WordPress 6.0 soll WebP noch stärker integrieren

Symbolbild: Geschwindigkeit

Ergänzung: Am 12. April hat WordPress.org bekannt gegeben, dass es seine Entscheidung WebP-Bilder standardmäßig bei einem Upolad zu generieren, überdenkt. Es hatte zuvor massive Kritik gegeben. Diese zielte insbesondere auf den dadurch erhöhten Speicherplatzbedarf ab, aber auch auf die mangelhafte Kompatibilität mit manchen E-Mail-Clients, RSS-Readern oder aber auch mobilen Apps. (via wordpress.org)

Für die kommende WordPress-Version wird vorgeschlagen, das Bildformat WebP noch weiter zu forcieren bzw. in den WordPress-Kern zu integrieren. WordPress unterstützt WebP seit Version 5.8, und Benutzer können WebP-Bilder bereits hochladen und als Inhalt einfügen, genau wie sie JPEG-Bilder hochladen können, aber WordPress 6.0 soll noch einen Schritt weitergehen.

  1. WebP-Bilder sollen standardmäßig für neue JPEG-Uploads generiert werden, und zwar zusätzlich zu dem Standardformat, das WordPress bereits generiert.
  2. Diese WebP-Bilder sollen standardmäßig für den Inhalt der Website verwendet werden.

Mit diesem Vorschlag würde WordPress weiterhin einen großen Beitrag zur Performance-Optimierung von Websites leisten, denn WebP-Bilder sind durchschnittlich 30% kleiner als JPEG-Bilder, bei gleicher Qualität.

Vladimir hatte die genauen Vorteile bereits in seinem Beitrag Durch WebP WordPress bald noch schneller beschrieben.

Wer nicht mehr auf WordPress 6.0 warten möchte, um diesen Vorteil zu nutzen, kann diesen bereits jetzt mit dem Modul “WebP Uploads” des Plugins Performance Lab testen.

via wordpress.org

Image(s) licensed by Ingram Image/adpic.

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Ein Kommentar

  1. Es wäre halt toll, würde WP die *.webp Metadaten interpretieren können. Dann könnte man sich Plugins usw. ersparen.
    Fotografen, Autoren, Journalisten erzeugen die Bilder fürs Web gerne lokal – inkl. Beschriftung, Credits usw. Doch während diese bei *.jpg erhalten bleiben, schmeißt WP (oder die aktive PHP Grafikbibliothek?) diese bei *.webp raus.
    Ergo muss man dzt. online konvertieren, um wenigstens die bereits in WP vorhandenen Metadaten zum jeweiligen Bild zu behalten. Das kostet halt auch Zeit, Performance. Va. bei großen Medien-Sites, wo wir täglich oft 20-50 Bilder neu einstellen, kostet die offline Erstellung ganzer Galerien einige Sekunden, online dauert es viel länger. Klar: WP muss ja die Instanzen auch noch konvertieren.

    PS: Das vmtl. einzige Plugin, welches auch bei *.webp alle Metadaten in der Datei selbst erhält, ist ShortPixelImageOptimizer. Dabei ist es auch schnell und günstig.
    Dennoch: Warum packt WP das nicht selbst?

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