WordPress & Webwork

CSS-Datei mit Dust-Me Selectors entrümpeln

Dust-Me Selectors ist eine Erweiterung für Mozilla Firefox, die eine Website nach nicht mehr benötigten CSS-Regeln überprüft und diese anzeigt.

Bastelt man häufiger an seiner Website, was so die allermeisten Webworker tun, dann hat man recht schnell Regeln in der CSS-Datei, die nicht mehr benötigt werden. Es ist nicht einfach über Jahre gewachsene Struktur im Auge zu behalten.

Das braucht eiserne Disziplin und eine perfekte Organisation … und Hand aufs Herz, diese beiden Eigenschaften im Paket haben die wenigsten von uns, wenn es sich um die eigenen Projekte handelt. Etwas was man bei Kundenprojekten nicht durchgehen lässt, winkt bei eigenen Projekten häufiger durch.

Solltest du in der CSS-Datei auf Regeln stoßen, wo du dir nicht sicher bist ob die noch wirklich benötigt werden, dann könnte dir hierbei die Firefox-Erweiterung Dust-Me Selectors helfen.

Die URL der Website eingeben

Einfach die URL der Website oder der XML-Sitemap eingeben und das Addon durchsucht die Website und gibt nach ein paar Minuten das Ergebnis aus:

Nicht mehr benötigte CSS-Selektoren

Wobei man dem Ergebnis nicht blind vertrauen darf. Von den 47 angeblich nicht mehr benötigten Selektoren bezogen sich etwa 15 auf CSS-Angaben für Funktionen, die beim Aufruf des Lightbox-Scriptes zum Einsatz kommen. Es dürfte auch klar sein, dass das Tool passwortgeschützte Unterseiten ebenfalls nicht aufrufen kann.

Daher auf jeden Fall Backup von den geänderten CSS-Dateien anlegen und die Ergebnisse des Tools nicht ungesehen und ungeprüft 1:1 übernehmen. Dennoch liefert das Tool wichtige Hinweise, die einem helfen nicht benötigte Selektoren einzukreisen.

Eine weitere Einschränkung beim Tool gab es in Bezug auf die Größe des Projektes. Während Websites mit 100+ Unterseiten kein Problem waren, so schaffte die Erweiterung perun.net mit mehr als 2.200 Artikeln und dutzenden von Archivseiten nicht mehr.

4 Reaktion(en)

  1. Markus

    Kann man nicht einzelne Seiten oder Unterseiten prüfen? Im Prinzip müsste man dann bei WordPress Seiten ja nur die ganzen Templates durchgehen. Also mal den Index prüfen, mal nen Artikel und so weiter eben.

    Kennt jemand sowas ähnliches evtl. auch für Chrome?

Die Kommentare in diesem Beitrag sind geschlossen.