach der Anzahl der E-Mail-Abonnenten. Hat jemand zum Beispiel 5.750 RSS-Abonnenten und 95 Empfänger von RSS → E-Mail, dann bezahlt derjenige 4,95 US-Dollar pro Monat. Bezahlt wird nur per Kreditkarte, andere Zahlungsmöglichkeiten sind nicht vorgesehen.

Da ich diesen Dienst nicht getestet habe, kann ich ihn weder empfehlen noch kann ich irgendetwas negatives berichten … mal von den Tatsache abgesehen, dass man nur mit Kreditkarte bezahlen kann.

Alternativen 3-5: FEEDCAT, RapidFeeds und Feedity

Neben FeedBlitz gibt es noch drei weitere Dienste, die im gleichen Segment tätig sind: FEEDCAT, RapidFeeds und Feedity. Wobei RapidFeeds auf mich den solidesten Eindruck macht.

18 Reaktion(en)

  1. Matthias

    Auch mir machen die Gerüchte um Feedburner etwas Sorgen, da mir die Statistiken besonders zur Ermittlung der Podcasthörer wichtig sind, da ich einfach gerne wissen möchte, was möglicherweise besser ankommt.

    Die E-Mailfunktion von Feedburner verwende ich nicht, sie könnte möglicherweise aber schnell und einfach durch feedmyinbox.com ersetzt werden. Der Dienst bietet auch ein kleines Formular zur Anmeldung und ist zumindest für das was du vorhast anscheinend kostenlos.

    Beste Grüße
    Matthias

  2. Michael

    Habe mir mal die 3 weiteren angeschaut, 2 davon haben ein pricing, sprich, sind nicht umsonst.
    Ich glaube, ich werde Feedblitz mal testen, da die auch eine Hilfe zur Migration bieten

  3. Ralf

    Lediglich mit den 92 Empfängern von RSS → E-Mail muss ich noch eine Lösung finden.

    Die Idee ist vielleicht etwas freakig, aber warum nicht Google Groups dafür missbrauchen?

    Eine offene Gruppe (besser Mailingliste) einrichten, dann kann sich da jeder anmelden. Das Posten beschränkt man auf Gruppenadmins, gibt es auch keine "Kommentare" außerhalb des Blogs.
    Ein kleines Plugin sorgt dafür das neue Beiträge per Mail an die Gruppe geschickt werden. Die Gruppenmitglieder bekommen dann automatisch eine Mail geschickt. Jedes Gruppenmitglied kann dann sogar selber einstellen ob er sofort benachrichtigt werden möchte oder nur einmal täglich über alle neue Beiträge informiert werden soll.

    Will man komplett von Drittanbietern weg, bieten sich noch "echte" Mailinglisten an. All-Inkl z.B. bietet so etwas an, damit habe ich mich jedoch nie ernsthaft beschäftigt da die Oberfläche bzw. Administration doch arg komplex ist.

  4. Karl-Heinz

    Hallo Vladimir, du schreibst:

    Ich bin in der relativ komfortablen Lage, dass ich stets nur http://www.perun.net/feed/ als die Feed-Adresse genutzt und auf FeedBurner-Adresse lediglich weitergeleitet habe. So das wenn ich dann FeedBurner nicht mehr nutzen sollte, die aller meisten Feed-Abonnenten nicht verloren gehen würden.

    Das ist wahrscheinlich nicht ganz richtig. Du hast 8506 RSS-Abonnenten (Stand heute), die dein Feed über Feedburner abonniert haben. Auch in meinem Feedreader steht http://feeds.feedburner.com/peruns-weblog. Wenn du diesen Fans keine Umzugsmeldung als letzten Post vor der Abschaltung schickst, werden dir die meisten davon verloren gehen. Woher sollen die denn ahnen, dass du nur noch über perun.net/feed fütterst?

    Beste Grüße nach Kölle!

    1. Vladimir

      @Karl-Heinz,

      du hast Recht, das relativ ist sehr relativ. Ich habe zwar den Vorteil, wo es in meinem Einfluss stand (hier im Frontend, Eintragung des Feeds in diversen Verzeichnissen und Diensten etc.) auf http://www.perun.net/feed/ zurückgegriffen zu haben. Wie aber die einzelnen Nutzer den Feed abonnieren, da ist, wie du es schon aufgezeigt hast, nich wirklich zu steuern.

      Da aber afaik FeedBurner bei einer Account-Löschung eine 30-tägige Weiterleitung anbietet, denke ich das der größte Teil der Nutzer nicht verloren gehen wird.

  5. Pingback: Aktuelles 26. September 2012 — neunetz.com

  6. Pingback: Querbeet 24.09. – 27.09.2012 | ashility.de

  7. Pingback: AdSense für Feeds und Feedburner wird geschlossen » Gif-Grafiken.de

  8. Pingback: Google-Feedburner wird eingestellt | Simone Janson, Journalist & Berater

  9. Pingback: Die besten meiner geteilten Links auf Twitter im September 2012 - pixelstrol.ch

  10. Pingback: Es geht auch ohne feedburner · baumbach.text.

  11. Pingback: Neuerungen | ideenkind

  12. Yve Wolf

    Bzgl. E-Mail: feedmyinbox.com, am 24.9.12 von Matthias empfohlen, existiert seit Novemder 12 leider nicht mehr. Mit dem heutigen Tag (10.1.13) werden alle Daten gelöscht.

  13. Markus

    hallo an Alle,
    ich bin auf der Suche nach einer Alternative für Twitterfeed, sprich möchte einen RSS Feed, in meinen FB account oder FB Seite, twittern und wenn möglich auch auf Google+ posten können!
    also Twitterfeed funktionierend + google+.
    Ich find keine Alternativen und Twitterfeed arbeitet nicht mehr ordentlich. Das ist frustrierend.
    ich würde mich sehr über einige Hinweise freuen. Danke.

Die Kommentare in diesem Beitrag sind geschlossen.