WordPress & Webwork

Womit werden die Websites in Europa verwaltet?

Auf cmscrawler.com kann man sehen womit man so in Europa die Websites veröffentlicht und pflegt, dadurch erscheinen in der Liste nicht nur webbasierte Reaktionssysteme sondern auch Desktop-Tools, wie z. B. Editoren. Auch hierbei ist WordPress das beliebteste Tool:

Position Publikationstool Anzahl
1 WordPress 429.772
2 Joomla! 358.935
3 publishme.se 246.863
4 FrontPage 161.889
5 TYPO3 145.414
6 Drupal 67.496
7 NetObjects Fusion 47.804
8 Adobe GoLive 31.002
9 Web2Date 27.297
10 Serif WebPlus 19.503

Auf der Seite wurden mehr als 17 Millionen verschiedener Websites erfasst und bei mehr als 1,9 Millionen Websites konnte das Publikationstool identifiziert werden. Namentlich werden momentan 441 Systeme aufgelistet.

Via t3n.de

8 Reaktion(en)

  1. David Decker

    Hi! Kann mich den bisherigen Kommentaren nur anschließen!

    Allerdings ist zu beachten, dass diese Erhebung natürlich nur einen kleinen Teil des gesamten Kuchens darstellt. Aber die ungefähre Richtung ist natürlich klar. Nur was Joomla betrifft, hatte ich das vom Gefühl her schon so ähnlich erspürt in den letzten Monaten – durch Gespräche mit Kollegen, Blogbeiträge usw.

    Ich dachte immer "FrontPage" sei so ein Kriegsspiel? – Ok, Spaß beiseite, wenn man auf Deutschland klickt, sind es dort nur knapp 10 Prozent, das ist etwas besser, mir aber auch noch viel zu viel… Vermutlich hängt es auch damit zusammen, dass "FrontPage" als Generator immer angegeben ist? Bei WordPress blenden ja inzwischen viele Webmaster den Generator-Tag aus, sodass die Zahl in Wirklichkeit noch viel höher sein dürfte…

    Was mich außerdem wunderst, ist der sehr geringe Drupal-Einsatz. Ich hätte da mehr erwartet – nicht, dass ich dieses System nutzen oder empfehlen würde, aber da gilt wohl inzwischen gleiches wie bei Joomla. WordPress scheint der "lachende Dritte" zu sein, nachdem es selbst jahrelang von "manchen Leuten" im Vergleich mit Joomla oder Drupal ziemlich belächelt wurde.

  2. Patrick Toalster

    Ich glaube WordPress kann bei den meisten Usern seine unglaubliche Stärke ausspielen, nämlich dass es so einfach zu verstehen und zu bedienen ist. Typo3 ist sehr komplex und erfordert eine Schulung, um richtig durchzusteigen. Und Joomla ist meiner Meinung nach für Enduser, also solche die weder mit strukturiertem Content noch mit HTML etwas am Hut haben vollkommen ungeeignet.
    Und da liegt die Stärke von WordPress: wenn man nur schnell was posten will, kann man das. Und wenn man "mal eben" ein Plugin ausprobieren will, geht das auch. Bei den anderen erwähnten CMS ist man als Anfänger schon ziemlich schnell am Verzweifeln.

  3. David

    … und gleichzeitig ist WordPress nicht nur anfängerfreundlich, sondern auch hoch flexibel für Entwickler und auch für größere Anforderungen. Es ist eben nicht das "kleine System" für "kleine Seiten", als dass es oft hingestellt wird, sondern taugt für sehr sehr viele Zwecke.

  4. Frank

    Erst einmal freut es mich für die Entwickler von WordPress und ich gratuliere.
    Frontpage wundert mich auch.
    Angefangen habe ich mit Dreamweaver und hätte auch gedacht, dass es in der Liste vorkommt. Was mich auch wundert ist, dass es NetObjects Fusion noch gibt, bzw. so viel benutzt wird.
    Wer jedoch lernen will, z.B. wie Seiten auf die erste Seite der Sumas gelangen, dem empfehle ich nach wie vor handmade. (kurzversion)
    Und auf WP bin ich gekommen, weil ich hier mein erlerntes auch anwenden und umsetzen kann. In meinen WP-Installationen gibt es keine SEO-Pugins, weil nicht nötig.
    Jetzt nutze und liebe ich WP. Ein Grund ist natürlich, weil ich von jedem Rechner arbeiten kann, doch der Haupgrund: es kann das, oder es bringt das mit was ich brauche.

    Gratuliere nochmal 😛

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